Gegenpol zu den SATC-Gören

I understand that you think I acted too emotionally. And putting aside the fact that men always say that about women they work with, I’ll get straight to the point. I am emotional. I do bring it into my work. It’s what motivates me. It helps me to get into the headspace of our victims… See what they’ve seen. Even if I don’t want to, even if it horrifies me. And I think it makes me a better agent.

Olivia Dunham in der Serie Fringe (Season 1, Episode 8).

Ein neues altes Bild von Frau, dass dem Frauenbild der Sex and the City-Gören hoffentlich zusetzen wird; denn wie oft schon werden (weibliche) Hauptrollen mit Attributen ausgestattet, die für gewöhnlich als Problem interpretiert werden? Und denen es dann aber trotzdem gelingt, aus dem interpretierten Nachteil einen Vorteil zu machen. Im oben angeführten Zitat geschieht genau das: Olivia Dunham kontert ihrem (männlichen) Vorgesetzten auf seinen Vorwurf, zu emotional zu sein, mit genau dem – sie sieht ihre Emotionalität als Quelle von Stärke an; und nicht als Hindernis.

Bravo, Fringe!