Tag 8: Ankunft auf Ko Lanta

Wir verließen unser Hotel gleich in der Früh und nahmen die Morgenfähre nach Ko Lanta. Der Gegensatz von einer Touristeninsel (Ko Phi Phi) zur anderen (Ko Lanta) konnte größer nicht sein: Während Ko Phi Phi keine Touristengruppe zugeordnet werden konnte, war Ko Lanta definitiv eine von europäischen Reiseveranstaltern in Anspruch genommene Insel. Deutsche, französische, italienische, spanische, holländische und englische Fahnen zierten die Hauptstraßen, die Speisekarten in den (ekligen) Strandlokalen waren ebenso in all diesen Sprachen verfügbar. Wo waren wir hier gelandet!?

Wir hatten bereits beim Verlassen der Fähre entschieden, dass wir es hier nicht länger als einen Tag aushalten würden, weshalb wir das günstigste Hotel bei minimalem Komfort (Klimaanlage!) nehmen würden. Das Hotel lag am Khlong Khong-Strand, einem flachen Strand, der von spitzen fußballgroßen Steinen dominiert wurde. Zum Vergessen!

Gleich nachdem wir die Rucksäcke im Hotel deponiert haben (und das Zimmer wechselten, weil die Klimaanlage nicht funktionierte), mieteten wir uns ein Moped und fuhren in den Süden. Nach nur etwa zwei Kilometern hatten wir Glück im Unglück auf dieser Insel: Mitten in einer Kurve riss der Schlauch des hinteren Reifens des Mopeds („a Potschn!“), doch nur etwa fünfzig Meter von der „Unfallstelle“ entfernt war eine auf das Wechseln von Reifen und Schläuchen spezialisierte Werkstätte. Für ein paar Baht wurde der Schlauch in etwa einer Viertelstunde repariert und vulkanisiert.

Anschließend fuhren wir in den Südosten der Insel, ins Dorf Ban San Ga U, wo wir Fruchtshakes tranken und von der Dorfgemeinschaft bestaunt wurden. Merkwürdig, dass auf einer so vom Tourismus dominierten Insel Fremde doch noch für Aufsehen sorgen können…

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