Instapaper verweigert sich Beteiligungskapital

Gerade eben lese ich, dass sich Instapaper, ein Service, mit dem man Websites zum späteren Lesen abspeichern kann, einer Beteiligung durch Sponsoren verweigert hat. Marco Ament, der nicht nur Instapaper (und das Später-Lesen) erfunden hat, sondern auch an der Gründung von Tumblr beteiligt war, geht seinen eigenen Weg und verzichtet bewusst auf Fremdbeträge in Millionenhöhe. Gut so!

Instapaper is in the very fortunate position of not needing venture capital to achieve its foreseeable goals, and business is doing better than ever. I’ve always hired help the old-fashioned way — by paying people with part of the money I make — and it’s working great so far. I love keeping the company lean, simple, and efficient. But most competitors, new and old, have chosen to seek funding, either out of necessity or to achieve different goals.

Nachtrag am 27. Dezember 2013

Instagram ist mittlerweile zu einem kostenpflichtigen Service geworden, das in Bezug auf die Kostenstruktur mit dem, was es einst war, nichts mehr gemein hat. Es blieb die Möglichkeit, in Reintextform gespeicherte Beiträge bei Instapaper hochzuladen. Gespickt ist das allerdings mit einer kostenpflichtigen Abostruktur, die unter anderem auch den Zugang per Programmschnittstelle (API) blockiert, wenn nicht abonniert. Schade.