Wurde mit Megaupload die Möglichkeit eines alternativen Distributionsmodells zerstört?

Es wäre ja nicht 2012 und das Internet, gäbe es nicht eine alternative Erklärung zur Schließung von Megaupload und der Festnahme des umstrittenen Kim Schmitz. Vielleicht stecken ja die Großen der Entertainmentindustrie dahinter, zumal Schmitz scheinbar ein funktionierendes Modell zur Distribution von Musik an Endkunden gefunden haben soll, das 90% der Einnahmen an die Künstler (und nicht an die Distributoren) weitergeben würde.

Instead of charging artists, Schmitz wants to pay artists – even for free downloads. „We have a solution called the Megakey that will allow artists to earn income from users who download music for free,“ Dotcom outlined. „Yes that’s right, we will pay artists even for free downloads. The Megakey business model has been tested with over a million users and it works.“

Ob man die Assoziation nun für eine Verschwörungstheorie hält oder nicht, eine Frage bleibt dennoch bestehen: Warum hat sich bis heute kein alternatives Distributionsmodell für Musik (oder allgemein: digital transportierbare Kunst) entwickelt?