2013 in einem Absatz zusammengefasst#

Die Essenz des Jahres 2013 in einem Absatz von Sascha Lobo zusammengefasst.

Wanzen in USB-Steckern, Postpakete, die geöffnet werden, um Spähgut einzubauen, spionierende Monitorkabel, völlig neue Arten von Überwachungsgerät, die auch offline funktionieren und per Radar aktiviert und ausgelesen werden können und in der Lage sind, Stimmen aufzuzeichnen, der Einbau von sogenannten Backdoors in die Hardware praktisch aller großen US-Tech-Unternehmen von Dell bis IBM, ein eigenes, sekundäres NSA-Internet neben dem bekannten Internet, das nur für die weltweite Bürgerüberwachung existiert. […] Langsam lässt sich eine gewisse Unruhe in der Bevölkerung ausmachen, sogar bei denjenigen, deren Sommermantra lautete „Ich habe doch nichts zu verbergen“. Sollte es am Ende doch nicht nur der Terrorismusabwehr dienen, alle, alle, alle, immer, immer, immer zu überwachen?

Guten Rutsch!

Beinahe-Probleme mit iA Writer Pro

Da hätte sich beinahe ein Shitstorm um das (meiner Meinung nach unsinnige) Syntax-Highlighting im dem iA Writer folgenden „Writer Pro“ zusammengebraut. Auslöser war dieser Trademark-Hinweis im Firmenblog (die Durchstreichung ist 1:1 übernommen):

Syntax Control — distinguishing a specific aspect of the text to assist in editing — is a solid innovation, one we’ve been working on for more than four years.

CryptoParty #16: Unterwegs absichern

CryptoParty

Ungewohnt früh, nämlich bereits am 16. Dezember, fand die sechzehnte CryptoParty unter nicht unbekannter, aber ebenso ungewohnter Leitung von Lynx im nicht unbekannten, aber ungewohnten Raum 2 des Metalab statt. Wie sichere ich meinen Laptop, mein Handy, meine externen und internen Datenträger auf Reisen ab?

Was 100 Jahre Hundezucht verursacht haben

Eine Gegenüberstellung, was das Hochzüchten von Rassehunden in den letzten 100 Jahren verursacht hat. Ein Blick auf die Vergleichsbilder lohnt sich besonders, ebenso wie das Nachdenken über den letzten Absatz des Beitrags.

No dog breed has ever been improved by the capricious and arbitrary decision that a shorter/longer/flatter/bigger/smaller/curlier “whatever” is better. Condemning a dog to a lifetime of suffering for the sake of looks is not an improvement; it is torture.

Nicht ist mir ferner als Hundezüchter und diejenigen, die Krokodilstränen vergießen, wenn der hochgezüchtete Rassehund „so jung“ krepiert, um im Anschluss gleich nach einem neuen Hund „aber nur mit Papieren!“ Ausschau zu halten.#

Ist das noch WordPress?

Alle Jahre wieder stelle ich mir die Frage, ob es wieder einmal an der Zeit wäre, WordPress fallen zu lassen und einen Umstieg auf Tumblr zu wagen. Meine Beiträge sind sowohl hier als auch dort verfügbar, eine Weiterleitung ist kein Problem und seitdem WordPress.com

Wie knackt die NSA SSL?

Matthew Green spekuliert über die Möglichkeiten der NSA, SSL zu knacken. Superspannend zu lesen, aber mit einem teuflischen Schluss, der mehr Fragen aufwirft als Antworten bereithält.

We don’t know and can’t know the answer to these things, and honestly it’ll make you crazy if you start thinking about it.

Teure Siebträgermaschine? Blei im Espresso!#

Spiegel Online berichtet über „teure Siebträgermaschinen“, die vor allem nach der vorschriftsmäßigen Entkalkung massiv Blei ins Zubereitungswasser abgeben.

Zwei der drei Espresso-Siebträgermaschinen […] übertrafen diese Schwelle deutlich – bis zu hundertfach, jeweils nach der Entkalkung der Geräte, die die Analytiker nach eigenen Angaben gemäß „den Vorgaben der Hersteller sowie unter Verwendung der jeweils empfohlenen Reinigungs- und Entkalkungsmittel“ durchführten. An den Folgetagen ging die Bleilässigkeit zwar zurück, [..] lag […] aber immer noch im Bereich zwischen 10 und 50 Mikrogramm pro Kilogramm: „Selbst diese Werte liegen über dem vom Europarat festgesetzten Freisetzungsrichtwert.“

Und der Spiegel betont immer und immer wieder, dass es sich um teure Siebträgermaschinen handelt. Na dann dürfen wir alle raten, welche wohl untersucht wurden, wenn sich mit dem Bleiproblem „auch Cafés und Restaurants in Berlin konfrontiert sehen“ werden.

Facebook kann besondere von normalen Freunden unterscheiden

Facebook kann im Freundeskreis einer Person besondere von normalen Freunden unterscheiden. „Besonders“ sind zum Beispiel die Freundin oder der Freund, Familienangehörige, usw.. Aber wie macht der Werbekonzern das?

Facebook data scientists have developed a novel method for identifying who among a user’s friends is that person’s partner—and their work puts an empirical stamp on something that is perhaps intuitive: A significant other occupies a unique place in a person’s social network, one characterized not by „embeddedness“—the standard way of measuring a tie’s proximity—but by what the researchers call „dispersion.“