Facebook mit Freunden und trotz Arbeitskollegen nutzen

Man kommt nicht drumherum. Irgendwann fragt der erste Arbeitskollege nach dem Facebook-Profil, irgendwann taucht in der Nachrichtenübersicht die Freundschaftsanfrage eines Mitarbeiters oder Geschäftspartners auf. Was tun? Cool bleiben, die Flut an Anfragen ist unvermeidlich. Konfrontieren wir uns also mit unseren Albträumen, denn ehe man sichs versieht, wurde aus Facebook ein Pseudo-LinkedIn-Xing und das gesamte Büro, die Abteilung oder gar die Firma (samt Firmen-Fanpage) befindet sich nun im eigentlich persönlichen Freundeskreis.

Dass das nicht gerade förderlich ist hat Facebook spätestens mit der Einführung von „Circles“ in Google+ erkannt und bietet deshalb eine Lösung für dieses Problem: Freundeslisten. Von Haus aus gibt es in jedem Facebook-Profil drei Listen, die um „intelligente“ und benutzerdefinierte erweitert werden können. So wird es möglich, neben Enge Freunde, Bekannte und Eingeschränkt, das sind die drei von Facebook vorgegebenen Listen, noch andere zu erstellen, in denen zB die Trainingsbuddies aus dem Fitnesscenter, die ehemaligen Klassenkollegen aus der Volksschule und der Bridge-Club zusammengefasst und – damit – gefiltert werden. Was die jeweiligen Listen bewirken und wie man sie anwendet, beschreibt Facebook ganz gut auf der dementsprechenden Hilfeseite.

Wichtig ist aber, diese Listen auch immer und bewusst beim Veröffentlichen von Status, Bild oder Link anzuwenden. Schreibt man bspw. ein Statusupdate, so gibt es links vom „Posten“-Button ein Auswahlmenü, in dem man auswählen kann, wer diesen Status, das hochgeladene Foto oder andere auf Facebook geteilte Nachrichten sehen kann.

Facebook: Die korrekte Liste auswählen

Wer sehen will, wie und was andere Personen auf Facebook auf dem eigenen Profil und in der eigenen Chronik sehen können, wer sich also das eigene Profil aus der Sicht des Arbeitskollegen oder des Schulfreundes ansehen will, kann das übrigens auch tun: In den Chronik- und Markierungseinstellungen gibt es die Funktion „Überprüfe, was andere Personen in deiner Chronik sehen“ mit dem Link „Anzeigen aus der Sicht von“. Klickt man dort drauf, kann man sehen, wie das Profil, die Chronik und andere, geteilte Meldungen aus der Sicht einer bestimmten anderen Person angezeigt werden.

Um jedoch nicht ins Fettnäpfchen zu treten, weil man irgendwann vergisst eine Einstellung zu setzen, empfiehlt es sich vor allem, die allem zugrundliegenden Datenschutzeinstellungen sehr restriktiv zu halten.