Mitlesen, mithören, auswerten – Skype

14. Mai 2013: Microsoft-Server besuchen URLs, die über Skype-Chats ausgetauscht werden.

Wie das Unternehmen durch einen Sprecher beteuerte, werden Nachrichten gescannt, um Links zu Spam- und Phishing-Seiten zu filtern. Die Fakten sprechen aber gegen diese Erklärung. Spam- und Phishing-Seiten lauern normalerweise nicht auf https-Seiten. Die eher betroffenen http-URLs ohne Eigentümerinformationen fasste Skype hingegen nicht an. Außerdem verschickt Skype Head-Requests, die lediglich Verwaltungsinformationen des Servers abrufen. Um Webseiten auf Spam oder Phishing zu untersuchen, müsste Skype jedoch die Inhalte der Seiten überprüfen.

17. Mai 2013: Microsoft-Server besuchen URLs, die über Skype-Chats ausgetauscht werden, nicht mehr.

Bei weiteren Tests mit Skype und anderen Chat-Diensten registrierte heise Security keine der sehr charakteristischen HEAD-Requests aus Redmond mehr. Wir wiederholten die Tests mit Links auf verschiedene Server – ohne Ergebnis. Auch die Test-URLs, die wir via Google Talk, Facebook-Chat und ICQ verschickten, bekamen über 24 Stunden keinen Besuch.

19. Juni 2013: Skype lässt Nachrichtendienste die Gespräche der User mithören.

Skype, the Internet-based calling service, began its own secret program, Project Chess, to explore the legal and technical issues in making Skype calls readily available to intelligence agencies and law enforcement officials, according to people briefed on the program who asked not to be named to avoid trouble with the intelligence agencies.

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