„Ungewollter Informationsabfluss“ bei KMUs

Ö1 Digital Leben hat über das Geschäftsmodell Wirtschaftsspionage berichtet, das mittelständischen Unternehmen am meisten schadet. Was mir bislang nicht klar war, ist die Bewertung und Einordnung von privater oder staatlicher Wirtschaftsspionage in den Rechtskodex anderer Staaten. Dazu befragt, antwortete Walter Karl, Sicherheitsexperte bei IBM:

Wenn sie sich die Frage stellen, wieviele Länder sehen Wirtschaftsspionage als Straftat, weltweit, dann sind es 3 Stück. Das ist Deutschland, Österreich und Schweiz. Und in jedem anderen Land ist es teilweise so, dass Wirtschaftsspionage als „Wirtschaftsunterstützung“ bewertet wird, das heißt, dass sogar die Firmen animiert werden, Regierungsstellen zu nutzen, sich Daten beschaffen zu lassen, die ihnen helfen, in der Wirtschaft konkurrenzfähig zu bleiben. Das heißt auch Datenklau, Datenspionage, Wirtschaftsspionage zu betreiben.

Toll, wenn ich vom IT-Betreuer einer Firma dann zu hören bekomme, dass ich mit meinen (automatisch generierten, nie außer im Passwort-Manager gespeicherten) mehr-als-zwanzigstelligen Passwörtern nicht „so übertreiben soll“, weil „wen interessieren diese Daten schon?“

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