Es geht um die Ice Bucket-Challenge, nicht um ALS

Die „Ice Bucket-Challenge“ ist genauso dämlich wie wirkungslos. Wenn sich Menschen Eiswasser über den Kopf schütten anstatt an eine ALS-Stiftung zu spenden und aus einer vermeintlichen Sensibilisierungskampagne eine billige Promischau wird, dann ist das nichts mehr als sinnbefreiter, aber sofatauglicher Hashtag-Aktivismus.

Anstatt tatsächlich etwas zu tun, kannst du einfach nur so tun als ob, indem du die Timeline deiner Facebook-Freunde mit irgendeinem Stuss vollspammst. So wie die Ice Bucket Challenge verkommen auch andere, eigentlich gut gemeinte Anlässe zu einer kollektiven Social-Media-Nabelschau. […] Man möchte es kaum glauben, aber soziale Probleme bleiben weiter bestehen, auch wenn man aufhört, sie mit Hashtags zu versehen.

Den Unterschied zwischen „tatsächlich etwas tun“ und „nur so tun als ob“ hat UNICEF Schweden vor einem Jahr bereits thematisiert. Dass es bei der Ice Bucket-Challenge mittlerweile nur noch um den Viralfaktor geht, beweist Samsung.

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