Wie Uber seine Fahrer kontrolliert

Wie hält Uber knapp 400.000 Fahrer unter Kontrolle und behält dabei den Status einer „Vermittlerplattform“ bei? Ganz einfach (so der verlinkte Artikel). Man täuscht vermittels Technologie über die wirklichen Machtverhältnisse hinweg. Ein Algorithmus überwacht den Taxifahrer und die Fahrgäste ergänzen die dauerhafte Überwachung durch punktuelle Feedbacks. Kein Taxifahrer wird unmittelbar bestraft, mittelbar durch die Herabsetzung der Wahrscheinlichkeit neuer Kunden (und dem damit einhergehenden Verdienstentgang) aber sehr wohl.

Through Uber’s app design and deployment, the company produces what many reasonable observers would define as a managed labor force. Drivers have the freedom to log in or log out of work at will, but once they’re online, their activities on the platform are heavily monitored. The platform redistributes management functions to semiautomated and algorithmic systems, as well as to consumers. Algorithmic management, however, can create a deal of ambiguity around what is expected of workers — and who is really in charge. Uber’s neutral branding as an intermediary between supply (drivers) and demand (passengers) belies the important employment structures and hierarchies that emerge through its software platform.

Es ist schon sehr genial, wenn ein Taxiunternehmen ohne Taxis seine Fahrer, die nicht angestellt sind, mittels Software, die die Umstände nicht kennt, bewertet und diese Bewertungen von kostenlosen Arbeitskräften, die für die Fahrten auch noch bezahlen, verifizieren und damit sein eigenes Geschäft verbessern lässt. Gute Fahrt!

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