Dropbox stößt auf interessante Limits

Dropbox, der umstrittene und gleichzeitig nahezu unverzichtbare Inbegriff von Cloud-Hosting und Datensynchronisation, betreibt seit August 2014 seine eigene Infrastruktur und hostet seit einiger Zeit auch etwa 90% der Nutzerdaten darauf. (Bis dahin hat sich Dropbox auf die S3-Plattform von Amazon gestützt.) Seit November 2016 betreibt Dropbox auch ein Netzwerk an „Points of Presence“ in Europa, Asien und in den USA, um die Datenübertragung zwischen Client und Server noch einmal zu beschleunigen. Errichtet wurden diese Points of Presence, weil Techniker auf ziemlich interessante Limits gestoßen sind:

It can take up to 180 milliseconds for data traveling by undersea cables at nearly the speed of light to cross the Pacific Ocean. Data traveling across the Atlantic can take up to 90 milliseconds. […] Given the limitations we encounter here—the distance across the Pacific Ocean, and the speed of light—there are only so many optimizations we can make before physics stands in the way.

Ich wollte immer schon einmal einen Absatz zitieren, in dem ein Techniker ohne mit der Wimper zu zucken von einer „limitation“ spricht und dabei „the speed of light“ nennt. Meine Güte, ich habe den ganzen Artikel nur geschrieben, um diesen Absatz zitieren zu können!

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