Zielgruppe: Von Selbstzweifel geplagte Jugendliche

Will man von Selbstzweifel geplagte Menschen (hier besonders Jugendliche) in verletzlichen Momenten durch Werbung manipulieren, voila, Facebook hilft dabei.

[In a document] Facebook executives promote advertising campaigns that exploit Facebook users‘ emotional states—and how these are aimed at users as young as 14 years old.

According to the report, the selling point of this 2017 document is that Facebook’s algorithms can determine, and allow advertisers to pinpoint, „moments when young people need a confidence boost.“ If that phrase isn’t clear enough, Facebook’s document offers a litany of teen emotional states that the company claims it can estimate based on how teens use the service, including „worthless,“ „insecure,“ „defeated,“ „anxious,“ „silly,“ „useless,“ „stupid,“ „overwhelmed,“ „stressed,“ and „a failure.“

Wir sprechen hier von jungen Menschen, die noch weit davon entfernt sind, charakterlich gefestigt und vor tiefgreifender Einflussnahme (durch Werbung) gefeit zu sein. Liest man im oben verlinkten Artikel weiter, dann finden sich immer konkretere Momente der Widerlichkeit: Werbende können junge Nutzer, die sich damit beschäftigen, „gut auszusehen“ und ein „Selbstwertgefühl für ihren Körper aufzubauen“, erreichen. Oder solche, die „trainieren und abnehmen“ möchten. Analysesoftware ermöglicht es, Momente und Inhalte aus auf Facebook und Instagram hochgeladenen Bildern zu extrahieren. So ist es möglich, Jugendliche, die sich aufs Wochenende vorbereiten und in Posts, Fotos und Videos vertrauensbildende Maßnahmen setzen, zu erreichen. Sogar wie bestimmte Momente, zum Beispiel ein Abendessen, fotografiert und dargestellt werden, ermöglicht es Facebook, passende Zielgruppendaten zu ermitteln.

Aral Balkan hat schon recht, wenn er meint, dass das Geschäftsmodell von Facebook (und anderen) der Verkauf von Menschen ist.

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