Langweiliges Mittelmaß Netflix

Heute ist mein Netflix-Abonnement, das ich wegen des Films „Okja“ vor einem Monat abgeschlossen habe, wieder einmal abgelaufen. In dem Monat, in dem das Abonnement aktiv war, habe ich nur Filme angesehen, die ich bereits kannte; es gab nichts Neues. Hätte mir Netflix nicht gelegentlich das Fernsehprogramm einen Newsletter mit Empfehlungen geschickt, wäre es wohl bei Okja geblieben. So habe ich mir auch Indiana Jones angesehen.


Heute lese ich im Standard über die aufkommende Kritik an der Qualität auf Netflix: Masse statt Klasse regiert.

Grundsätzlich zeigt Netflix‘ Strategie, dass der Anbieter tatsächlich zum Ersatz aller Fernsehsender werden will. Man möchte den Nutzern ein Vollprogramm bieten, sodass diese nie zu anderen Diensten wechseln. Dass in diesem Angebot nicht nur Perlen, sondern auch Durchschnittsware zu finden ist, scheint Netflix egal zu sein. […] Von einem Service, der rein auf ästhetisch hochwertige Inhalte setzt (etwa der Anspruch von HBO) dürfte sich Netflix damit aber verabschieden.

Kann ich bestätigen, jetzt schon. Für die meisten auf Netflix verfügbaren Filme und Serien kann ich mich nicht begeistern.

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