Okja

Die Geschichte der Rettung des Superschweins „Okja“, das von einem multinationalen Lebensmittelkonzern mittels Gentechnik zur Fleischerzeugung optimiert wurde, von der jungen Koreanerin Mija aber als liebevolles Haustier und verspielte Freundin wahrgenommen wird, kann man dem Trailer leicht entnehmen. Die beklemmende Szenerie und die das Publikum stetig beunruhigende Dramaturgie, vor allem gegen Ende des Films, der sich zu großen Teilen im Schlachthaus und dem davorliegenden Lebendfleischlager abspielt, allerdings nicht.

„Okja“, so Die Presse, ist ein „linkspopulistische[r] Hybrid aus Action, Fantasy und Satire“ des koreanischen Regisseurs und studierten Soziologen Bong Joon-ho. Der Film ist sehenswert und, weil eine Eigenproduktion, auch auf Netflix verfügbar.

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