Verwendet die Mailadressen eurer ISP nicht!

Ein Appell an alle, die die E-Mailadressen ihrer Internet Service Provider1 nutzen: Bitte hört auf damit! Nicht nur wirkt ihr mit diesen Mailadressen wie die letzten Dinosaurier, es ist auch immer unsicherer, ob ihr so lange, wie ihr eure E-Mailadressen braucht, auch bei eurem ISP bleiben werdet.

Besorgt euch eine halbwegs stabile E-Mailadresse bei Gmail, FastMail, Posteo oder sonst irgendeinem Unternehmen, das sich aufs Mailhosting spezialisiert hat. Oder, noch besser, kauft euch eine eigene Domain, verknüpft diese mit einem der genannten Services (oder kauft euch sonstwo ein Mailhosting) und nutzt dann diese, also eure tatsächlich eigene Mailadresse. Sie gehört solange euch, solange ihr die Domain (und den Mailservice) bezahlt – unabhängig davon, welchen ISP ihr verwendet.

Die kostenlosen ISP-Adressen sind eine Katastrophe. Nicht nur ist die Wahrscheinlichkeit, dass man seinen ISP wechselt, verhältnismäßig hoch, es kann auch, wie vor einiger Zeit bei Verizon, passieren, dass der ISP sein Angebot von heute auf morgen einstellt. Erst nach so einer Ankündigung auf die Umstellung  zu reagieren, ist deutlich schwieriger als sich ein wenig Zeit zu lassen und langsam, aber stetig, alle Mailkontakte über eine neue E-Mailadresse zu informieren.

Und noch etwas: Aufs Mailhosting spezialisierte Anbieter bieten fast alle die Möglichkeit an, die Inhalte anderer Postfächer einmalig oder sogar kontinuierlich in die neuen Mailaccounts zu importieren. Es geht euch also nichts verloren. Also bitte gönnt euch etwas zum Jahresende und holt euch eine eigene E-Mailadresse.


  1. In Österreich zum Beispiel chello.at, aon.at, inode.at, drei.at, kabsi.at, usw. 
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