Nutzer von NoScript sind „wirtschaftlich irrelevant“

Da hat der Max Böck einen feinen Kommentar auf Hacker News gefunden. An sich geht es darum, CSS per JavaScript zu generieren und nicht direkt einzubinden. Doch was ist, fragt jemand, mit Nutzern, die den Skriptblocker NoScript nutzen? Dieses Subthema offenbart schon eine gewissen Aggression gegenüber NoScript-Nutzern (es lohnt sich wirklich den gesamten Thread nach „NoScript“ zu durchsuchen). Hier ein Beispiel:

NoScript users are almost always economically irrelevant to the business posting the page. They tend to be extra aggressive blockers of ads (and therefore ad revenue) and are sufficiently far from the center of the bell curve technologically that they are both a tiny minority and their product needs and wants tend to be edge cases that are not economically efficient for the business to pursue. I get why NoScript users want to run NoScript, but it’s the most powerful signal a web visitor can provide a business to say „focus your resources on the needs of others ahead of mine.“

yodon zu „Why I Write CSS In JavaScript“ auf Hacker News

Das mit NoScript ist so eine Sache. Auf der einen Seite ist NoScript die Nuklearoption für sicheres Surfen, denn praktisch das gesamte Tracking wird per JavaScript durchgeführt und wenn Skripte geblockt werden, dann… ja. Gleichzeitig spricht aber absolut nichts dagegen, JavaScript zu nutzen. Die Technologie ist anerkannt und bei vielen Seiten unabdingbar, weshalb sogar im datenschutzfreundlichen TorBrowser JavaScript nicht blockiert wird. Ich halte es zwar immer so, dass ich nach dem Motto „Was in HTML nicht mehr möglich ist, löse mit CSS und was mit CSS nicht mehr möglich ist, mit JavaScript“ arbeite, aber ich kann mir vorstellen, dass es Szenarien gibt, in denen CSS in oder mittels JavaScript (wie im ursprünglichen Beitrag auf Hacker News) durchaus Sinn machen kann.