Mehr und sicherer Speicher bei Microsoft OneDrive

Microsoft OneDrive bringt zwei Neuerungen: Mehr Speicher in den Personal-Speicherplänen und – viel wesentlicher – einen neuen, sichereren Speicher namens OneDrive Personal Vault.

Personal Vault is a protected area in OneDrive that you can only access with a strong authentication method or a second step of identity verification, such as your fingerprint, face, PIN, or a code sent to you via email or SMS. Your locked files in Personal Vault have an extra layer of security, keeping them more secured in the event that someone gains access to your account or your device. […] Personal Vault adds to the robust privacy and security that OneDrive currently offers, including file encryption at rest and in transit, suspicious activity monitoring, ransomware detection and recovery, mass file deletion notification and recovery, virus scanning on download for known threats, and version history for all file types.

Okay, das klingt ja alles vielversprechend. Vor allem ist ein zweiter Faktor, denn darauf scheint es ja hinauszulaufen, immer eine gute Idee, um persönliche, wichtige oder womöglich jetzt oder in Zukunft kompromittierende Daten zu schützen. Zumindest ist das in jedem Fall besser als wenn die Daten ohne zusätzliche Sicherung in der Cloud liegen.

Besser wäre allerdings eine Zero-Knowledge-Policy seitens des Anbieters. Noch viel besser eine technische Lösung, die es für den Anbieter des Cloudspeichers in jeglicher Hinsicht unmöglich macht, die darauf abgelegten Daten auslesen zu können: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung durch Software von Drittanbietern, wie zum Beispiel Boxcryptor oder Cryptomator. Beide Programme bieten vollständige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung an, die man bei der alltäglichen Arbeit gar nicht bemerkt.