COVID-19, Tag 258: Über die Schule infiziert

Mittwoch, 25. November 2020, Tag 258 der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Ich habe die sonst üblicherweise durchgestrichene Passage der Beitragseinleitung entfernt. Jeder und jede weiß mittlerweile, dass wir hier in Österreich versagt haben. Die Zahlen scheinen zu sinken, immerhin.

Gestern habe ich mit einem Bekannten telefoniert, der mir mitten im Gespräch eröffnet, dass er gerade in Quarantäne ist, weil er „Corona hat“. Seine Frau auch, seine Kinder auch. Zum Glück für sie alle ein leichter Verlauf bisher.

Ja wie denn, was denn, woher denn?, meine Fragen.

Das ist ganz leicht: Er und seine Frau waren die letzten Wochen im Homeoffice, also schon vor dem zweiten Lockdown. Sport nur abends und allein, keine weiteren Treffen, wenn, dann alles online per Zoom. Damit die Eltern arbeiten können, haben sie die Kinder dann doch in die Schule geschickt.

Lehrer war krank, hat einige Schüler angesteckt, darunter auch eines der Kinder meines Bekannten, jetzt ist die ganze Familie am Coronavirus erkrankt. Homeoffice, Isolation, alle Maßnahmen, die man privat gesetzt hat, sinnlos geworden.

Aber nein, Schulen sind kein Problem. Tests für Personen, die mit vielen anderen interagieren müssen, nur auf freiwilliger Basis. Und die Impfung natürlich auch.