COVID-19, Tag 333: isoliert.tirol

Montag, 8. Februar 2021, Tag 333 der Corona-Pandemie. Mir fehlt jegliches Verständnis für die Gleichsetzung der Isolierung einer Virusmutation mit dem Angriff auf ein Bundesland. Jegliches. Das passiert aber gerade.

Wir stehen zu unserem Land und lehnen überschießende und sachlich nicht begründbare Schikanen ab. Die Betrachtung darf nicht nur aus virologischer Sicht passieren, sondern muss gesamtgesellschaftlich erfolgen.

Kleine Zeitung vom 8.2.2021

Tirol verlässt heute, wie jedes andere Bundesland in Österreich auch, den harten Lockdown. (Das allein ist Irrsinn.) „Man konnte sich auf keine gemeinsame Linie einigen“, schreibt der Standard und aus Sicht von Experten passiert mit der Öffnung das genaue Gegenteil dessen, was passieren sollte. „Ischgl“ ist bereits ein verbrannter Begriff, bitte lasst „Tirol“ nicht auch noch zu einem Begriff werden, bei dem man sich, einmal in den Mund genommen, sofort die Hände waschen möchte. Das will man ja ohnehin schon, wenn man isoliert.tirol liest und feststellt, dass alles, was da an Gründen genannt wird, in Kauf genommenes Risiko war.