Waneella: Heat

Wanneella: Heat

Den aktuellen Temperaturen in Wien angepasst, hier feinste und zur Temperatur passende Pixel Art von der Besten der Besten: Waneella. Natürlich gelingt es ihr abermals, mich in wenigen Sekunden in ihre Interpretation von Hitze zu ziehen und der Soundtrack tut das seinige, um die Sogwirkung zu unterstützen.

Hitze ist übrigens eine Wahrnehmung, der ich auf meiner Website schon 3 Mal explizit einen Beitrag gewidmet habe. Ich glaube, es gibt keine – außer vielleicht Genuss im Sinne von Essen oder Trinken – andere, die explizit in Beiträgen erwähnt wird oder sogar das Hauptthema ist. Vor 11 Jahren gab es einen Beitrag rein humoristischer Natur (und weil ich mich über Wortschöpfungen freuen kann), vor 14 Jahren habe ich über die backofenheiße Stadt Wien gesudert und vor 17 Jahren (!), als ich in China das erste Mal mit durchgängig hohen Temperaturen konfrontiert war, über meine Bewusstwerdung der Wahrnehmung körperlicher Präsenz im Kontext der Hitze.

Während ich mich wie mit einem Seziermesser auf die Hitze als Problem gestürzt habe, hat Waneella daraus einen Begleitzustand gemacht, der lediglich ihren Lokalkolorit begründet, somit zur Nebensache – und damit zur Hauptsache! – wird. Hervorragend, ich bekomme nicht genug davon.

Wer übrigens die therapeutische Wirkung dieser Pixel Art erleben will, kann sich Kopfhörer aufsetzen, das Video im Vollbildmodus betrachten und es genau ansehen. Bei mir läuft der semi-dystopische Soundtrack seit etwa 15 Minuten durch und ich entdecke immer und immer wieder neue, faszinierende Details. Und wenn es nur eine benutzte Schüssel mit Stäbchen darin ist.

Ihr solltet euch jetzt alle Beiträge zum Thema Pixel Art ansehen.