Ein Tag auf Facebook

Wie wirklich jede Leserin und jeder Leser dieser Seite längst wissen muss, halte ich den Nachrichtenfluss auf Facebook für mehr als irrelevant und in seiner algorithmischen Aufbereitung, vor allem, wenn Nutzer ihn unreflektiert als gegeben oder gar generisch betrachten, für schädlich.

Noch ein Tag auf Facebook

Es musste sein, und da ist es. Ich habe es nicht hinnehmen können, einen Beitrag über nur einen (einzigen) Tag auf Facebook zu veröffentlichen. Deshalb, und weil ich mit Kommentaren à la „Bei mir sieht die Timeline ganz anders aus… Mimimimi“ konfrontiert wurde, habe ich es mir wieder angetan und noch einen zweiten Tag auf Facebook dokumentiert.

Ein Tag auf Facebook im November 2019

Es macht schon Spaß, hin und wieder auf Facebook zu schauen und festzustellen, wie verkrampft dort versucht wird, meine Aufmerksamkeit auf Nichtigkeiten zu lenken. Aber das denke ich mir mittlerweile bei mehr als nur Facebook, was vielleicht zu ein paar Auszweigungen dieser, nun ja, ich nenne sie mal so: Artikelserie führen könnte.

Und noch ein Tag auf Facebook

Ich weiß ja nicht, wie es bei euch auf Facebook aussieht, aber mein Feed hat sich in den letzten Wochen zu einer reinen Werbeschau entwickelt. Daran ist wohl nicht nur Facebook schuld, sondern vor allem die „Freunde“, die Werbeinhalte teilen: gesponserte Posts, dämliche, politische Statements, virale, aber einfach nicht lustige oder halbwegs interessante Videos, Veranstaltungsinformationen, die niemanden interessieren, oder aber indirekte Facebook-Werbung durch so Gimmicks wie „heute vor 5 Jahren“ oder „wir sind nun seit 48 Monaten befreundet“.