Ich weiß ja nicht, wie es bei euch auf Facebook aussieht, aber mein Feed hat sich in den letzten Wochen zu einer reinen Werbeschau entwickelt. Daran ist wohl nicht nur Facebook schuld, sondern vor allem die „Freunde“, die Werbeinhalte teilen: gesponserte Posts, dämliche, politische Statements, virale, aber einfach nicht lustige oder halbwegs interessante Videos, Veranstaltungsinformationen, die niemanden interessieren, oder aber indirekte Facebook-Werbung durch so Gimmicks wie „heute vor 5 Jahren“ oder „wir sind nun seit 48 Monaten befreundet“. Weiterlesen

You can checkout any time you like, but you can never leave…

The Eagles – Hotel California

Was man in den letzten drei Tagen über Facebook gelesen hat, macht das als „sozial“ getarnte Werbenetzwerk noch viel unsympathischer als es ohnehin schon ist. Weiterlesen

Wer in den letzten paar Tagen hier vorbeigeschaut hat, dem wird der „Gefällt mir“-Button von Facebook bzw. der Link zum Facebook-Sharing aufgefallen sein. Ja, ich weiß, die Hölle ist zugefroren, aber keine Sorge, es gibt wieder nur den Twitter-Link, der ganz ohne Services von Drittanbietern funktioniert, solange es keine bessere Lösung von Facebook gibt oder ich dem unsichtbaren Druck des Mitmachens nachgebe. Weiterlesen

Facebook hat, wie ich soeben entdeckt habe, eine Schluss machen-Funktion. Der Konzern will uns, die wir uns soeben von unserem Partner oder unserer Partnerin getrennt haben, dabei helfen… Ja, wobei eigentlich? Denn die Auswahl der Tools, die der Konzern uns anbietet, ermöglicht bestenfalls, was beleidigte Teenager (oder wirklich blöde Menschen) tun würden:

See less of a former partner’s name and profile picture around Facebook without having to unfriend or block them.

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Wer sich hinter Logins versteckt, braucht sich nicht zu wundern, dass er dort auch nicht wieder herauskommt.

Neulich fiel mir auf, dass N., ein lieber Freund und angenehmer Zeitgenosse, all seine kreativen Werke – Text in Form von Blog-Artikeln und Fotografien/Illustrationen auf Flickr – entfernt hat. Weiterlesen

Dieser Artikel ist eine teilweise interpretierte Übersetzung des von Aral Balkan verfassten Beitrags „Encouraging individual sovereignty and a healthy commons„. Balkans Replik auf das zuckerbergsche Manifest macht klar, wieso die Träumereien und Visionen des 33-jährigen Milliardärs Mark Zuckerberg über das Funktionieren der Welt gefährlich sind, weil sie bei genauem Hinsehen nichts anderes als eine Vorstellung von digitalem Kolonialismus darstellen. Weiterlesen

Am 8. Jänner 2016, ein Freitag, wachte ich auf, ging ins Bad, putzte mir die Zähne, duschte, zog mich an, packte meinen Computer in die große Ledertasche, und machte mich auf den Weg ins Büro. Die Strecke war nicht weit, ein Fußweg von etwa zwanzig Minuten. Weiterlesen