Die Designs dieser Site

In den fast 10 Jahren des Bestehens dieser Website hat dreitehabee einige Designänderungen durchgemacht. Hier eine kleine Galerie für diejenigen, die es interessiert. 2004 Die Seite war zum Zeitpunkt dieses Screenshots bereits etwa zwei Jahre online. Ich habe mich damals nicht und nicht zwischen einem selbst gehosteten Textpattern oder Blogspot entscheiden können. Es war ohnehin […]

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Schönbrunn in Toronto? Rekord!

Im Rahmen eines Konzerts in Toronto ließ Paradefiedler André Rieu einen Nachbau von Schloss Schönbrunn im Rogers Centre errichten. Das klingt nicht nur rekordverdächtig, es ist Rekord! Denn mit diesem Konzert stellt Rieu alles bisher Dagewesene in drei Punkten in den Schatten: Das Konzert wird vor der größten jemals errichteten Kulisse gespielt. Die Kulisse wurde […]

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Frauen sind eh mitgemeint

Wenn ich mich schon über die Suggestivkraft von Rechtfertigungen auslasse, dann ist auch der Beitrag von Romana Beer, in dem es ums Gendern und das leidige „Frauen sind eh mitgemeint“ geht, eine Empfehlung. Dass Frauen bei Bezeichnungen im generischen Maskulinum „eh mitgemeint“ sind, kann man zwar behaupten – welches Bild beim Satz „Ich habe heute […]

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arminwolf.at

Armin Wolf hat nun endlich einen eigenen Blog. Meine Texte schreibe ich künftig hier im Blog. Das hat viele Vorteile, wie zum Beispiel, dass sie mir gehören und nicht Facebook. (In den Geschäftsbedingungen überlässt man FB ja jegliche Rechte an allen Texten, Fotos und Videos, die man hochlädt.) […] Es hat auch den Vorteil, dass keine […]

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Google Webfonts in WordPress 3.8+ deaktivieren

Schon kurz nach Erscheinen von WordPress 3.8 (und nun haben wir schon 3.8.1!) wollte ich auf diesen Artikel von Wolfgang Wiese verlinken, der auf eine Datenschutzlücke im WordPress 3.8-Core hinweist: Die im Backend verwendete Schrift „Open Sans“ wird direkt von Google-Servern geladen. Und das ist ein Problem, weil Google… dessen Kerngeschäft der Handel mit Metadaten […]

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Shanghai Int’l Airport, 10:44 Uhr

Vor einigen Jahren war es noch eine beschwerliche Reise, die tatsächlich eine Überwindung darstellte: Schiff, Zug, eventuell Busse. Langsam durchquerte man verschiedene Kulturkreise und das andauernde Neue machte eine Anpassung an die gewohnten Verhältnisse leicht möglich. Shanghai, Flughafen: Einchecken der kleinen Menge an Menschen, die dieses Datum als Abflugtermin gewählt hat, trotzdem ist das Flugzeug […]

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Zwei Sekunden: Ein Fahrrad in China

Der Händler sieht mich skeptisch an, er steigt jedoch auf mein Angebot ein: Das Fahrrad und die Absperrkette um 210 RMB. Er will noch einmal Luft holen, aber ein Blick auf die Uhr, es ist elf Uhr nachts, lässt ihn einwilligen. Ich habe gerade eben ein Fahrrad samt Absperrkette um knappe 21 EUR gekauft. Das […]

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Apple gibt iPhone-Standortdaten weiter

Die Futurezone berichtet:

Google steht schon lange wegen seiner Datensammelwut in der Kritik. Nun verärgert auch Apple seine iPhone-Nutzer mit einer neuen Datensammelinitiative. […] Ein neuer Zusatz [in der Datenschutzrichtlinie] besagt, dass neben Apple auch „Partner und Lizenzinhaber“ die Standortdaten von iPhone-Nutzern – anonymisiert – sammeln und speichern dürfen.

Welche externe Festplatte soll ich mir kaufen?

Der Onlinebackup-Anbieter Backblaze, unverzichtbarer Bestandteil eines jeden sicheren Backups unter Mac OS X, verwendet für seine Massenspeicher ganz gewöhnliche, externe Festplatten, die in „Backblaze Storage Pods“ montiert werden. Nach mehreren Jahren Erfahrung mit einigen zehntausenden darin verwendeten Festplatten, hat Backblaze nun eine Statistik veröffentlicht, die einiges über die Qualität und Lebensdauer von Festplatten verschiedener Hersteller […]

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Der intellektuelle Prolet 8

Ich schlage Haken auf dem Weg durch die Nacht und merke, dass die Dosis nicht hoch genug war. Meine Nasenscheidewand ist entzündet, und der Schleim löst sich in dünnen Bächen. Ich sehe das Blut, aber was macht das schon? Ich bin hart im Nehmen. Bilde ich mir zumindest ein. Und ein Paar netter Hüften hilft […]

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Fernseh-Internet

Vor 6 Jahren wurde Hossein Derakhshan im Iran zu einer Gefängnisstrafe von fast 20 Jahren verurteilt, „mostly for things I’d written on my blog“. Heute ist er angesichts dessen, was aus seinem Internet geworden ist, schockiert und verstört. Aus einem Lese-Internet wurde ein Fernseh-Internet. Maybe it’s that text itself is disappearing. After all, the first […]

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Wenn sich zwei streiten

…freut sich Mark Zuckerberg. So habe ich das noch nie gesehen, vor allem, nachdem WordPress eine so dermaßen erfolgreiche Kampagne durchgeführt hat: Because when [Anil Dash] would spend [his] time flinging zingers at Matt Mullenweg about the merits of Movable Type vs. WordPress, you know who was winning? Mark Fucking Zuckerberg. Facebook won the blogging […]

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Safari 5 mit Reader-Darstellung

Safari 5 wartet mit einem Segen auf: Reader. Ein Klick auf den Reader-Button entfernt alle nicht notwendigen Elemente einer Website (Werbung, Navigationszeilen, etc.), damit man sich völlig auf den Inhalt konzentrieren kann. Zusätzlich lädt die Funktion den gesamten Artikel einer Website, selbst wenn er auf mehrere Seiten aufgeteilt präsentiert wird. Einen Schönheitsfehler hat die Reader-Funktion […]

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Zielgruppe: Von Selbstzweifel geplagte Jugendliche

Will man von Selbstzweifel geplagte Menschen (hier besonders Jugendliche) in verletzlichen Momenten durch Werbung manipulieren, voila, Facebook hilft dabei. [In a document] Facebook executives promote advertising campaigns that exploit Facebook users‘ emotional states—and how these are aimed at users as young as 14 years old. According to the report, the selling point of this 2017 […]

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Ein milliardenschwerer HTML-Tag

Kann sich ein einziger HTML-Tag auf der Website eines Unternehmens tatsächlich auf dessen Umsatz auswirken? Marissa Mayer erklärt am Beispiel Google, wie sehr die Antwort auf diese Frage mit einem Ja zu beantworten ist. Google founders Sergey Brin and Larry Page asked Mayer to assess the impact of adding a column of text ads in […]

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Massive Änderungen bei Flickr

Flickr hat gerade sein Geschäftsmodell geändert. Ab sofort hat jedes kostenlose Account 1 Terabyte Speicher und alle Funktionen zur Verfügung, die bislang nur Pro-Konten hatten. Wer noch ein Pro-Konto hat und dieses vor dem 20. August 2013 verlängert, hat unlimitiertes Speichervolumen, keine Werbung und detaillierte Statistiken. (Neu erwerben kann man Pro-Konten aber nicht.) Es gibt […]

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Klage wegen Website-Relaunch

Hertz klagt Accenture wegen eines Website-Relaunches. Wenn das Bild, das Hertz in seiner Klage zeichnet, tatsächlich so stimmt, dann dürfte dieser Relaunch vom technischen Konzept über die tatsächliche Programmierarbeit bis hin zur Dokumentation ein einziges Fiasko gewesen sein. Accenture didn’t incorporate a responsive design […] the code that had been written was terrible and a […]

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Wann Google nutzen? Und wann nicht?

Wie eruiert man die Nützlichkeit diverser Google-Angebote angesichts des Verkaufs persönlicher Daten? Und: Sind Googles Angebot tatsächlich die besten am Markt? Im UPGRADE-Podcast diskutieren Jason Snell und Myke Hurley genau diese Fragen. Das Zwischenergebnis eines Vergleichs zwischen Google Mail, Docs und Maps mit den Konkurrenzprodukten von Apple ergibt ein klares Ja zu Googles Gunsten. Kaum […]

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Gratisanbieter liest und sperrt meine Dokumente! Mimimi.

Es geht die Runde, dass einigen Nutzern von Google Docs ein Hinweis angezeigt wurde, der sie über einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen informiert und den Zugriff zum aktuellen Dokument verhindert hat. Besonders interessant ist die Formulierung des Hinweises, denn der lautete: We’re sorry. You can’t access this item because it is in violation of our […]

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Sonntagsarabesken #57

Er hatte schon nicht mehr darauf gehofft, jemals wieder etwas von ihr zu hören. Jahre waren vergangen seit ihrem letzten Gespräch; die Stille wurde ihm zur gewohnten Begleitmusik. Auf einen Fragebogen bezüglich seiner Lebensumstände schrieb er einmal lapidar: „Stille als Hintergrundgeräusch“. Und damit war alles gesagt. Die Schlachtfelder hatten sich verlagert. Er dachte nicht mehr […]

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Elefanten-Kraal in Ayuthaya

Etwa zwei Kilometer außerhalb der Stadt Ayuthaya gibt es einen Elefantenhort (Kraal), der vor einigen Jahren aufgesetzt wurde und seitdem, so zumindest die Berichte, eine Vorbildfunktion für die korrekte Haltung von Elefanten in Thailand darstellt. Um die finanziellen Bürden der artgerechten Haltung der Tiere abzufangen, gibt es mehrere Bereiche, in denen die Elefanten zur Arbeit gebraucht werden.

Die kräftigen Bullen werden in Ayuthaya als Arbeitselefanten eingesetzt, wo sie, ähnlich lebendigen Taxis, Touristen an den Sehenswürdigkeiten vorbeischleppen. Die Weibchen bleiben im Gehege und werden im Rahmen des Elephant Stay-Programms, das es Touristen ermöglicht, sich näher mit den Elefanten zu beschäftigen, gepflegt und versorgt. Diejenigen, die ein wahrhaftiges Interesse am Wohlbefinden der Tiere haben, können sich am Programm beteiligen und lernen dabei nicht nur, wie mit ihnen richtig umgeht, sondern erleben gemeinsam mit den Elefanten Spaziergänge, Bäder und angeblich eine tiefe Freundschaft zwischen Tier und Mensch. Wie auch im Lonely Planet explizit vermerkt, gibt der Kraal die Elefanten nicht zum Gaudium der Touristen frei, was häufig zu enttäuschten Gesichtern der Besucher führt, die der „Ich zahle, deshalb bekomme ich“-Mentalität entspringen.

The nonprofit organisation isn’t set up for tourists to just walk in, but those that do spend time living with the elephants usually come away with a new-found respect and admiration for Thailand’s national animal.

Obwohl dieses Prinzip nicht nur im Lonely Planet vermerkt ist, hat es mich dann doch ein wenig gewundert, wie rigoros es durchgesetzt wird. Als wir im Kraal ankamen, wollte M mit den Elefanten baden gehen. Das natürlich nicht, wie man von einem zahlenden Kunden erwarten darf, mit Geschirr und schon gar nicht, wenn man vorher die Elefanten kennenlernen und geschweige denn reinigen muss! Wie schon oben erwähnt, wurde ihr Wunsch eiskalt verwehrt; sie konnte die Tiere „lediglich“ füttern und mit ihnen hautnah Kontakt aufnehmen. Von Reiten oder Baden war jedoch nicht die Rede! Nicht, wenn sie nicht zuvor am Programm zum Erhalt der Tiere teilnehmen würde.

Während sich M ärgerte und sich ihr die „Ich zahle, deshalb bekomme ich“-Mentalität mit dem Umstand, das Tier überhaupt als etwas anderes als ein „Objekt“ anzusehen nicht und nicht erschloss, erwarb ich eine Fotolizenz. Diese „Lizenz“ ist mehr als eine Spende von ein paar Baht zu verstehen, die direkt in Tierfutter investiert wird und geradezu lächerlich erscheint, wenn man sie mit den Mengen an Spendengeldern vergleicht, die sonntägliche Kirchgänger im Klingelbeutel versenken. Mit dieser Lizenz kann man die Tiere unbegrenzt fotografieren.

Ich bin ohne Erwartungen zum Kraal gefahren und wurde mit Eindrücken belohnt, die ich in keinem Zoo der Welt so hätte sammeln können. Ich habe mit Elefantenbabies gespielt und miterlebt, wie eines von ihnen eine Sitzbank im Spiel zu Kleinholz verarbeitet hat. Andererseits habe ich aber auch miterlebt, wie von den Umständen der Tierhaltung angewiderte Touristen nach Ausflügen mit den Tieren gefragt haben und von der Richtlinie des Programms enttäuscht wieder zurück nach Ayuthaya gefahren sind. Der Ausflug hat sich gelohnt, viele weitere Berichte über den Elephant Stay in Ayuthaya findet man überall im Web.

Was habe ich auf Facebook eigentlich verloren?

Eh klar, dass ich diesen Absatz zitieren würde.

When asked what it feels like to not be on Facebook, I say that I never felt I should be there in the first place. It never felt right, never felt like a place I belonged. The more I learned about it, the more that was confirmed. And the fact that I feel no pain of withdrawal is even more confirmation.

Social Web auf Ö1

Habe gerade auf Ö1 eine Sendung gehört, bei der es unter dem Titel Wir sind das Netz! um ein paar der unter dem Begriff „Social Web“ subsumierten Services und um die Ideengebäude, sowie um diverse neue Rechtsmodelle für Internetwerke ging. Wen eine kurze Zusammenfassung interessiert, der soll einfach weiterlesen, wer sie überspringen und gleich zu […]

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Sonntagsarabesken #1

Die Tröstungsmaschinerie des Lebens läuft auf Hochtouren. Und das ganz von selbst. Wäre da draußen, in dem grellen Licht, das wir Welt nennen, nicht der Unterton des Glücks gegenwärtig… ja, was dann? Müsste man im Falle einer solchen Leere an der kalten Schulter emotionsloser Wesen zugrunde gehen? Oder, viel schlimmer, weiter vegetieren in der Hoffnung […]

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Alt-Hietzinger Ball

Auf Bitten Wolfgangs hin habe ich den Alt-Hietzinger Ball (eigentlich: Ball der Alt-Hietzinger) besucht und dort Fotos gemacht. Den Eindruck, den der Ball hinterlassen hat, hier:

Das Durchschnittsalter der Besucher lag beiderseits jenseits der Altersspanne von 18-65 Jahren, die Mehrheit allerdings bei einem geschätzten Durchschnittsalter von 14,5 Jahren. (Wann war das anders?) Fraglich ist bei solch einem Event natürlich, ob bei diesem Altersschnitt nicht der Verein der Jung-Hietzinger, der eine Gegenveranstaltung schräg gegenüber am Hietzinger Platz abgehalten hat, als Veranstalter des Balles nicht passender gewesen wäre als eine bekannte und doch nie gesehene Vereinigung von Alt-Hietzingern. Süßliches Parfum, Geknutsche an allen Ecken und Enden, dazwischen stark geschminkte Lehrerinnen und genervte Lehrer. Irgendwo bei den Ehrengästen, leicht gelangweilt, die beiden Direktoren. Die Luft stickig, von billigen Zigarren der Jugend verpestet. Das Schlosshotel selbst: Heruntergewirtschaftet und renovierungsbedürftig!

Der einstige Charme des Hotels ist gegenwärtigem Graus gewichen: Die Stofftapeten im Festsaal verströmen üblen Geruch und lösen sich von den Wänden, die rote Bijou-Bar ist nur mehr ein Abklatsch ihrer selbst und erinnert auf den ersten Blick mehr an ein Puff denn an eine noble Hotelbar, das Jägerstüberl toppt die Verkehrung von Wahrnehmung und Intention noch mehr: Das Mobiliar, der Charme und vor allem der Witz der Kellner ist zur Gänze gegen einen Bierschuppen in der Nähe eines Stadions austauschbar. In Hietzing gibt es damit schon drei zugrundgehende Institutionen, die nur noch durch die Verfallsignoranz ihrer Besucher am Leben gehalten werden: Das Parkhotel, den Ball selbst und das Dommayer einen Block weiter hinten.