SOPA/PIPA

Die Anwälte, Lobbyisten und Kongressabgeordneten der Aktieninhaber, Vorstandsvorsitzenden und Manager der Medienkonzerne, die den Firmen, welche ihren ausgelagerten Unternehmen, deren Subunternehmen Drehbuchautoren, Regisseure, Zeichner und Filmcrews harsche finanzielle Limits für die Umsetzung ihrer Ideen setzen, sehen sich einer für sie nicht einmal irrelevanten Opposition gegenüber, die mit Bildchen, geschwärzten Seiten, Bannern und bösen Comics gegen die gefälligen und für die amerikanische Wirtschaft – und damit für alle US-Bürger und den Weltfrieden – wichtigen Gesetzesanträge protestiert. Diese Bösen!

Man hört zwar immer nur von SOPA und PIPA, der volle Wortlaut der Gesetzesanträge klingt jedoch angesichts der juristischen Konstruktionen hinter den Mediengiganten wie Hohn. SOPA, der Stop Online Piracy Act, hört sich im vollen Wortlaut richtig gut an: „To promote prosperity, creativity, entrepreneurship, and innovation by combating the theft of U.S. property, and for other purposes“. PIPA, der Protect IP Act: „Preventing Real Online Threats to Economic Creativity and Theft of Intellectual Property Act of 2011“.

Warum die Gesetzesentwürfe größtenteils wirkungslos am Ziel vorbeischießen und warum das alles außer Kosten nichts bringt? The Oatmeal bringt es auf den Punkt. Und wer es noch etwas genauer erklärt braucht, kann sich dieses Video ansehen.

The SEO Framework: Endlich eine Alternative zu Yoast SEO

Über Jahre hinweg hatten die Entwickler bei roots.io das mittlerweile zum Standard gewordene SEO-Plugin „Yoast SEO“ im Einsatz. Yoast SEO ist zum SEO-Plugin-Synonym geworden und gehört bei den meisten zur WordPress-Standardinstallation dazu; dass es aber technisch immer wieder schwächelt, ist ebenso nervig, wie die nicht gerade subtile Werbung, die es mit jedem Update innerhalb der […]

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Eindrücke aus Shaoxing und Xi’an

Was es zu Shaoxing zu berichten gab, habe ich berichtet, über Xi’an gibt es weit weniger Einträge. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sich die Stadt Xi’an, und dort besonders die Terrakotta-Armee als Enttäuschung entpuppt haben. Xi’an ist eine verschmutzte und wenig spektakuläre chinesische Stadt, deren Attraktivität mit der von St. Pölten zu vergleichen ist. Die […]

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Informationsfluss bei dezentraler Organisation

Automattic (WordPress, Akismet, etc.) hat eine ganz besondere Firmenkultur. Die Firma ist (fast) vollständig dezentral organisiert und beschäftigt 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 26 Ländern auf sechs Kontinenten. Um dem Versiegen des Informationsflusses entgegenzuwirken, setzt das Unternehmen auf eine twitter-ähnliche interne Website, über die die gesamte Kommunikation erfolgt. Keeping remote employees informed and from feeling […]

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Tumblr kann nun (manuelle) Trackbacks

Tumblr positioniert sich noch mehr als Hybrid aus sozialem Netzwerk und Blog-Plattform. Wie bei Twitter, Facebook und (mit Abwandlungen) in anderen sozialen Netzwerken, können nun Erwähnungen in einem Blogbeitrag mit einem @ initialisiert werden. Der/die Erwähnte wird daraufhin über die Erwähnung informiert. WordPress und andere, mittlerweile weit fortgeschrittene Content Management Systeme können das seit Jahren. […]

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Ein Seminaren inhärentes Problem

Wie jedes Jahr, fand auch heuer wieder ein Firmenseminar statt. Diesmal, allerdings, war eine professionelle Trainerin eingeladen, die die firmenseminarüblichen Themen – Kommunikation, Identität, Kooperation – mit uns [hier passendes Verb einsetzen] sollte. Die Dame stellte gleich zu Beginn des Seminars ein Set an Regeln auf, an das wir uns zu halten hatten. Diese Regeln […]

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Sonntagsarabesken #44

Später Abgesang auf ein Gefühl? Kurz vor der Abreise denkt er daran, das Photo aus dem Rahmen zu nehmen. Er faltet es sorgsam in der Mitte, drückt die Kante mit dem Daumen nieder, immer fester und heftiger, bis er den Zorn in sich aufsteigen fühlt und das ekelhafte Stück Papier zerfetzt. Es liegt keine Anstrengung […]

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Wieso Google es auf Klagen ankommen lässt

Google wird gerne geklagt.

In part, this is because any lawsuit that reaches the discovery, the pretrial fact-finding phase, poses the danger of revealing too much about Google’s proprietary technology. Google also has an interest in establishing a solid body of legal interpretation in its favor.

Apple gibt iPhone-Standortdaten weiter

Die Futurezone berichtet:

Google steht schon lange wegen seiner Datensammelwut in der Kritik. Nun verärgert auch Apple seine iPhone-Nutzer mit einer neuen Datensammelinitiative. […] Ein neuer Zusatz [in der Datenschutzrichtlinie] besagt, dass neben Apple auch „Partner und Lizenzinhaber“ die Standortdaten von iPhone-Nutzern – anonymisiert – sammeln und speichern dürfen.

WhatsApp 50% größer als SMS. Weltweit.

Im Februar letzten Jahres hat Facebook WhatsApp um umgerechnet 14 Milliarden Euro gekauft. Heute, knapp ein Jahr später, wurde bekannt, dass WhatsApp das globale SMS-System überholt hat. Über WhatsApp werden um 50% mehr Nachrichten versendet als über SMS. Weil… The smartphone itself is a social platform. […] If there are winner-takes-all dynamics for mobile social […]

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E-Mails in Apple Mail per Shortcut verschieben

Ein fantastischer Hinweis, wie man in Apple Mail Nachrichten nur über die Tastatur verschieben kann, ohne auf (kostenpflichtige) Zusatzprogramme wie Mail Act-On1 angewiesen zu sein. CMD + Umschalt + 7 öffnet das Hilfemenü. Nun geben wir die ersten paar Buchstaben des Ordners, in den wir die Nachricht verschieben wollen, ein. Im Hilfemenü erscheint der Ordner […]

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The Fate of the Furious-Trailer

The Fate of the Furious – Official Trailer – #F8 In Theaters April 14 (HD)

Es gibt Actionfilme und es gibt die Fast and Furious-Reihe, die mit jedem neuen Film immer extremer wird. Dass man den Furious 7-Trailer noch toppen kann, hat niemand für möglich gehalten. Und doch schwingen hier Abrissbirnen durch die Gegend, Panzer und Lamborghinis matchen sich mit einem U-Boot (!) und die superlässige Einfahrt des KITT in den Transport-LKW der Foundation für Recht und Verfassung ist hiermit auch übertroffen.

Es gibt für die Qualität von Programmcode einen Indikator: WTFs per Minute. Dieser gilt ab sofort auch für die Trailer der Fast and Furious-Reihe.

Worin sind wir Österreicher am besten?

Bezahlter Urlaub. Tu felix Austria! there are […] records […] that [are] surprising, or even downright shocking. Did you know that the biggest whisky-drinkers in the world are… the French? Or that the biggest cheese-eaters are… the Greeks? That nobody consumes more gay porn than… Pakistan? Or that most brazil nuts are produced by… Bolivia? […]

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Regulierung ist Schutz

Der Linguist und Kognitionswissenschaftler George Lakoff hat einen Artikel über den Einfluss des Standpunkts auf das Vokabular und die damit assoziierten Umstände, Kausalitäten und Handlungsimperative verfasst. Am Beispiel der Aussage Donald Trumps, 75 Prozent der „Regulierungen“ abzuschaffen, veranschaulicht Lakoff, wie die Wahl des Begriffs „Regulierungen“ diese Aussage positiv erscheinen lassen kann. The term “regulation” is framed from the viewpoint […]

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Chicken or Fish? Egal, Hauptsache jung, nicht zu groß oder zu schwer, mit makelloser Haut, unter 30 und nicht verheiratet.

Die Aufgabe einer Stewardess ist es, (a) für die Sicherheit, sowie den (b) reibungslosen und (c) komfortablen Ablauf eines Fluges in der Passagierzelle des Flugzeugs zu sorgen. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn aber genug Menschen verfügbar sind, der Job begehrt und die Konkurrenz groß ist, dann wird die Stewardess zum Objekt und nach sexualisierten […]

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Passwörter im Teufelskreis

Das Hacken von Benutzerkonten wird immer einfacher, da einmal geleakte Passwörter zukünftige Hacks enorm beschleunigen: ein Teufelskreis. Using the same password or simple variations of the same password for securing access to different accounts has never been a good idea. However, today it’s a worse idea than ever. Major hacks and security breaches happen all […]

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Bacchi Espresso Kaffeemaschine

Bacchi Espresso: using the coffee machine on electric cooker

Es gibt die klassische Mokka-Schraubkanne, die Bialetti-Brikka, mit der man etwas mehr Druck erzeugen kann und Antonio Bacchis Espressomaschine, die Bacchi. Das Gerät ist keine „Maschine“ im herkömmlichen Sinn, viel mehr erinnert es an eine weiterentwickelte Mokka-Schraubkanne. Das Prinzip ist allerdings nahezu dasselbe, der Unterschied liegt im Druck, den die Bacchi aufbauen kann: 9 Bar – das reicht für einen cremigen, feinen Espresso. In Reviews wird die Bacchi oft als die günstigste Kaffeemaschine, mit der man besten Kaffee herstellen kann, genannt.

Ich koche seit mehreren Jahren Kaffee mit meiner Bacchi. Da ich erst durch mühevolle Versuch-und-Irrtum-Reihen draufgekommen bin, wie man mit der „Maschine“ superfeine Espressi zubereitet, hier ein paar Tipps.

Wassermenge

Die Wassermenge ist für die Bacchi ein entscheidendes Kriterium. Zu wenig, und der untere Kessel produziert nicht genügend Druck. Zu viel und es dampft, zischt und führt zum Abbruch des Vorhabens (morgendlicher) Kaffee.

Für den unteren (den Druck-) Kessel gilt: 30ml. Und zwar sehr genau! Leider ist die Markierung an der Bacchi selbst ganz schlecht zu erkennen. Gut, dass praktisch jeder Hustensaft aus der Apotheke einen 30ml-Messbecher beigelegt hat, den man später fürs Messen der Wassermenge verwenden kann.

Den oberen Kessel muss man vollfüllen. Egal, ob der Kaffee eine doppelter oder ein einfacher Espresso werden soll. Vollfüllen!

Mahlgrad und Kaffeemenge

Ich gehöre nicht zu denjenigen, die den gemahlenen Kaffee abwiegen und hier einen Gramm-Wert veröffentlichen. Dafür sind die Schwankungen zu groß. Mit meiner Vario Home mahle ich den Kaffee eine Markierung unter „ganz fein“ und fülle soviel ins Sieb, dass es mit leichtem Andrücken gut gefüllt ist. (16 Gramm, das nur nebenbei, werden empfohlen – bei mir schwankt die Menge, vor allem nach oben hin.)

Es gibt aber einen Indikator, ob der Kaffee genügend fein gemahlt wurde (siehe Punkt 4).

Schraubdruck

Druckkessel, Wassertank und Kaffeesiebe werden übereinandergestapelt und mit einer großen Schraube festgemacht. Fest anschrauben! ist das Geheimnis.

Wärmezufuhr in den ersten 6-7 Minuten

Die Bacchi benötigt 6-7 Minuten, um 9 Bar Druck aufzubauen und die beiden Wasserkessel genügend erhitzt zu haben. Danach beginnt sie zu pfeifen wie ein Teekessel. Je mehr Druck im unteren Kessel vorhanden ist, desto „aggressiver“ klingt der Pfeifton. Er sollte, das kann ich nun nach zwei Jahren Bacchi sagen, ziemlich aggressiv klingen.

In den ersten 6 Minuten ist es entscheidend, dass die Bacchi regelmäßig von hoher Hitze erwärmt wird. Ein Cerankochfeld mit Schutzschalter ist überhaut nicht geeignet, ein Gasherd optimal. Ich habe das Glück, auf meinem Ceranfeld eine Schnellkochfunktion zu haben, mit der ich 6-7 Minuten lang hohe Hitze erzeugen kann.

Regelmäßigkeit (also kein Abschalten der Herdplatte dazwischen) und starke Hitze sind für die Bacchi ein Musskriterium! Wer also einen Elektroherd ohne zumindest eine starke Herdplatte hat, kann mit der Bacchi keinen guten Kaffee herstellen.

Wärmezufuhr und Öffnen des Ventils nach 6-7 Minuten

Sobald der Druck im unteren Tank 9 Bar erreicht hat, ertönt ein Pfeifton. Wenn dieser zu einem lauten Zischen geworden ist, ist die Bacchi bereit. Ohne die Wärmezufuhr zu unterbrechen (!) öffnen wir nun das Ventil an der Vorderseite der Maschine ein wenig.

Der Druck-Kessel schiebt nun den Kolben nach oben. Aus dem oberen Kessel wird Wasser durch das Kaffeemehl gepresst. Aus den beiden Füllstutzen der Bacchi läuft heißer, cremiger Espresso.

Sobald der Boden der Tasse mit Espresso gefüllt ist – aber erst dann! -, dreht man das Ventil auf (meistens reicht eine halbe Umdrehung) und lässt den Kaffee ausfließen. Die ganze Zeit über bleibt die Bacchi auf der Wärmequelle stehen! Man kann sie ein wenig hinunterdrehen (zB von Schnellkochfunktion auf die höchste Regulärstufe)…

Nebenbei: Wenn sich die Fließgeschwindigkeit zwischen Ventil-ein-wenig-geöffnet und Ventil-ganz-geöffnet stark erhöht, dann ist der Kaffee zu grob gemahlen.

Sicherheit beachten!

Die Bacchi arbeitet mit sehr hohem Druck und benötigt Aufsicht. Vor allem, wenn die Schnellkochfunktion genutzt und hohe Temperaturen erzeugt werden, ist es schlichtweg verantwortungslos, nicht auf die Maschine zu achten. Wenn es zu sehr pfeift, abdrehen! Wenn irgendwo Wasser ausdringt, abdrehen! Wenn irgendetwas vom im Video gezeichten Prozedere abweicht, abdrehen!

Facebook über Tor

Facebook hat eine eigene Tor Hidden Service-URL: facebookcorewwwi.onion. Trotz Tor sind die Facebook-Nutzer aber nicht vollständig anonym: Wer den Datenverkehr beobachten kann, könnte eine Person identifizieren, wenn sie sich unter ihrem Namen auf Facebook anmeldet. Allerdings wüsste der Angreifer dann immer noch nicht den tatsächlichen Standort des Nutzers. „Der Hidden Service ist ein riesiger Vorteil […]

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Suva, Fiji

Fiji (oder Fidschi), also. Da waren wir nun. Die Insel, die in der westlichen Welt der Inbegriff des Paradiesischen ist, und wir sind da. Doch wo es ein Paradies gibt, ist Schmutz und der Alltag nicht weit: Suva, die Hauptstadt Fijis, ist eine schmutzige Hafenstadt mit ein paar sicheren, doch weitaus mehr unsicheren Vierteln. Prostitution, […]

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Was unterscheidet einen Schnappschuss von einem großartigen Foto?

Was unterscheidet einen Schnappschuss von einem großartigen Foto? Der Fotograf Charlie Howse beantwortet diese Frage wie schon so viele vor ihm mit einem Verweis auf den Dialog zwischen der Person hinter der Kamera und dem Subjekt oder der Umgebung davor. Die Technik und das Equipment sind wichtig, aber deutlich weniger als angenommen.

The technical aspect […] is less important than the artistic or the compositional aspect of the image or the interestingness of the subject matter. A great photograph is one that allows the viewer to look at the image and say „I recognize it“ or an image that strikes a chord in a person or an image where the viewer is allowed to create their own story about the image. I am convinced that a good photographer can take a current phone or a current point-and-shoot camera and go out with someone who has just recently gotten their new Nikon, their new Canon with a 3.000 dollar lens and their 3.000 dollar body and go out and come back with better images, because they know how to approach a subject. They know how to position the person or the subject within the scene and they know how to make an image rather than take a picture.

Und wie immer, wenn es um den Einsatz von Technologie geht, entpuppt sie sich bei denen, die es wirklich können, lediglich als Mittel zum Zweck, denn der Akt der Fotografie selbst wird weit über die Bedienung einer Kamera hinaus definiert. Er ist ein kreativer Akt, bei dem das Equipment lediglich der Verwirklichung dient.

Anybody can grab a good camera or pick up their cell phone and take a picture. But to be really good at it requires a lot more than just using the equipment. So for me, art of photography is the challenge of using these tools as a way to create something […] or to develop a mastery in something that not everyone can do.

Und das „not everyone can do“ muss man schon sehr eng sehen, wenn man sich umsieht und das massige Bildmaterial, dem wir ausgesetzt sind, betrachtet.

Ähnlich argumentieren übrigens auch die Fotografen Rachel Gulotta und Daniel Inskeep, die in einem Video aufzeigen, wie Profis mit billigem Equipment trotzdem bessere Fotos zustande bringen als ein Amateur mit High-End-Equipment.

Microsoft hört und liest mit

In den neuen Nutzungsbedingungen von Microsoft steht angeblich, dass der Konzern ausfällige Sprache von seinen Produkten Skype, Xbox und Office verbannen will. – Moment. Office? Das heißt, sie lesen mit? Und Skype? Das heißt, sie hören mit? – Scheinbar, aber ich weiß es nicht sicher. Schlimm ist nur, dass ich es für problemlos möglich halte.

Informationen, die WhatsApp sammelt

Anlässlich der Nachricht, WhatsApp würde Telefonnummern an Facebook weitergeben, habe ich mir die WhatsApp-Datenschutzrichtlinien (und dort „Informationen, die wir sammeln„) angesehen. Da gibt es ein paar Gustostückerl, die ich niemandem vorenthalten möchte. Du stellst uns regelmäßig die Telefonnummern in deinem Mobiltelefon-Adressbuch zur Verfügung, darunter sowohl die Nummern von Nutzern unserer Dienste als auch die von […]

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Über die 30km/h-Zonen in der Gumpendorferstraße, sowie der Burg- und Neustiftgasse

Eine Nachricht vorab an den Fahrer des silbergrauen BMW X5, der mich gestern um etwa 23:07 Uhr auf der Burggasse Höhe Café Wirr mit der Lichthupe bei vorgeschriebenen 30km/h zu schnellerem Fahren drängte und, als ich nicht beschleunigte, auf die Bus-, Fahrrad- und Taxispur wechselte, mich dort mit dröhnendem Motor und rauchendem Auspuff überholte, letztendlich […]

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Sonntagsarabesken #70

Sie traten in den Saal. Musik, Gelächter, Blumenduft, die Schritte Dutzender tanzender Paare auf dem Parkett; honiggoldenes Licht strömte in seidigen Kaskaden von Kandelabern und Kronleuchtern und überzog alle Kanten und Schärfen mit schimmernden Aureolen. Er roch die Ausgelassenheit und das Verlangen der dicht gedrängten Menschen nach Zufriedenheit; Zigaretten- und Zigarrenrauch, frisch entkorkte Sektflaschen, warme […]

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Digital Immigrants, Digital Natives, Schule und Web 2.0

Erinnerungen an die Schulzeit: Es gibt Lehrer, die den Unterrichtsstoff gut, leicht und verständlich vermitteln können und es gibt Lehrer, denen das nicht gelingt, obwohl sie teils wirklich interessante Fachgebiete betreuen. Woran liegt das? Warum gelingt es einigen, den Unterricht spannend und motivierend zu gestalten, anderen wiederum nicht; sie sind prädestiniert dafür, mit Copy-Paste-Hausübungen abgespeist […]

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Sonntagsarabesken #7

Auf einer fernen Insel sitzt das Grauen und leckt sich die Lippen. Ihr wollt wissen wie es aussieht? Ob es tatsächlich blaue Fingernägel und aschgraue Wimpern hat, und ob sein dreifach flammender Drachenschwanz wirklich mit giftig goldenen Schuppen geschmückt ist? Nun, ich weiß es nicht. Ehrlich gesagt, nicht einmal die Gestalt der besagten Insel kann […]

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Knüllen vs. Falten: Eine interkulturelle Klopapierdiskussion

Dieser Artikel kann interessieren. Oder nicht. Sitzt man nachmittags als Ausländer bei Starbucks (Kaffee grauslich, aber einzig erhältlicher Kaffee in der Stadt, außerdem gratis W-Lan), so kann es schon sehr häufig passieren, dass man von wildfremden Chinesen angequatscht wird, ob man denn nicht mit ihnen Chatten möchte. Einfach um der Sprache Willen. So willigte ich […]

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George Orwell an Noel Willmett im Mai 1944

George Orwell reagiert fünf Jahre vor der Veröffentlichung von „1984“ in einem Brief auf Noel Willmetts Sorge um den weltweiten Aufstieg totalitärer Systeme und Führerkulte. Everywhere the world movement seems to be in the direction of centralised economies which can be made to ‘work’ in an economic sense but which are not democratically organised and […]

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