Bangaranga, was für ein Nervenkostüm!

Vor genau einer Woche fand das Finale des Eurovision Song Contests in Wien statt. Ich habe sieben Tage gebraucht, um das in einem Blogbeitrag zu verarbeiten. Interessiert jetzt eh keinen mehr, aber wie in einer therapeutischen Sitzung hilft auch hier, dass man drüber spricht.

Es ist jetzt eine Woche her, dass Bulgarien beim Eurovision Song Contest (ESC) hier in Wien gewonnen hat. Ich habe den ESC bislang bestenfalls am Rande mitverfolgt, mich nie wirklich dafür interessiert, und doch habe ich mir diesmal die Show von der ersten bis zur letzten Minute angesehen. Das Finale war sicher eines der spannendsten, das ich je bei so einer Veranstaltung erlebt habe. Aber alles der Reihe nach.

Zuerst ein paar Zeilen zum Wetter: Vor dem Song Contest war es in Wien traumhaft schön. Frühsommerliche Temperaturen, blauer Himmel, Schlangen vor den Eissalons. In der ESC-Woche dann Temperatursturz, Windböen und Regen. Ich musste sogar meine Winterjacke wieder hervorholen, so kalt war es. Das Public Viewing am Rathausplatz wurde zur Zitterpartie, das „Eurovision Village“ musste wegen Unwetterwarnungen zeitweise schließen. Am Samstag, dem Tag des Finales, musste man schon eingefleischter Fan sein, um gegen die Kälte anzuhalten. Am nächsten Tag? Sonne, blauer Himmel, über zwanzig Grad. Ausgerechnet die ESC-Woche hatte das mieseste Wetter erwischt.

Die Show fand in der Wiener Stadthalle statt. Die Gegend wurde schon Wochen zuvor zur Hochsicherheitszone. Österreich befindet sich in der Terrorwarnstufe 4 von 5, hat vor zwei Jahren wegen einer Terrorwarnung die Taylor Swift-Konzerte absagen müssen und daraus gelernt. Proteste sind bei Konzerten und Veranstaltungen normal. Wir alle kennen die Opernball-Demonstrationen hier in Wien. Aber bei Mega-Events wie dem Song Contest, ist es dann doch eine andere Kategorie von Szenario. Außerdem war es diesmal heikler, angespannter und politischer: Die Teilnahme Israels hatte Europa bereits im Vorfeld des Song Contests gespalten und zur Absage der Niederlande, Spaniens, Irlands, Islands und Sloweniens geführt. Wenn Staaten ihre Teilnahme absagen, was würden dann weniger gemäßigte Akteure tun? Die Möglichkeit von Störungen (das ist ein Diminuitiv für die Situationen, an die alle dachten) war real, es herrschte eine zwar nicht bedrohliche, aber doch spürbare Anspannung. Das Aufgebot an Polizei und Security war enorm: Zu Fuß, im Dienstwagen, rund um die Uhr, überall.

Der ESC sollte zwar so frei von Politik wie nur irgendwie möglich über die Bühne gehen, aber planbar war das bei Teilnahme von gleich zwei kriegsführenden Parteien nur schwer. Schon im Semifinale hörte man während Noam Bettans „Michelle“ ein Raunen im Publikum. Würde es beim Raunen bleiben? Würde es im Finale gezielte Störaktionen geben? Musste man mit Schlimmerem rechnen? Ich will gar nicht wissen, welche Szenarien in den letzten Meetings vor dem Start der Show am Samstag noch analysiert und durchgespielt wurden und mit welcher Aufmerksamkeit man die Benachrichtigungen der Luftraumüberwachung und der Geheimdienste las. Unter dem politischen Druck, bloß keine „hässlichen Bilder“ zu produzieren (meine Vermutung), nichts zu zeigen, was sich im Tourismusland Österreich womöglich lange auf das Image der Stadt, des Landes und letzten Endes auch auf das der Veranstaltung auswirken könnte, herrschte wohl Hochspannung bei allen Sicherheitskräften. Man sah sich an, in diesen letzten Minuten vor dem Start am Samstagabend, schüttelte einander die Hände, nickte sich zu und murmelte „Wird schon schiefgehen“.

Dann das Zeichen. Das Go. Und die Übertragung begann mit Charpentiers Präludium zu „Te Deum“. 160 Millionen Zuschauer auf der ganzen Welt. Gänsehaut.

Die ESC-Bühne von Florian Wieder hat mir gut gefallen. Das weitläufige Setup mit dem gedrehten Swoosh brach die Trennung zwischen Bühne, Stadthalle und Publikum auf. Bühne, Soundtrack und Licht harmonierten wunderbar: Vor jedem Act gab es einen netten visuellen Effekt, der mit einem Flötensolo einherging. Das war markant und gut. Die Künstlerinnen und Künstler hätten zwar alle Fläche der Welt gehabt, um sich auszuleben, trotzdem waren viele Choreografien in Käfigen, Diamanten oder sonstigen „Räumen“, die alles einengten. Vermutlich hätten sie sich auf der riesigen Bühne verloren gefühlt. Aber was soll’s, es war eine schöne Bühne. Begeistert hat mich auch – und das ist bei einem Musikwettbewerb an Ironie wohl kaum zu überbieten – der Soundtrack zum siebzigsten ESC von Dorothee Freiberger und Martin Gellner. Nicht die Songs, sondern die Musik dazwischen: Jingles, Intros, Überleitungen. Der Score war markant genug, um ein eigenes Gesicht zu haben, und doch zurückhaltend genug, um nicht zu dominieren. Erstaunlich österreichisch – immerhin basiert er auf Mozarts „Zauberflöte“ – und trotzdem des „E“ in ESC würdig. Aber ich schweife ab. Meine Begeisterung für Soundtracks soll hier nicht vom Thema ablenken.

Nun, da Lokalkolorit und Musik geklärt sind, weiter zur Kritik. Denn die gibt es und ich teile sie mit praktisch der gesamten nationalen wie internationalen Berichterstattung.

Das Moderatorenduo Victoria Swarovski und Michael Ostrowski war eine Fehlbesetzung. Sie kannte ich nicht, ihn nur als Schauspieler. Beide blieben mir über vier Stunden fremd, gekünstelt, unnahbar. Sie waren langweilig, steril und kalt. Sie sprach die ganze Zeit und sagte nichts. Und ob er überhaupt etwas gesagt hat, weiß ich nicht mehr. Obwohl sie nebeneinander standen, wirkten sie distanziert und so als würden sie sich nicht mögen. Wie eine Sozialpartnerschaft. Nichts, was man für gewöhnlich beim Zusammenspiel zweier Menschen, die gut miteinander können, fühlt, war zu spüren. Die Moderation war ein verkrampftes Botox-Lächeln ohne Mimik, der Unterhaltungswert der Einlagen entsprach einem Witz aus dem Witzebuch. Vier Stunden Fremdschämen. Für einen Musikwettbewerb, der von Menschen und ihren Emotionen lebt, war das keine gute Voraussetzung – und das war innert weniger Minuten Moderation klar. Fremdschämen galore. Ich denke, ich spreche für die meisten hier in Österreich, wenn ich sage: Wir entschuldigen uns.

Zu sehen war ein Paar, das roboterhaft Emotionen nur simulierte […] und […] hölzern sein Programm abspulte […] Während Ostrowski wirklich durch keinen einzigen Satz in den mehr als vier Stunden Show im Gedächtnis blieb […] fällt es der Frau aus der österreichischen Kristalldynastie sehr schwer, glaubhaft Begeisterung oder gar Mitgefühl für ihre Umgebung (Menschen!) zu vermitteln. Geschweige denn Spontanität oder gar Lockerheit. […] Der ESC-Moderatorenjob […] fordert, zwischen förmlich und locker souverän zu pendeln – und all dem disparaten Wahnsinn, der sich da auf der Bühne austobt, eine angemessene Form zu geben. Die Stimmung, die in der Halle herrscht, auf all die Menschen, die vor was auch immer für Endgeräten hocken, zu übertragen. [Die Moderation brachte aber] nicht viel Erinnernswertes zustande [und so] kam von der besonderen ESC-Stimmung im Saal wenig rüber.

Die Welt

Und das ist eine freundliche Beschreibung. Der Guardian hielt sich während der Live-Berichterstattung nicht mehr zurück und wurde deutlich schärfer. Zurecht, denn es gibt Aspekte des ESC, die steigen und fallen mit und durch die Moderation.

Tonight’s presenters are terrible [sic!] called Victoria Swarovski and Michael Ostrowski. […] As per Eurovision tradition, they will somehow manage to be both wooden and cheesy at the same time. Normally I’d say we wouldn’t have it any other way, but after this week’s semi-finals I found myself yearning for […] the slow release of death.

The Guardian

Und weiter, herrlich bitterböse und vernichtend gleichzeitig, vermutet auch der Guardian in einer sehr diplomatischen Formulierung, dass die beiden einfach nicht miteinander konnten.

I would like to take this opportunity to thank Victoria Swarovski and Michael Ostrowski for their efforts tonight, and also respectfully ask that Eurovision never makes me watch them host anything ever again. Between the painfully strained banter, the hostage-grade autocue delivery and the overwhelming sense that they’d been introduced to each other roughly four minutes before going live, it’s been quite the experience.

The Guardian

Auf mich wirkten die beiden wie Schulkinder, die ein Gedicht aufsagen: Anstatt mich auf die Acts zu konzentrieren, zitterte ich, ob die beiden ihre Zeilen vom Teleprompter schaffen würden. Dieses Gefühl sollte man als Zuschauer – gefiltert durch Kamera, Einstellung und Show – beim größten Live-Musik-Event der Welt nicht haben. Bis heute frage ich mich: Wer war für diese Besetzung verantwortlich? Wieso gerade die beiden?

Warum ich so lange bei den Moderatoren bleibe? Israel.

Schon beim Halbfinale hörte man während Noam Bettans „Michelle“ ein Raunen und Buhrufe im Publikum. Was also würde beim Finale passieren? Was würden diese beiden Moderatoren tun, wenn die Situation eskalierte? Würden sie besonnen und deeskalierend reagieren oder gelähmt mit dem Finger am Ohr auf Anweisungen aus der Regie warten und damit eine ohnehin angespannte Situation eskalieren lassen? Was, wenn Securities eingreifen müssten? – Zum Glück blieb es uns allen erspart, die beiden in einer solchen Situation erleben zu müssen.

Platz zwei ging an Israel, Noam Bettan hatte mit seinem flotten Chanson „Michelle“ ebenfalls beim Televoting abgeräumt. Das war aber erwartbar […], weil Fans und Unterstützer in vielen Ländern aktiviert werden – auch als Gegenreaktion auf die Forderungen nach dem Ausschluss des Landes. […] Erst als klar wurde, dass Israel gewinnen könnte, gab es in der Halle lautere Unmutsäußerungen.

ORF.at

Ja, diese „Unmutsäußerungen“ waren deutlich zu hören. Die Situation war aufgeladen – unabhängig davon, wie man zu Israels Teilnahme stand. Der ORF hatte bereits 2025 angekündigt, die Dinge zu zeigen, wie sie sind. Das würde auch Buhrufe, Proteste, Flaggen (wie zB die palästinensische) und Plakate beinhalten.

Der ausführende Produzent der Show […] erklärte, dass alle offiziellen Flaggen erlaubt seien. […] „Wir werden nichts beschönigen oder vermeiden zu zeigen, was passiert, denn unsere Aufgabe ist es, die Dinge so zu zeigen, wie sie sind.“ […] Etwaige Buhrufe aus dem Publikum [würden] nicht zensiert oder übertönt werden – eine Praxis, die beim […] Auftritt Israels [2025] beobachtet wurde. „Wir werden an keiner Stelle künstlichen Beifall einspielen“.

euronews

Die Haarlinie zwischen Anspruch und ihn zu erfüllen könnte nicht dünner sein. Denn: Egal was der ORF tun würde – Ausblenden oder Draufhalten – im Moment einer Aktion würde die unpolitische Veranstaltung sofort politisch werden. Das war keine einfache Aufgabe. Und dann war Israel plötzlich auf Platz eins. Finnland war ausgeschieden, Australien konnte nicht mehr aufholen. Blieb nur noch Bulgarien. Würde es reichen? In den Minuten bis zum Endergebnis hörte man das Raunen in der Stadthalle, spürte die Anspannung in ganz Wien. Sogar ich habe mich dabei erwischt, plötzlich aufrecht auf der Couch zu sitzen. Jeder Polizist, jede Kamerafrau, alle in der Regie waren zu dem Zeitpunkt wohl in höchster Bereitschaft. Nicht nur der Dramaturgie wegen, sondern, weil sich in den nächsten Minuten entscheiden würde, ob die Show in einem spektakulären Finale mit Freudentränen und Emotionen endet oder spektakulär, aber mit hässlichen Bildern.

Als heiterer Bühnenbau zu Babel […] erfüllte der ESC […] den utopischen Zweck, zu dem er vor 70 Jahren mal aus der Taufe gehoben worden war – als fröhlicher Wettstreit der Nationen, zu führen mit den friedlichen Mitteln der Kunst. […] Eine Party, die vergessen machen sollte, dass wir uns auf diesem Kontinent seit Jahrhunderten gegenseitig die Schädel eingeschlagen haben. […] Dann kam das Publikumsvoting, das Israel mit 342 Punkten aus der Tiefe an die Spitze des Feldes setzte. […] Dieser Zustand blieb genau sieben Minuten in der Schwebe. […] Es ging nicht mehr darum, wer gewinnt. Es ging, womöglich, um die Existenz des ESC selbst. In diesen sieben Minuten war es der politischste ESC aller Zeiten. […] Italien, Norwegen, nicht einmal Favoriten wie Finnland oder Australien können dem Führenden gefährlich werden. Erst in buchstäblich letzter Sekunde gelingt es Bulgarien, sich an Israel vorbeizuschieben. […] Die Steine, die in diesem Moment von den Herzen der Verantwortlichen gefallen sind, dürften ein mittleres Erdbeben ausgelöst haben.

SPIEGEL.de

Freudiger Tumult in der Halle, respektvolle Anerkennung von Noam Bettan, kollektives Ausatmen in der Stadthalle, in Wien, im Rathaus und wohl in allen ESC-Büros. Swarovski und Ostrowski kündigen den Gewinnersong an, und Dara liefert eine improvisierte Choreografie direkt aus dem Warteraum in Form eines Wiener Cafés auf dem Weg zur Bühne. Ihr gelingt, was den Moderatoren nicht gelang: Sie zeigt, was die Bühne kann, indem sie sie sichtbar macht. Die Halle bebt, sie tanzt, man sieht ihr die Freude an. Sie zeigt – höret, Moderatoren! – Emotionen. Sie singt, das Lied endet, tosender Applaus. Der Fokus liegt jetzt voll auf Dara, der bulgarischen Gewinnerin. Der Vorjahresgewinner „JJ“ kommt ins Bild, man hat das Gefühl, er wisse nicht, was er nun genau tun solle – geprobt wurde dieser Moment wohl nicht. Dara muss ihm die Trophäe fast aus der Hand nehmen. Er übergibt sie mit den Worten:

Bitch, Bitch, I knew it, Bitch, I knew you would win. Oh my god, I love you! This is yours!

Lobesrede des Vorjahresgewinners „JJ“ für Dara, die bulgarische Gewinnerin des ESC 2026

Eine… unkonventionelle Übergabe. Aber ehrlich. Und authentisch. Mehr Emotion, mehr Substanz, die eines Song Contests würdig ist als die vier Stunden Moderation davor.

Dara nimmt die Trophäe entgegen. Und dann eine Szene, die zu meinem persönlichen Highlight wird: Genau in dem Moment, in dem Dara die Trophäe mit einem lang gezogenen „Oh my god“ in die Höhe hebt, planieren Dorothee Freiberger und Martin Gellner die Szene mit dezent gesetzten, dumpfen Trommelschlägen: Ihr genialer Soundtrack räumt die Bühne von allem Getue und schafft den Platz, den es in diesem Moment braucht, um Dara endgültig zur Siegerin zu erklären und in die Annalen des ESC einzumeißeln. In wenigen Augenblicken gelingt es der Musik, die Stimmung im Saal perfekt nach draußen zu transportieren. Sie presst die Dramaturgie aus diesen letzten Minuten, geht in ein wunderbares Finale über und bereitet einen erfolgreichen Abschied vor. Wer genau hinhört, erkennt die Genialität: Die Musik ist keine Fanfare, kein eigener Score nur für den Sieg – sondern das Ende eines über vier Stunden aufgebauten Spannungsbogens, der nun in vollendeten Harmonien freigibt, was bislang zurückgehalten wurde. Die Dämme brechen, das Wasser nimmt seinen Lauf. Wir können aufatmen. Die Spannung löst sich. Es herrscht wieder Ordnung. Alles ist gut.

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Die Bühne erstrahlt in voller Pracht, die Totale offenbart die handwerkliche Perfektion dahinter. Vom Boden bis zur Decke ist alles Bühne. Eine Verneigung vor diesem Bild und vor allen, die im Hintergrund dafür gesorgt haben, dass alles so rund lief. Die Show wurde ein Erfolg – trotz Swarovski und Ostrowski, die – und das war nun wirklich eigenartig und wird mir jetzt erst beim Schreiben dieser Zeilen bewusst – der Gewinnerin nie persönlich gratuliert haben. Kein formales Ende? Ist wohl so. (Und ist wohl auch besser so.) Stattdessen melden sich die beiden weitab vom Geschehen, literally irgendwo in der Halle und sagen brav – sie glitzernd, er gequält lächelnd – ihr Abschiedssprücherl auf.

In a world often divided, we stand united by music. – Thank you everyone. It has been an absolute pleasure and honor hosting you tonight. Good night from Vienna, good night, Europe! – Bonne nuit! Pfiat eich! Guade Nacht! – Gute Nacht!

Michael Ostrowski und Victoria Swarovski

Danke, setzen! Noch ein paar Augenblicke Soundtrack und Totale, Aufnahmen von Dara und vom Publikum. Der Abspann läuft. Der Soundtrack wechselt in den finalen Loop. Sponsorenwerbung während Dara Küsse ins Publikum sendet. Was für ein Nervenkostüm! Was für ein Song Contest!

Charpentiers Präludium zu „Te Deum“. Der Kreis schließt sich. Das war’s.

2 Kommentare

  1. Was für ein Brimborium! Du hast es wunderbar beschrieben. In Erinnerung bleibt mir das Moderatorenpaar. Michael Ostrowski mag ich als Schauspieler, ein guter Mann. Aber zusammen mit seiner Schaufensterpuppenpartnerin wirkten sie wie komplett ferngesteuert. KI hätte eine überzeugendere Moderation hingebracht,

    Was bleibt am Ende? Das Siegerlied.

    Wenn man nach den Sommerferien oder gar an Weihnachten Leute unvorbereitet fragt, welcher Künstler den ESC gewonnen hat, mit welchem Lied? Und ob sie das Lied singen oder summen können?
    Bestimmt 95% der Befragten müssten passen. Das war kein „Waterloo“, nicht mal „Ein bißchen Frieden“, das war ex-und-hopp Ware.
    Nächstes Jahr spar ich mir das Ganze. Ganz besonders die Rahmensendungen im deutschen Fernsehen. Ich kann Barbara Schönedings und die anderen Knallchargen einfach nicht mehr sehen. Das ist meine Geduld wirklich verbraucht 😀

    • Du hast absolut recht mit dem Siegerlied. Auf deinen Kommentar hin habe ich überlegt wie das von 2024 oder 2023 geheißen hat – keine Ahnung mehr. Also ein Punkt für dich. Der nächste Punkt geht dann wieder an dich mit der KI-Moderation. Auch hier fürchte ich, dass KI sympathischer agieren würde. „Ferngesteuert“ trifft es auf den Punkt. – Ob’s nächstes Jahr besser wird? Wer weiß. Aber die 7 Minuten dieses Jahr waren schon ein schönes Erlebnis. Was aber insgesamt aus der ganzen Sache gemacht wird, verlangt nach Geduld, bin bei dir!

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