Grenzdragonertum

Ich habe mich gestern mit einer Kollegin über einen Grenzübergang unterhalten, den ich, mehr durch Zufall als durch Planung, einstmals auf dem Weg von Wien nach Krakau passiert habe. Zu diesem Grenzübergang ist zu sagen, dass er auf keiner Straßenkarte existiert, die Beamten dort äußerst verwundert schauen, wenn sich ein Auto einmal dorthin verirrt und die Straße, die zum Übergang führt, in ihrer Substanz praktisch nicht existent ist. Die Auflösung dieser Grenzstation steht unmittelbar bevor und die einzige Möglichkeit überhaupt dorthin zu gelangen, liegt im Vorgeben der Ortskundigkeit und im späteren Draufkommen, dass selbige doch nicht mehr so ganz vorhanden ist. Kein normaler Tourist würde sich auf eine Privatstraße trauen und nach deren offensichtlichem Ende weiterfahren.

Ich komme gleich zum Punkt: Er war schon dort. Der Dragoner war schon da, kennt diese Grenzstation und kennt natürlich auch den Weg, der dorthin führt! Und außerdem kennt er einen noch viel abgelegeneren Grenzübergang, der noch viel heruntergekommener ist und der schon in wenigen Wochen geschlossen wird! Hü-hott!