Ja, auch ich habe die Preiserhöhung per E-Mail erhalten.
While 1Password has grown substantially in value and capability, our pricing has remained largely unchanged for many years. To continue investing in innovation and the world-class security you expect, we’re updating pricing for Individual plans […] The new price will take effect at your next renewal, provided it’s on or after March 27, 2026.
E-Mail-Benachrichtung 1Password
Gut, dann kostet 1Password eben statt knapp 36 zukünftig 47 USD/Jahr. Was da auf Mastodon und sonstwo wegen der 11 USD/Jahr für Ansagen gemacht werden, führt bei mir nur zu Kopfschütteln. Die Preiserhöhung ist zwar hoch (in Relation), aber ich nutze 1Password täglich, es hat mich noch nie im Stich gelassen und solange AgileBits den Standard, die Verfügbarkeit und die Sicherheit aufrechterhalten kann oder sogar verbessert, soll auch der neue Preis meinetwegen halt so sein. Das ist meine Rechtfertigung für die Preiserhöhung, die ich auch mittrage.
Was ich definitiv nicht als Argument akzeptieren will, ist die Erweiterung der Funktionalitäten des Passwortmanagers, denn von diesen neuen Funktionen nutze ich keine einzige. Und es erinnert ein wenig an Dropbox, als es sein Kerngebiet verlassen und sich zu einer Kann-alles-App entwickeln wollte, was am Ende dann dramatisch gescheitert ist. Immerhin: Ich habe Glück gehabt, was den Zeitpunkt der Preiserhöhung bei 1Password angeht, denn ich habe das Abonnement vor knapp zwei Wochen erst bezahlt.
Also gut, nunmehr knapp 50 USD/Jahr. Akzeptiert. Ich habe mehr Geld für weniger Wichtiges ausgegeben. Ich sehe keine bessere, sicherere oder mich sonst irgendwie ansprechendere Alternative. Und wer mir jetzt mit „Na dann vibecode sie dir doch selbst!“ daherkommt, kann wieder gehen – und beweist im gleichen Atemzug, warum alles selbst machen aber sowas von definitiv keine Option ist.
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