Vielleicht kann sich ja noch irgendwer über meinen Entschluss nach dem fatalen Borlabs-Support-Event erinnern? Nun, ich bin mehr motiviert denn je, vor allem nach diesem E-Mail, das ich soeben bekommen habe. Und ganz besonders, wenn ich mir die Begründung durchlese, die mit genau dem Aspekt beginnt (und ihn somit als primäres Argument erscheinen lässt), den ich am stärksten kritisiert habe.
Wir möchten Sie darüber informieren, dass wir die Preise für Borlabs Cookie anpassen mussten. […] Zum einen sind die Kosten für hochqualifiziertes Personal in den Bereichen Entwicklung und Support gestiegen. […] Um weiterhin erstklassigen Kundenservice und regelmäßige Updates anbieten zu können, investieren wir in talentierte Fachkräfte, die dafür sorgen, dass Borlabs Cookie stetig weiterentwickelt wird. […] Wir verstehen, dass Preiserhöhungen oft zu Unmut führen können, und möchten offen mit Ihnen darüber sprechen. Die Anpassung unserer Preise war eine notwendige Entscheidung, um weiterhin die Qualität und den Service zu bieten, die Sie von Borlabs Cookie gewohnt sind.
Für ein wenig Kontext für diejenigen, die Borlabs nicht im Einsatz haben: Der Preis meines Abonnements hat sich um – festhalten! – knapp 140% erhöht. Einhundert und vierzig Prozent. Das ist nahezu das Zweieinhalbfache.
Höhere Kosten für Entwicklung und Support? Verständlich, legitim und in Ordnung. Vor allem, was die Entwicklung angeht. Aber: Wenn Personalkosten und „erstklassiger Kundenservice“ wirklich der Dreh- und Angelpunkt sind, dann sollte der fest montiert sein, sehr fest. „Ticket geschlossen“ als erste Antwort auf ein legitimes Support-Ticket darf dann nicht mehr die erste Antwort sein, die Kunden, die das Produkt jahrelang abonniert haben, zu lesen bekommen. – Ihr seht: Noch heute regt mich die Sache von damals auf. Der Schalter ist immer noch umgelegt.
Aber okay. Meine Motivation, da endlich wegzukommen, hat sich auch ums Zweieinhalbfache erhöht.
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