Aus der Kategorie „WTF, aber eigentlich wundert es mich eh nicht mehr“:
A new startup […] is building a service that allows clients to “orchestrate actions on thousands of social accounts through both bulk content creation and deployment.” Essentially, the startup, called Doublespeed, is pitching an astroturfing AI-powered bot service [It] is not that different than some of the AI generation tools […] that produce a lot of the AI-slop flooding social media already. […] The difference here is that it has backing from one of the biggest VC firms in the world.
404 Media
Es bleibt die ewige Diskussion, ob man soll, weil man kann. Aber auf die Idee, so eine Vermüllungsmaschinerie zu bauen, muss man halt auch einmal kommen und sich gleichzeitig fragen, was man am Schluss davon hat. Der Gründer dieses Startups kann sich in ein paar Jahren in seiner Villa am Meer fragen, ob das, was er der Welt gebracht hat, irgendwem irgendetwas und die Menschheit in irgendeiner Form voran gebracht hat. Neu ist nicht, was hier geboten wird; wir haben schon von Staaten gehört, die ähnliche Botfarmen betreiben. Besonders ist es nicht, was hier getan wird; außer dass das Wort „AI“ in irgendeiner Projektbeschreibung irgendeinen Investor ganz geil gemacht hat, sehe ich nichts, was auf eine grundsätzlich neue Zugangsweise hindeuten würde. Oder sind das Argumente, die niemand mehr berücksichtigt und Fragen, die niemand mehr stellt, weil ohnehin schon alles egal ist?