Parallax ist das neue Flash#

Gerrit van Aaken über den Parallax-Scrollingeffekt, der „Kreativen“ neues Flash. Dieser Effekt kommt zum Beispiel auf den iPhone 5s-Seiten von Apple zum Einsatz und nervt selbst dort.

Eine gute Designerin versucht […], die Inhalte der Website zu verbessern, engagiert eine Texterin, lässt bessere Fotos machen, um so die Situation auf der Content-Front zu verbessern, um dann eine angemessene Gestaltung zu finden.

Eine »kreative« Designerin schert sich nicht um Inhaltsarbeit. Sie entwirft eine bombastische Grafikflut, die von den kümmerlichen Inhalten ablenkt. Damit steht sie super da beim Kunden, denn dieser musste sich nicht mit seinem Unternehmen beschäftigen und kriegt ohne eigenen Aufwand eine schicke Website.

Ins Schwarze, auf den Punkt und Salz in die offene Wunde!

Detail am Rande: Gerrits Website „praegnanz.de“ ist übrigens die am längsten von mir abonnierte Website überhaupt. Und: Sie wird mit Textpattern betrieben.

Opt-Out aus Apples Werbediensten#

Aus Apples Datenschutzrichtlinie unter dem Punkt „Cookies und andere Technologien“.

Wenn du keine nach Relevanz ausgewählte Werbungen auf deinem Mobilgerät erhalten möchtest, kannst du dich abmelden, indem du auf den folgenden Link auf deinem Gerät zugreifst: http://oo.apple.com. Wenn du dich abmeldest, wirst du die gleiche Anzahl von mobilen Werbungen erhalten; diese können jedoch weniger relevant sein, da sie nicht auf deinen Interessen basieren.

Werbe-Tracking kann man zusätzlich/alternativ direkt unter iOS 6 einschränken.

iCloud unter Snow Leopard einrichten#

Als ich meinen Artikel übers Einrichten von iCloud auf einem iPhone 3G veröffentlicht habe, war eine der am häufigsten gestellten Frage, ob man denn iCloud auch unter Snow Leopard benutzen könne. Die Antwort: Ja, man kann seine Kalender synchronisieren lassen und das iCloud-Mailkonto benutzen, ein Abgleich der Adressbuchdaten ist jedoch nicht möglich.

  • Für den Abgleich des Mailkontos unter Snow Leopard sind die gleichen Einstellungen wie fürs iPhone 3G gültig.
  • Den Abgleich von iCal erledigt man wie hier beschrieben: iCloud und Snow Leopard: iCal synchronisieren.
  • Das Adressbuch kann unter Snow Leopard nicht mit iCloud abgeglichen werden (mit Gmail jedoch schon!).

Time Machine zuverlässig?

Obwohl der Screenshot dieser Dialogbox vom Hersteller von SuperDuper! auf Twitter gepostet und mit „You simply closed the lid of your Mac, and we have lost all your data. Have a nice day!“ übersetzt wurde, sollte jedem allein die Möglichkeit einer solchen Mitteilung zu denken geben. Ich habe Time Machine schon vor langer Zeit abgeschworen, da das Programm meinen Mac während der Archivierung verlangsamt und die externe Festplatte bei jedem Dateidialog für zusätzliche Wartezeit gesorgt hat. Nach langem Tüfteln (und mehreren Festplatten-Crashes) habe ich mein optimales und zuverlässiges Backup hier beschrieben.#

iCloud am iPhone 3G einrichten

Wer ein iPhone 3G besitzt und sich vom Freundes- und Bekanntenkreis nicht einreden lassen will, dass es veraltet sei, der kann das Gerät problemlos so konfigurieren, dass es die iCloud-Dienste E-Mail, Kalender, Kontakte und iPhone finden unterstützt. Da alle iCloud-Services über Standardprotokolle synchronisiert werden, ist das auch ziemlich einfach einzurichten.

Letzte Aktualisierung: 11. August 2012

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Während Apple mit Hackern zu tun hat…#

Auf Newsvine wird den Großen der PC-Branche geraten, jetzt die Phase zu nützen, um bessere, rundum erneuerte und vor allem nicht auf Fremdeinflüssen basierende Systeme und Programme zu entwickeln, während Apple gerade mit Hacks, Malware und Viren im eigenen System und in den eigenen Programmen umgehen lernen muss.

Apple is being caught off guard and is experiencing that descent that you once experienced. They’re going to be stuck, prey to the hackers in this world, who are stomping all over their software. It’s getting worse for them day by day. This is the moment to go back to the basics and design the next huge piece of software that will change the world.

Es mag vielleicht etwas übertrieben sein, Apple dermaßen als „mit Hackern beschäftigt“ darzustellen, doch ein Funken Wahrheit steckt hier auf jeden Fall dahinter. Apple ist im Normalbetrieb angekommen und kann seine Rolle als Außenseite mit Vorschusslorbeeren nicht mehr ausspielen.

Mac Defender: Apple hat dieses Argument verloren

Ich muss „Leafydebater“ durchaus Recht geben, wenn er/sie in Bezug auf Mac Defender meint, das Hauptargument für einen Mac wäre heute nicht mehr gültig.

While we PC users are definitely more vulnerable to viruses, by almost 100-1 ratio (new viruses), I believe that we now hold the upper hand in this battle. Yes, we have more to watch out for, however we are prepared to deal with the worst. We know our computers and how to stop even the craziest of the infections that we can get. A simple piece of mac malware results in a complete shutdown of a user, because 1. he or she is completely incapable of getting rid of it, and 2. a call to the mac store won’t help. #

Zum iPad 2#

John Gruber erklärt treffend, wie Apple im Nachhinein seinen Zugang zur „Nische zwischen iPhone und PC“ erkannt und die Präsentation des iPad 2 dementsprechend gestaltet hat. Der Begriff „Personal Computer“ bekommt hierbei eine völlig neue Deutung.

The biggest difference, though, was this: last year Apple didn’t yet understand the iPad. They knew it was good. They knew it had potential. But they didn’t know what it was. They had a sense that in the conceptual space between an iPhone and a MacBook there was uncharted, fertile territory. And they set for themselves a wise metric: the iPad would only succeed if it could do some of the same things a Mac can do, but do them better. If it wasn’t better in several important ways for several common tasks, it would not succeed.