Apple gibt iPhone-Standortdaten weiter

Die Futurezone berichtet:

Google steht schon lange wegen seiner Datensammelwut in der Kritik. Nun verärgert auch Apple seine iPhone-Nutzer mit einer neuen Datensammelinitiative. […] Ein neuer Zusatz [in der Datenschutzrichtlinie] besagt, dass neben Apple auch „Partner und Lizenzinhaber“ die Standortdaten von iPhone-Nutzern – anonymisiert – sammeln und speichern dürfen.

Safari 5 mit Reader-Darstellung#

Safari 5 wartet mit einem Segen auf: Reader. Ein Klick auf den Reader-Button entfernt alle nicht notwendigen Elemente einer Website (Werbung, Navigationszeilen, etc.), damit man sich völlig auf den Inhalt konzentrieren kann. Zusätzlich lädt die Funktion den gesamten Artikel einer Website, selbst wenn er auf mehrere Seiten aufgeteilt präsentiert wird.

Einen Schönheitsfehler hat die Reader-Funktion jedoch: Texte werden im Blocksatz dargestellt, ein geglaubtes Muss für alle, die mit Texten arbeiten, eine Qual jedoch für Typographen und all diejenigen, die diese Texte lesen müssen.

Kein Dateisystem mehr bei Apple#

Rob Foster berichtet darüber, wie das Ausblenden des Dateisystems auf Apple-Computern (vom iMac bis zum iPhone) den Nutzen der Geräte erhöht.

Apple is […] essentially omitting features that people once took for granted in a typical computer. And one of the biggest things they’ve omitted is the visual file system. Instead, in the iPhone OS, the concept of the file is essentially gone. It’s been replaced by „apps and their stuff.“ The end result is that regular folks are happier with their computers […]

Wer den Artikel liest, wird auch eine Ähnlichkeit hierzu entdecken!

Das iPad und der Abschied vom PC#

Gestern wurde das iPad von Apple vorgestellt. Steve Jobs hat mit seiner Präsentation jedoch nicht nur ein „Ding“ zwischen iPhone und Notebook gesetzt, er hat damit auch das Ende der PC-Ära und den hardwareseitigen Beginn des Cloud-Computing eingeleitet: Alltägliche Software ist vorinstalliert, Software als (Web-) Service wird wohl der Grund für den superschnellen Prozessor und den hervorragenden Browser sein. Der Wissenschaftspublizist Nicholas Carr bringt die Sache auf den Punkt: Hello iPad, Goodbye PC.

Until recently, we mainly used our computers to run software programs (Word, Quicken) installed on our hard drives. Now, we use them mainly to connect to the vast databases of the Internet – to „the cloud,“ as the geeks say. And as the Internet has absorbed the traditional products of media – songs, TV shows, movies, games, the printed word – we’ve begun to look to our computers to act as multifunctional media players. They have to do all the work that was once done by specialized technologies – TVs, stereos, telephones, newspapers, books – as well as run a myriad of software apps. The computer business and the media business are now the same business.

The transformation in the nature of computing has turned the old-style PC into a dinosaur. A bulky screen attached to a bulky keyboard no longer fits with the kinds of things we want to do with our computers. The obsolescence of the PC has spurred demand for a new kind of device – portable, flexible, always connected – that takes computing into the cloud era.

Update 29.1.2010

Helge benennt 8 Gründe, warum das iPad ein Megaseller wird. Ich verweise diesbezüglich einzig und allein auf Barry Schwartz‘ „Paradox of Choice„.

Harter Kampf um Werbung auf mobilen Endgeräten

Es hat Google sicherlich geschmerzt, im neuesten Public Policy Blogeintrag „Apple’s acquisition of Quattro: more proof of mobile advertising competition“ ganz cool hinzuschreiben:

Today’s news that Apple is acquiring one of AdMob’s competitors, Quattro Wireless, is further proof that the mobile advertising space continues to be competitive. And with more investments and acquisitions in the space, including from established players like Apple and Google, that’s a sign that vigorous growth and competition will continue. That’s ultimately great for users, advertisers and publishers alike. #

Die Nerven liegen blank, wenn’s ums iPhone geht#

Wie sehr Microsoft und seine Hardware-Vertragspartner ums Überleben am Markt für Mobiltelefone und mobile Datendienste kämpfen, war mir so nicht klar.

Der Tiefschlag kam ohne Ansage: „Dies ist eine Microsoft-Veranstaltung“, wies ein Manager einen Fachjournalisten barsch zurecht. „Hier haben Apple-Produkte nichts verloren.“ Als in die Stille am Tisch […] verlegene Lacher ob des Scherzes aufzukommen drohten, setzt er nach: „Das meine ich ernst.“

Das Vergehen: Der Journalist hatte beim Dinnertalk gewagt zu erwähnen, dass er noch nie ein so einfach zu bedienendes Telefon besessen habe wie sein iPhone. Und das auf der Vorstellung des Windows Betriebssystems Mobile 6.5. „Die Emotionalität hat mich überrascht“, sagt ein damals anwesender PR-Berater. „Es zeigt, dass die Nerven blank liegen.“

Time Capsule Memorial Register#

Wenn Apple ein schlechtes Produkt erzeugt, dann ist das scheinbar die Time Capsule. Das “ Time Capsule Memorial Register“ nimmt das Problem humoristisch, aber wirksam auf!

Experts on the subject, like LaPastenague, have confirmed that it is the flawed thermal design that causes Time Capsules to stop functioning, not the quality of the components used. All components, including the power supply, are squeezed together in a very small package with hardly any ventilation to cool them down (in fact, that rubber foot works as an insulator). There is a fan inside the Time Capsule, but it is totally inadequate (it will start only at extremely high temperatures, and will only circulate hot air). The first components that die from the prolongued exposure to high temperature are the capacitors in the power supply unit.

iTunes aufräumen

iTunes verwaltet Musik ganz wunderbar. Dennoch wird es irgendwann nötig, die iTunes-Bibliothek aufzuräumen und zu sortieren: Fehlende Cover, Duplikate von Musikdateien, fehlende oder falsche Tags, kein Jahresangaben, falsche oder keine Genres und keinerlei Bewertungs- und Sortierkriterien, die gute von weniger guten oder gar schlechten Tracks unterscheiden… spätestens bei der Zusammenstellung der Musikliste für einen netten Abend oder die nächste Autofahrt rächt sich das.

Mac friert einfach ein#

Mac friert einfach so ein. Wäre es Windows, würde ich Bluescreen sagen. Beim Mac ist das aber alles anders. Sehr, sehr eigenartig. Erste Vermutung: Arbeitsspeicher, doch Memtest sagt nach vier Testreihen, dass alles in Ordnung sei. Vielleicht die Festplatte. Da kommen so eigenartige Geräusche hinter dem Bildschirm hervor…

Lächerlich

Eine einjährige .Mac Mitgliedschaft umfasst: […] Den erstklassigen E-Mail-Dienst, den Mac Benutzer für Mac Benutzer entwickelt haben. Mail umfasst einen Speicherbereich von sage und schreibe 15MB und den Web-Zugriff von jedem Mac oder Windows Computer aus.

Apple .Mac

Irgendwie lächerlich, oder?

Update: Ein Angebot eines Lesers hat zum Umzug von Michael’s Remarks geführt. Danke an deRELict!#