USD 5 für 1 TB Onlinespeicher mit Arq 5.9#

Stefan Reitshamer hat Arq 5.9 veröffentlicht. Ich habe die App selbst schon seit Ewigkeiten in Betrieb und empfehle sie auch für sichere Backups unter Mac OS X, denn alle mit Arq erstellten Backups werden lokal verschlüsselt und erst im Anschluss beim gewählten Cloudspeicherdienst hochgeladen. Da Cloudspeicherdienst und Backup-Applikation voneinander getrennt sind, verlässt das Passwort zum Entschlüsseln der Daten den eigenen Rechner niemals. (Anders als zum Beispiel bei Backblaze, wo man den Schlüssel in einer Weboberfläche eingeben muss, um an die Daten zu gelangen.)

Was mich bislang vom flächendeckenden Einsatz von Arq-Backup abgehalten hat, waren die Preise für den Cloudspeicher. Egal, wie günstig man es wollte, man kam immer über die zum Beispiel von Backblaze als Pauschale verrechneten 5 Euro für unlimitierten Speicherplatz. Doch damit ist jetzt Schluss, denn Arq 5.9 unterstützt Backblazes billigen B2-Speicher (USD 0,005/GB) und den noch billigern Speicher von Wasabi (USD 0,0039/GB). Damit kostet 1 TB Onlinespeicher nur noch USD 5 bzw. USD 3,9.

Wer also noch immer kein Cloud-Backup hat und sich bislang immer zu neidig war, USD 5 für Onlinespeicher müssen drin sein! (Und wer noch immer nicht weiß, wohin er seine Daten speichern soll, für den hat Stefan Reitshamer einen Orientierungsbeitrag geschrieben.)

Black Friday/Cyber Monday 2016

Dieses Jahr hat mich kein Angebot für die Zeit von Black Friday bis Cyber Monday vom Hocker gerissen. Für diejenigen, die aber immer noch der Möglichkeit, Geld auszugeben, hinterherjagen, möchte ich die folgenden Programme empfehlen.

E-Mails archivieren unter Mac OS X

In manchen Fällen sind E-Mails nicht nur sicherungswürdig, sondern sicherungspflichtig. Dies gilt vielleicht weniger im privaten, sehr wohl aber im geschäftlichen Bereich. Ich denke da an Aufzeichnungen, Buchungsbelege, Jahresabschlüsse, Lageberichte, Bilanzen oder an E-Mails, aus deren Inhalten das Verständnis für spätere geschäftliche (oder, horribile dictu, juristische) Entscheidungen abgeleitet werden kann; an Geschäftsbriefe oder an Unterlagen, die, ganz allgemein, für die Besteuerung von Interesse sein könnten.

Backups mit Time Machine? Eher nicht.#

Die Nachricht ist nicht neu, sie wiederholt sich aber erschreckend häufig. Apples Backuplösung Time Machine scheint immer wieder Probleme zu haben.

A couple of weeks ago, not long before my new book was published, Time Machine displayed the following helpful error message on my Mac: “Time Machine couldn’t complete the backup to ‘Backup Drive’. Unable to compete backup. An error occurred while creating the backup folder.” (…) Then yesterday, [another] laptop, which backs up to a completely different destination (a Time Capsule), displayed yet another error message: “Time Machine completed a verification of your backups (…) To improve reliability, Time Machine must create a new backup for you. Click Start New Backup to create a new backup. This will remove your existing backup history. This could take several hours. Click Back Up Later to be reminded tomorrow. Time Machine won’t perform backups during this time.”

Backup-Software, die nicht zuverlässig funktioniert, ist nicht sicher. Diese schmerzliche Erfahrung habe ich auch schon gemacht und eine Anleitung zu sicheren Backups unter Mac OS X geschrieben, damit sie sonst niemand machen muss. (Die Erfahrung, nicht die Backups!)

Heute ist World Backup Day!

#Heute ist World Backup Day, der Tag an dem all jene angesprochen werden, die sich denken, dass eh nichts passieren wird und dann den Freunden von den Datenwiederherstellungsfirmen so viel Geld in den Rachen stopfen, wie 3-5 Jahre Backup kosten würden.

Also, werdet vernünftig und legt Backups eurer Daten an! Für diejenigen, die mit Mac OS X arbeiten, habe ich eine Anleitung für sichere Backups unter Mac OS X geschrieben.

TrueCrypt bei Bedarf laden und wichtige Dokumente sicher dorthin sichern

Wichtige Dokumente, also – um das zu verdeutlichen – Rechnungen, Verträge, Unterschriftenmuster, Baupläne, Wohnungsgrundrisse, Kostenvoranschläge, Reisedaten, Urkunden, eingescannte Handschriften, Testamente, Kontoauszüge, Lebensläufe, Bewerbungsschreiben, Krankenakten, Röntgenbilder, Befunde, Steuererklärungen, Steuerbescheide, Zeugnisse, Liebesbriefe, Kopien und Scans offizieller Dokumente, Tickets, Zertifikate, Tonaufzeichnungen der eigenen Stimme, Interviews, Tagebücher, Audionachrichten, alle Bilder, die zuhause oder in den Räumlichkeiten der Familie gemacht wurden, Dateien jeder Art, die Informationen über sexuelle Neigungen, religiöse Ausrichtung oder politische Einstellung preisgeben oder den Rückschluss darauf möglich machen, Passwortdateien, Bewegungsdaten (wie zB GPS-Tracks oder mit solchen Daten ausgestattete Fotos), Adresssammlungen, Kundendaten, Sitzungsprotokolle, Analysen und Statistiken sowie Backups und E-Mails, die solche Daten enthalten, gehören immer und ohne Ausnahme, selbst auf Computern mit verschlüsselten Festplatten, in einem verschlüsselten Container – und sonst nirgendwo!

Amazon Glacier: 0,01 USD für 1GB in der Cloud#

Amazon hat einen neuen Onlinespeicherdienst mit hohen Bereitstellungszeiten, dafür aber mit einem unschlagbaren Preis von 0,01 USD für 1GB vorgestellt: Amazon Glacier.

Amazon Glacier ist ein äußerst kostengünstiger Speicherservice, der sicheren und dauerhaften Speicher für die Datenarchivierung und -sicherung bereitstellt. Um Kosten niedrig zu halten, ist Amazon Glacier für Daten, auf die selten zugegriffen wird und für die Abrufzeiten von mehreren Stunden angemessen sind, optimiert. Mit Amazon Glacier können Kunden große und kleine Datenmengen zuverlässig für nur 0,01 USD pro GB pro Monat speichern, was im Vergleich zu unternehmensinternen Lösungen ein erhebliches Kostenersparniss darstellt.

Arq, du wirst gerade sehr, sehr interessant!

Nachtrag am 22. August 2012

Auf Hacker News gibt es eine spannende Diskussion zum Thema Retrieval Costs bei Amazon Glacier. Da die Übertragungskosten weit höher sind als die Kosten für die Datenspeicherung und nach einem wenig durchsichtigen Schema berechnet werden, kann es sein, dass man für den Download seiner Daten das 720-fache (!) der Speicherkosten zahlt.

SuperDuper!-Backupskript für Nutzer von Backblaze

SuperDuper! nutzt ein standardmäßig aktiviertes Backup-Skript („Backup – all files“), das alle Dateien der zu sichernden Festplatte auf die Backup-Platte kopiert. Nutzt man aber gleichzeitig auch das Online-Backup von Backblaze, muss dieses Skript ein wenig abgeändert werden, damit das SuperDuper!-Backup