Das Tumblr-Konzept #

Wer braucht noch WordPress oder andere hochtrabende Content Management Systeme (CMS) wenn sowieso alle auf die eine oder andere Weise „tumbln“? Auf dreitehabee wie auch auf fast allen Blogs, die ich per Newsfeed abonniert habe, gibt es mal lange Artikel, mal kurze, mal nur Videos, manchmal nur Lieder oder Bilder! Auch der andauernde Bedarf nach Asides ist überall groß und jeder halbwegs talentierte Autor einer Designvorlage berücksichtigt das auch gleich. Ja, selbst wirklich große Namen in der Bloggerszene tumbln ab und an (oder reduzieren ihre Artikel sowieso auf die Qualität eines Tumblr-Eintrags). Kurzum: Wozu sich die Mühe mit WordPress oder anderen CMS antun, wenn man es mit den Features, die Tumblr anbietet, ebenso bewerkstelligen kann? Keine Ahnung. Das, was bei Tumblr fehlt, kann man schnell mit einem einfachen Eingriff in den Quellcode der Seite ausbessern, die Kommentarfunktion holt man sich von disqus, ja selbst gegen Werbung haben die Betreiber von Tumblr nichts, es darf nur nicht der Eindruck entstehen, der Sinn und Zweck der Seite sei es, alle Aufmerksamkeit auf den einen oder anderen Online-Shop zu lenken (Im E-Mail, in dem mir das bestätigt wurde, wurden zum Beispiel Google AdSense-Werbungen wörtlich als „völlig in Ordnung“ dargestellt).

Nun? Was spricht also für den Durchschnittsblogger noch für das mühsame Aufsetzen, Warten und Betreiben eines CMS? Ja, was spricht sogar für höchst erfolgreiche Blogger mit unvorstellbaren Besucherzahlen für ein CMS?

Kann man ein WordPress-Blog erkennen? #

Ausgehend von einer merkwürdigen Beobachtung Joe Trotters, der behauptet, ein WordPress Blog ohne Blick in den Quellcode erkennen zu können, stellt John Gruber fest, dass es nicht das System ist, das für das Erscheinungsbild einer Website verantwortlich ist, sondern das Design. Was als Plattitüde durchgehen könnte, hat einen doch tieferen Grund.

What makes Design Observer so good isn’t that it feels Movable Type-y, but that it feels Design Observer-y. Zeldman uses WordPress, and the result is pure Zeldman-y goodness. The same goes for WordPress creator Matt Mullenweg — nothing about his Photo Matt weblog looks or feels WordPress-y to me.

Wie man den Traffic seines Blogs erhöht #

Das renommierte seomoz gibt 21 Tipps, wie man den Traffic auf seinem Blog erhöhen kann. Neben den üblichen Hinweisen („Wähle die richtiges Blog-Software“, „Benutze eine eigene Domain“, …) gibt es auch Tipps, die etwas komplizierter umzusetzen sind, weil sie direkt auf den Zugang des Menschen hinter einem Blog zielen.

Charisma is a valuable quality, both online and off. Through a blog, it’s most often judged by the voice you present to your users. People like empathy, compassion, authority and honesty. Keep these in the forefront of your mind when writing and you’ll be in a good position to succeed. It’s also critical that you maintain a level of humility in your blogging and stick to your roots. When users start to feel that a blog is taking itself too seriously or losing the characteristics that made it unique, they start to seek new places for content. We’ve certainly made mistakes (even recently) that have cost us some fans – be cautious to control not only what you say, but how you say it. Lastly – if there’s a hot button issue that has you posting emotionally, temper it by letting the post sit in draft mode for an hour or two, re-reading it and considering any revisions. With the advent of feeds, once you publish, there’s no going back.

Für Geld oder doch nicht?

Seit einiger Zeit schon gibt es unter Bloggern die Diskussion, ob man Blogs, die auch kommerziell Bloggen, also Artikel für Unternehmen oder deren Produkte gegen Bezahlung schreiben, kennzeichnen, wenn nicht gar brandmarken sollte. Weiterlesen

Was wir Blogger nicht kapieren

Mit der Partizipation im Internet ist das so eine Sache. Sehe ich mich in meiner virtuellen Nachbarschaft um, so kann ich im deutschsprachigen Raum das Blogsterben feststellen. Ein Blog nach dem anderen macht zu und die Autoren behalten sich lediglich die Option vor, eventuell und vielleicht irgendwann einmal wieder was zu schreiben, was dann ab und an auch geschieht, jedoch in stark verminderter und verkürzter Form, schlimmstenfalls als eine Sammlung von kommentierten Links oder Kürzestartikeln, geschmückt mit dem Begriff Tumblelog. Weiterlesen

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Michael’s Remarks heißt Michael’s Remarks

Michael’s Remarks heißt Michael’s Remarks und nicht Michaels Remarks oder gar Michael’s Remark’s! Auch MR als Bezeichnung für Michael’s Remarks ist nicht korrekt! #

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Klartext

Every last one of you. You’re all latte-sipping, iMac-using, suburban-living tertiary-industry-working WASPs who offer absolutely no new insights on anything whatsoever apart from maybe one specialist field if we’re lucky. Most of you think that you’re writing original content and that you’re making a contribution by licensing your spewings under Creative Commons ‚Some Rights Reserved‘ licences, just because it’s the hip thing to do. You think you know all there is to say about blogging because you understand the concept of HTML and CSS, but the horrible truth is that 40% of you are all using the same shitty default layout.

Why your Movable Type blog must die, kuro5thin.org #