Bevor ich auch nur einen einzigen Artikel auf meiner Website bearbeiten kann, verbindet sich die WordPress.com-App, die ohnehin nur mit dem auf der eigenen Website installierten Jetpack-Plugin funktioniert, weil sie über WordPress.com auf meine Website postet (!), mit (1) wordpress.com, (2) fonts.googleapis.com, (3) s1.wp.com, (4) google-analytics.com, (5) doubleclick.net, (6) google.com, (7) google.at, (8) connect.facebook.net, (9) googleadservices.com, (10) bat.bing.com, (11) s.yimg.com, (12) static.criteo.net, (13) static.ads-twitter.com, (14) snap.licdn.com, (15) ***.cloudfront.com… ach, bitte, ich pfeif drauf und lösche den Müll gleich wieder. Weiterlesen

Ein Blogger-Urgestein – waxy.org – hat seinen Blog nach 14 Jahren von Movable Type auf WordPress transferiert und dabei auch einem Redesign unterzogen. Der zugehörige Beitrag ist erfreulich wenig technisch und beginnt mit einer Bestandsaufnahme zum Thema Bloggen:

“Redesigning your blog” in 2016 is an anachronism.

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Vor 6 Jahren wurde Hossein Derakhshan im Iran zu einer Gefängnisstrafe von fast 20 Jahren verurteilt, „mostly for things I’d written on my blog“. Heute ist er angesichts dessen, was aus seinem Internet geworden ist, schockiert und verstört. Weiterlesen

Schon seit Jahren praktiziere ich hier auf mkln.org, was seit kurzem als slow live blog approach bezeichnet wird: Ein Artikel wird im Jänner veröffentlicht. Anfang Februar wird er um Bilder und Grafiken ergänzt, im März werden Passagen, die sich nunmehr als falsch herausgestellt haben, ausgebessert, modifiziert oder gelöscht. Weiterlesen

Was macht den idealen Blogbeitrag aus?

  1. Er ist topaktuell.
  2. Er vermittelt die persönliche Meinung des Bloggers.
  3. Er hat eine spezifische und feste URL.
  4. Er kann kommentiert werden.
  5. Er besteht aus weniger als 250 Wörtern.
  6. Er ist mit einer dynamisch wirkenden, peppigen Überschrift betitelt.
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Es kann vielleicht auch nur Einbildung sein, aber mir kommt vor, dass die Anzahl der aktiven, deutschsprachigen, selbst gehosteten Blogs endlich sinkt. „Endlich“ deshalb, weil die Auslese hier äußerst positive Nachwirkungen hinterlässt: In meinem Feedreader finden sich zwar auf die Frequenz bezogen immer weniger Artikel, auf die Qualität bezogen hingegen immer mehr. Weiterlesen

Ein Interview mit Geert Lovink: Ich blogge, also bin ich.

Blogging ist ein unverstandenes Massenphänomen. In den fünf Jahren seines Aufkommens ist in der akademischen Literatur bislang nur ein einziger Aspekt hervorgehoben worden: die journalistischen, meinungsbildnerischen Blogs.

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Über das Bloggen.

As this blog is getting a bit older, I am becoming aware of what a strange but interesting process blogging is. It sharpens my attention for things to read, leads to an increased hunger for information that can be processed in this daily rhythm.

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