Die „Beijing Silvermine“ ist ein aus weggeworfenen Negativen erstelltes Fotoarchiv des französischen Künstlers Thomas Sauvin. Es zeigt die Geschichte der Zeit nach der Kulturrevolution bis zum Aufstieg der digitalen Fotografie, fotografiert von den Einwohnern der Stadt selbst: Familien- und Gruppenfotos, Fotos vom Badeurlaub oder vom Wandern, Fotos, die von und vor Sehenswürdigkeiten gemacht wurden, und so weiter. Weiterlesen...

Drei Absätze aus einem Reuters-Bericht über das chinesische Gegenstück zum iPad.

China Communist Party members can now carry a tablet PC to verify identification cards, read the blogs of cadres and manage state-owned firms without fretting that using a bourgeois Apple Inc iPad will ruin their street cred.

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Die Zeit berichtet über die irakischen Ölauktionen, in denen sich die USA und China/EU gegenseitig ausspielen, wobei die USA eine Niederlage nach der anderen einstecken müssen. Ein lesenswerter Lagebericht über den Status Quo chinesischer Ressourcensicherung mit europäischer Beteiligung gegen die USA. Weiterlesen...

Google macht einen ernsthaften Schritt und stoppt die Zensur auf seiner chinesischen Website durch Umleitung der Domain google.cn (China) auf google.com.hk (Hongkong). Da man seitens Google Sperren seitens der Chinesischen Regierung erwartet, wurde eine Service-Website eingerichtet, auf der die Erreichbarkeit der Google-Services in der Volksrepublik dokumentiert wird. Weiterlesen...

Von E-Mail und Websites haben wir gehört, Mobile China in Shanghai geht noch einen Schritt weiter und überwacht auch den Inhalt von SMS. Laut Global Voices Advocacy wird der Serviceprovider alle „unanständigen“ SMS abfangen, die SMS-Funktion der sendenden Telefonnummer deaktivieren und das abgefangene SMS an die Behörden weiterleiten. Weiterlesen...

Google kämpft in China mit massiven Problemen: Hackerangriffe gegen Googles Infrastruktur als auch gegen einzelne Benutzer von Gmail verleiten die Konzernspitze Überlegungen zu einem Rückzug aus diesem Markt anzustellen.

We have decided we are no longer willing to continue censoring our results on Google.cn, and so over the next few weeks we will be discussing with the Chinese government the basis on which we could operate an unfiltered search engine within the law, if at all.

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Wie werden die USA ihre eigene Wirtschaft schützen und eingreifen, wenn ein Staat Softwarepiraterie betreibt? Laut Wired Magazine behauptet die kalifornische Solid Oak Software, China hätte über zwei Marionettenfirmen mindestens 3.000 Zeilen Code ihrer Webfiltersoftware „CYBERsitter“ unlizenziert in 56 Millionen Kopien ihrer eigenen Zensursoftware („Green Dam„) angewendet und klagt auf USD 2,2 Milliarden Schadenersatz. Weiterlesen...

Sanya

Die Überfahrt von Haikou nach Sanya gestaltete sich angenehmer als erwartet. Erstens verlässt alle zwanzig Minuten ein Bus die Hauptstadt in Richtung Süden, zweitens hatte ich Glück und habe einen vollklimatisierten de luxe Bus erwischt, drittens war der Bus nur zur Hälfte gefüllt. Weiterlesen...

Ich habe mich schon des öfteren gefragt, warum denn das so sei, nämlich, dass ich manchmal in der Früh aufwache und Lust habe Dinge zu essen, vor denen mich normalerweise graust. Es geht jetzt nicht darum, welche Dinge ich in der Früh esse, sondern überhaupt. Weiterlesen...

Kunming war nett, aber es hat zu regnen begonnen und überhaupt war es nicht mehr möglich, so der Wetterbericht, in der mir noch verbliebenen Zeit die Provinz zu besuchen, ohne andauernd auf ein wenig Sonne hoffen zu müssen. Somit wurde der Besuch und das Besichtigen der interessanten Geographie Yunnans auf vorläufig ungewisse Zeit verlegt. Weiterlesen...

Über die Brücke-Nudeln

Nachdem gestern von Eindrücken nahezu schon überladenen Tag, kehrte dann heute doch noch Ruhe ein. Das Wetter wollte mir keinen zweiten solchen Tag vergönnen, war es doch gestern angenehm kühl gewesen, so erwartete mich heute eine Wasserwand vorm Fenster.

Nr. 387, wir erinnern uns, das war die nette Rezeptionistin, die mich am liebsten gleich wieder aus dem Hotel geworfen hätte, ward seit gestern nicht mehr gesehen. Weiterlesen...

Ankunft

Ankunft in Kunming nach 45 Stunden Zugfahrt, obwohl nur 43 eingeplant waren. Aus Mitfahrenden wurden Gaffer, aus Gaffern wurden Schmatzer, aus Schmatzern wurden Schnarcher, aus Schnarchern wurden Raucher und aus Rauchern wurden Chinesischlehrer und -trainer, die sich allesamt auf meinem Bett (und ich bin ja voller Neurosen was das angeht!) niedergelassen haben und mir, sich die Zehen massierend, im Mund herumwerkelnd, an den Nägeln kauend, irgendwelche Krallen essend, etc., erklärt haben, was ich mir hier in Kunming ansehen sollte und was sowieso zu vergessen ist. Weiterlesen...

Man regt sich nicht über Mitfahrende und Zugreisende auf. Fahrgäste sind einfach ein anderes Volk. Aber wenn man seine Füße seit Ewigkeiten nicht mehr gewaschen hat, selbige dann prominent auf die Betten der Mitfahrenden legen muss, an den Zehennägeln herumbastelt, die Nacht zum Tag macht, weil man ja nicht fähig war sein Abendessen vor zehn Uhr abends einzunehmen, sein Abendessen in einer Lautstärke einnimmt, die das normale Schlürfgeräusch chinesischen Nudelessens bei weitem übersteigt (chchchchchclrp!), in der Nacht andauernd zwischen Hochbett und Gang herumkraxelt und dabei irgendwas murmelt, andauernd versucht zu rauchen und jedes Mal auf den Gang verfrachtet wird, weil es einfach nicht erlaubt ist, hier zu rauchen, zwischen 05:00 und 07:00 Uhr 162 Mal all seine Speisereste und Flüssigkeiten im Mund- und Rachenraum zusammensammelt (kkrrrrrrchz!) und sie dann in das Klo spuckt (flp – patsch!), dazwischen immer wieder den Sessel am Gang herunterklappt (iiiiiick!) und sich draufsetzt (krrrr!), dann sind sowohl Aufregen als auch ein Blogeintrag samt Bild genehmigt! Weiterlesen...

Jedem, der nach Xi’an kommt, sei erstens das Lu Dao Hotel (中国 西安市西八路80号), zweitens ein Spaziergang auf der Stadtmauer empfohlen. Das kann schon dreieinhalb bis vier Stunden dauern, aber die Eindrücke, die man in etwa 15 Metern Höhe sammelt, sind weit mehr wert als die Zeit, die man durch den Rundgang verliert. Weiterlesen...

Nicht umsonst kommt er manchmal auf und nicht umsonst sollte man ihn einfach walten lassen, bis er sich von selbst wieder auf den Heimweg macht. Der junge Freund, von dem ich hier spreche, der Kollege, der immer wieder einmal vorbeischaut, der nahezu fromme Geist allzu gluecklicher Tage ist… der Urgrant. Weiterlesen...

Flickr-Meetings sind sowas wie Speed-Datings von Personen, die man über ihre Bilder teilweise bereits zu kennen vermeint. Trifft man sich, so kann man sich sicher sein, dass jeder eines jeden Favoriten kennt, das Profil, die eventuell vorhandene Homepage durchsucht und sich zumindest die letzten paar Seiten der Galerie angesehen hat. Weiterlesen...

Die Shaoxing Summerschool 2006 ist vorbei. Ich war zwei Monate lang dort, habe etwa fünfzig neue Kollegen kennengelernt, habe mit ihnen fast alles mit- und durchgemacht und habe sogar mehr Zeit mit ihnen verbracht als ich ursprünglich vorhatte.

Die diesjährige Summerschool war bei weitem die beste, die es seit Beginn dieser Aktion gegeben hat: Die Organisation in Wien hat gut funktioniert, unsere chinesischen Kollegen waren vorbereitet und haben flexibel auf Sonderwünsche reagiert, das Essen war gut, der Unterricht war dem Niveau wesentlich besser angepasst als bei den letzten beiden Malen, das Kulturprogramm und die Wochenendausflüge haben gefallen, lediglich die Alarmanlage des Hotels und die Sperrzeiten der Gates waren gewöhnungsbedürftig. Weiterlesen...

Während meiner Wanderungen durch die Gassen und durch die Altstadt von Shaoxing, kam es öfter vor, dass ich alltäglichen Grausamkeiten, egal nun, ob zwischen Mensch und Mensch, Tier und Tier oder zwischen Mensch und Tier völlig unerwartet begegnete. Sicherlich ist man irgendwie drauf gefasst, dass jetzt gleich Schlimmes geschehen wird, wenn zwei Rüden aufeinander losgehen oder zwei junge Chinesen mit Steinen in der Faust aufeinander zu schießen beginnen, aber eher still läuft es ab, wenn Menschen Tieren wehtun. Weiterlesen...

Dieser Artikel kann interessieren. Oder nicht.

Sitzt man nachmittags als Ausländer bei Starbucks (Kaffee grauslich, aber einzig erhältlicher Kaffee in der Stadt, außerdem gratis W-Lan), so kann es schon sehr häufig passieren, dass man von wildfremden Chinesen angequatscht wird, ob man denn nicht mit ihnen Chatten möchte. Weiterlesen...

Was es zu Shaoxing zu berichten gab, habe ich berichtet, über Xi’an gibt es weit weniger Einträge. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sich die Stadt Xi’an, und dort besonders die Terrakotta-Armee als Enttäuschung entpuppt haben. Xi’an ist eine verschmutzte und wenig spektakuläre chinesische Stadt, deren Attraktivität mit der von St. Weiterlesen...

Verbringt man seine Zeit in Asien, so veraendert sich der Blick enorm! Ein Blogdesign mit einem Balken in der Mitte, sonst nur weisse Farbe – da langweilt sich das Auge ja! Das gibt gar nix her in einer farbenfrohen Welt wie hier. Weiterlesen...

Gestern wurde mir eine besondere Ehre zuteil: Ich durfte meinen chinesischen Konterpart den halben Nachmittag und am Abend begleiten. Er sah es als Einladung, doch wenn man in dieser Zeit dauerhaft arbeitet, dann wird aus einer Einladung schnell ein Begleiten. Naja, was auch immer. Weiterlesen...

Aus einer Idee wurde ein Plan und aus dem Plan Realität. Wir sind von Lan Ting nach Shaoxing gegangen (Ja! Zu Fuß!), ohne dabei die vom transportierenden Schwerverkehr verdreckte Schnellstraße zu benützen, sondern den praktisch verkehrslosen Weg durch die teils malerische Hügellandschaft. Weiterlesen...

Lu Xun

Ähnlich wie Thomas Bernhard in Österreich wird auch Lu Xun (oder Lu Hsün) in China verehrt: Einerseits könnte sich der stolze Chinese andauernd über den Verriss seiner Gesellschaft durch den Autor aufregen, andererseits hat es kaum einer so gut getroffen, so gut auf den Punkt gebracht und sich so wenig um die Folgen seines Tuns im Moment des Schreibens geschert. Weiterlesen...

Lanting Campus

Ich bin heute mit einem Trupp von Kollegen der Shaoxing Summer School in Lanting angekommen und bin somit wieder in China. Der neue Prestigecampus in Lanting, den wir „austesten“ sollen, ist definitiv zu einem einzigen Zweck aufgebaut worden: um zu lernen und zu studieren. Weiterlesen...

Gegen Ende der Tour in Xinjiang mit meiner Reisebegleitung Magdalena, wir waren zu diesem Zeitpunkt in Turpan, wurde sie plötzlich und für uns beide aus heiterem Himmel wirkend krank. Noch in der Früh war alles in bester Ordnung, zu Mittag schon war ihr richtig schlecht und den Abend verbrachte sie nur mehr im Bett. Weiterlesen...

Gravitationslosigkeit

Der Aufbruch von Kashgar zum hochgelegenen Karakul See gestaltete sich anders als geplant, denn wir waren nicht allein unterwegs, sondern wurden mit einem Deutschen, einem Engländer und einem Franzosen gemeinsam in den Jeep verfrachtet und dann erst hochchauffiert. Immerhin das. Glücklicher Weise wurde uns sogar vom Fahrer selbst angeboten, dass er immer dann stehen bleibt, wenn wir Fotos machen wollen, was auch mehrmals geschah. Weiterlesen...

Eine Reise nach Xinjiang bedeutet eine Reise in ein Stück Erde, das man als Europäer einfach nicht kennen kann. Man weiß nichts darüber, weil es kaum in den Medien erwähnt wird, man kann sich keine genauen Vorstellungen machen und diejenigen, die man sich macht, werden bei weitem übertroffen oder sind total falsch. Weiterlesen...

In Urumqi gibt es zwei Möglichkeiten, vernünftig, billig und gut zu essen. Einerseits den Wuyi Nachtmarkt, andererseits das Kraman-Restaurant, das im Lonely Planet Erwähnung findet. Damit war es das aber auch schon, denn sogar eine Internetsuche nach diesem Restaurant brachte nur eine einzige Erwähnung in einem Travelblog (Get me out of here. Weiterlesen...

Etwa fünf Stunden nach Abflug aus Shanghai, erreichten wir Urumqi in Xinjiang/China. Dort lässt man sich reiche Ausländer natürlich nicht entgehen und prompt sind wir in eine Falle getappt, an die wir hätte denken sollen: Wir stiegen in ein Taxi ein, fuhren los und erst nach der Hälfte des Weges fiel mir auf, dass der Fahrer das Taxameter nicht eingeschaltet hatte. Weiterlesen...

Wuyi Nachtmarkt

Urlaub in China. Kaum in Urumqi angekommen und das Hotel bezogen, ging es schon daran, die Tickets für die Fahrt nach Kashgar zu kaufen und gleich danach, dem Wuyi Nachtmarkt einen Besuch abzustatten, denn hier gab es, und zwar nur hier in der näheren Umgebung, etwas zu essen. Weiterlesen...

Es ist nicht unbedingt leicht innerhalb kurzer Zeit in einem fremden, kulturell völlig andersartigen Land Freunde zu gewinnen. Bekanntschaften, flüchtig, freundlich, aber auf neutralem Level: ja, aber Freunde mit denen man streiten, lachen, heulen und denen man Dinge anvertrauen oder sie um etwas bitten kann: nein. Weiterlesen...

Da habe ich doch heute glatt mit einer Kollegin telefoniert, die noch vor zwei Wochen mit ihren Freunden und mir durch Shanghai gezogen ist. Ein eigenartiges Telefonat, vor allem, weil die österreichische Provinz natürlich voll durchschlagen muss. Sie hat mir erzählt, dass sogar ihre Frau Mama nicht sehr erfreut war, dass sie ein wenig das Hochdeutsche angenommen hat. Weiterlesen...

Der Eingang liegt irgendwo in einem Hinterhof, schmuddelig und von Slumbewohnern bewohnt – umgeben von Ferraris, BMWs, Mercedes, Aston Martins und Unmengen an Prostituierten. Ich muss da durch, betrete den Eingang, an dem mich zwei in schwarze Anzüge Gepferchte von oben bis unten mustern. Weiterlesen...

Jane kontaktiert mich gegen 15:00 Uhr und teilt mir mit, dass die Rede, die ich eigentlich als kabarettistische Programmeinlage geplant hatte, ein offizielle werden sollte, die ich, als Vertretung für die Uni Wien, halten sollte. Einverständnis meinerseits. Einstampfung des „alten“ Texts, Schreibung des neuen. Weiterlesen...

Gegen Ende gibt es immer einige, die schon früher gehen, einige, die es dem Rest noch reindrücken müssen und einige, die der Zeit schon im Vorhinein nachtrauern. Nicht ganz so krass gruppiert, aber nicht unähnlich, läuft es auch jetzt am Campus ab. Weiterlesen...

Es liegt niemandem fern, auch in China nicht-chinesisch gut zu essen. Ein solches, exquisit, geformt und fast schon kolonialen Standards entsprechend, hat es ihm gestern angetan. Im Dio bestellt man zwar an sich Kaffee, doch er macht bekanntlich keine halben Sachen und ordert einfach nur ein Steak. Weiterlesen...

Ich trete vor den Speisesaal und vor mir eine Wasserwand. Wenn es hier in Shaoxing regnet, dann ordentlich, dann trübt das Wasser den Blick schon auf zwanzig Meter. Die gigantischen Wassermassen, die hier in kürzester Zeit aus den Wolken kommen, erklären, warum die Abflüsse hier so tief und so groß sind. Weiterlesen...

Die Abfahrt erfolgt um 8:30 Uhr, nachdem am Vortag lange darüber diskutiert wurde, ob man sie nicht vielleicht um eine halbe Stunde (bzw. eineinhalb Stunden) früher ansetzen sollte. Die Einigung hat sich, dies schon vorweg, nicht als negativ erwiesen: Wir haben die ärgste Hitze beim Mittagessen unter Dach überwunden. Weiterlesen...

Der Händler sieht mich skeptisch an, er steigt jedoch auf mein Angebot ein: Das Fahrrad und die Absperrkette um 210 RMB. Er will noch einmal Luft holen, aber ein Blick auf die Uhr, es ist elf Uhr nachts, lässt ihn einwilligen. Weiterlesen...

Die Xiaojie bittet uns herein, führt uns an zwei Dutzend mit Köstlichkeiten gefüllten Gefäßen vorbei in den ersten Stock des Vollholzbaus und bittet uns im Raum Platz zu nehmen. Die Gruppe setzt sich und nimmt die Teekarte entgegen. Es gibt eine englischsprachige Karte. Weiterlesen...

Ein Skandal. Erwachen ohne von der Sonne geblendet zu werden. Frühstück ohne Probleme. Verdauung in Ordnung. Sogar das Wasser schmeckt nur halb-faul. Es ist heiß und feucht hier in Shaoxing. Die Gruppe leicht gereizt, was sich im Laufe des Tages noch auswirken wird: das Essen wird zur Zumutung, das Ausloggen am Rechner während ein E-Mail geschrieben wird zum berechtigten Grund die Tastatur zu vernichten. Weiterlesen...

China, Shaoxing, ein Internetcafé: Ich sitze am Primatenrechner, an dem sonst nur der Boss (ein schmieriger, fetter Typ) seinen Luxuskörper ablegt. Man erkennt das an den Ascheresten, am Spezialstuhl, an der einzigen Maus mit Mausrad, etc… Um mich herum sitzen junge und alte Chinesen, die entweder irgendwelche Viel-Blut-Spiele spielen oder sich Filme übers Internet anschauen (was hier in China übrigens legal ist!). Weiterlesen...

Der Flug dauerte unangenehm lange: Wien-Frankfurt, vier Stunden Wartezeit (wieviel Kaffee kann ein Mensch eigentlich trinken?), Frankfurt-Shanghai in einem nicht voll besetzten Flugzeug (ergo freundliche Stewardessen), Ankunft in Shanghai ohne Schwierigkeiten mit dem Gepäck, problemloser Empfang durch die Universitätsbelegschaft, Bustransfer nach Shaoxing (dreieinhalb müde Stunden und viel Hupen!), dann ein noch nie gesehenes solches: neue Gebäude überall, zusätzlich zur westlichen KFC-Präsenz des letzten Jahres haben sich ein McDonald’s, ein Pizza-Hut und Unmengen an mariahilferstraßetypischen Shops hier angesiedelt. Weiterlesen...

Vor einigen Jahren war es noch eine beschwerliche Reise, die tatsächlich eine Überwindung darstellte: Schiff, Zug, eventuell Busse. Langsam durchquerte man verschiedene Kulturkreise und das andauernde Neue machte eine Anpassung an die gewohnten Verhältnisse leicht möglich.

Shanghai, Flughafen: Einchecken der kleinen Menge an Menschen, die dieses Datum als Abflugtermin gewählt hat, trotzdem ist das Flugzeug voll. Weiterlesen...

Shanghai, es regnet. Das Wasser donnert förmlich auf die benachbarten Häuser. Öffnet man das Zimmer und blickt hinaus, so wird man nass. Die Koffer werden schon gar nicht mehr wirklich ausgepackt, gerademal das Nötigste steht vor, neben und unter dem Bett. Weiterlesen...

Den Weg von Shaoxing nach Shanghai hat fast die gesamte Gruppe mitgemacht. Einige wenige sind schon weiter in den Westen oder Süden gefahren, einige wenige davon wiederum, hat man dann später im Norden wieder gesehen. Wie auch immer, oder, wie jemand auf der Reise zu sagen pflegte, however, der Abschied von den hiesigen Studenten wurde herzlicher als man es sich vorgestellt hat. Weiterlesen...

Die Treppen hinab, Frischluft dringt durch die gläserne Flügeltüre ins Rauminnere, links den Durchgang bis zum Ende, an den leichten Mädels vorbei, dann stickige, von Parfums und Deos schwere Luft, die nur langsam von Ventilatoren an der Decke durchmischt wird. Hier bewegen sich Körper gegeneinander, miteinander, hier wechselt Geld seine Besitzer schnell, hier ist die Musik laut. Weiterlesen...

Im Bats fließt der Alkohol, sie ist schon lange fort, die Kollegin vergnügt sich mit einem schwulen Franzosen. Er fragt sie nach ihrer Lieblingsfarbe, ihrem Lieblingsphilosophen, ihrem Alter, ihrem Lieblingsfilm, ihrem Lieblingssänger, ihrem Freund… Sie sieht das anders, für sie ist es der Abschied von der Gruppe, ein Ausgleich dafür, dass hier keiner tanzen will. Weiterlesen...

Wieder einmal stellt sich mir die Frage: Moralisch handeln oder so, wie ich mir wünschen würde, dass es jeder andere Mensch auch macht! Schwierige Situation. Ehrt das Alter, etc. ist in diesem Fall nicht gültig, denn ist das biologische Alter auch das gelebte? Weiterlesen...

Es gibt keine Hot Chocolate mehr, die Kreditkare ist doppelt belastet, und einige Leute arbeiten sich gerade – im wahrsten Sinne des Wortes – an die Kriegsfront vor! Ich hatte soeben ein English Breakfast, habe gestern den Barkeepern erklärt, wie man einen Martini zu servieren und einen Wodka-Martini zu mischen hat – er kam dann im Eisbecher, doch das tat dem Geschmack (und vor allem der Wirkung) nicht wirklich weh. Weiterlesen...

Verfasst, um dem Idyll Realität vorzustellen… Der Hinweis „Achtung: Satire!“ ist notwendig, weil ein paar Leute aber auch nichts verstehen.

08:00 Uhr
Weckerläuten. Aushängen des „Do not disturb“-Schildes. Pissen. (Feststellung: Irgendwer hat ins Klo gekotzt und nicht runtergelassen!)
08:30 Uhr
Die Putze betritt anstandslos den Raum und fängt an… Erster Mordgedanke.
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Starten des Autobusses

Der Bus, der uns nach Hangzhou bringen soll, kommt eine Viertelstunde zu spät. Warum, das weiß zu diesem Zeitpunkt noch niemand, aber es wird sich sogleich herausstellen: Auf der Stadtautobahn (Höchstgeschwindigkeit 60 km/h) wechselt der Fahrer die Spur auf die Gegenfahrbahn, Autos mit blinkenden Lichtern kommen auf uns zu, da aber auf chinesischen Straßen das (PS-) stärkere Fahrzeug anscheinend immer Vorrang – sogar als Geisterfahrer – hat, hält man sich ansonsten zurück. Weiterlesen...

Es ist die Hitze, die einige von uns krank werden lässt: andere erkranken am Essen, besonders am Wasser, das sie, absichtlich oder nicht, trinken. Man hat sie davor gewarnt. Das Wasser hier muss gereinigt, abgekocht werden, doch diese Warnungen sind nun egal. Weiterlesen...

Ich habe mir in einem chinesischen Supermarkt Sandalen gekauft. Diese Schuhe kosteten 17,90 RMB, das sind etwa 1,80 EUR, sie bestehen aus einem styroporähnlichen Material, das alle Stückerl spielt, sind bequem, und ich könnte wetten, dass diese Schuhe noch mindestens zwei Jahre gut halten werden. Weiterlesen...

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