Wenn der Dragoner sich selbst einlädt

Nun gibt es aber in dieser Gattung von Mensch – wir sprechen jetzt von denen, die was wollen – eine ganz besonders schlimme Subgruppe, der es regelmäßig gelingt mich dazu zu bringen, dass ich mich selbst für meine Höflichkeit strafe: die Selbstlader!

Grenzdragonertum

Ich habe mich gestern mit einer Kollegin über einen Grenzübergang unterhalten, den ich, mehr durch Zufall als durch Planung, einstmals auf dem Weg von Wien nach Krakau passiert habe. Zu diesem Grenzübergang ist zu sagen, dass er auf keiner Straßenkarte existiert, die Beamten dort äußerst verwundert schauen, wenn sich ein Auto einmal dorthin verirrt und die Straße, die zum Übergang führt, in ihrer Substanz praktisch nicht existent ist.

Dragoner Gegenangriff

DT, der Mann der Superlative, ist in einem Punkt (wiedereinmal) widerlegt: Es gibt doch keine Straße, keine Gasse, keine Allee, keine Promenade oder was es sonst noch an Bezeichnungen für Verkehrswege gibt, die durch seinen Namen geschmückt wird.

Geschwätz

Der Mann mit der steinernen Miene hat mich wiedereinmal durch unnützes, besserwisserisches Geschwätz dorthin gebracht, wo seine Verwandtschaft Bananen pflückt.

Darum dieser Aufruf, der auch erklärt, worum es geht: Wer mir ein Bild eines österreichischen Dragoners in Steireranzug mit Degen/Schwert/etc.

Hochstapelei

Es gibt Menschen auf Erden, deren Hochstapelei schier grenzenlos zu sein scheint. Neuester Fall: Der Artikel „Zeitgeist: Kein Pardon im Salon“ (Profil, Nr. 39/03).

Von Jahr zu Jahr (teilweise sogar von Tag zu Tag) wächst die Qualifikation des Herrn mit der „steinernen Miene“ stark an.