Schwachstelle Client-IP in E-Mail-Headern?

Lee Holmes „entdeckt“ die Client-IP des E-Mails-Senders und veröffentlicht einen Blogbeitrag, der das als problematische Schwachstelle bezeichnet. In den Kommentaren wäscht man ihm ordentlich den Kopf für die Entdeckung des Offensichtlichen und Gewollten. Aber… als Erinnerung, dass die IP des Geräts, von dem aus man seine E-Mails abschickt, in E-Mails vorhanden ist, taugt der Beitrag allemal. Dann halt also #awareness.

Keine beruflichen Mails im Urlaub

Wer bei Daimler in Urlaub ist, soll keine E-Mails checken. Deshalb werden sie gelöscht.

These days, going away on vacation doesn’t usually mean leaving the office behind. Many people often find themselves tapping away on their smartphones, either in an attempt to field urgent questions, or to avoid the dreaded scenario of going back to work to hundreds of unread emails. […] This is no longer a problem for employees at the German company Daimler. The car and truck maker has implemented a new program that allows employees to set their email software to automatically delete incoming emails while they are on vacation. When an email is sent, the program […] issues a reply to the sender that the person is out of the office and that the email will be deleted, while also offering the contact information of another employee for pressing matters.

Die Nachricht macht momentan die Runde, ist aber schon mindestens zwei Jahre alt. Viele, mit denen ich über die doch recht radikal zu bewertende Maßnahme gesprochen habe, verstehen den Sinn dahinter und ihren Nutzen ausschließlich unter dem Aspekt der Arbeitserleichterung („Posteingang ist leer“), nicht jedoch als Möglichkeit zur Wertsteigerung der freien, selbstbestimmten Zeit. Das sollte allen zu denken geben.

Apple Mail mit To-Do-Listen

Ich habe lange und gerne gegen Apples E-Mailprogramm „Mail“ (oder Mail.app) gewettert und mir sogar Postbox gekauft. Leider1, denn mit ein paar Tricks kann man aus dem langweiligen Mail.app ein leistungsstarkes Werkzeug machen, mit die wirklich sinnvolle Organisation des Mailverkehrs möglich wird.

Wie man seine Hotmail-Adresse endlich ändern kann

Gerade jetzt gibt es mit dem neuen – und ich muss sagen: beeindruckenden – outlook.com die Chance, die alte, ewig nicht mehr verwendete, aus der Steinzeit des Internet hervorgeholte hotmail.com oder live.at-Adresse nicht nur mit einem Alias auszustatten, sondern gänzlich (auf eine outlook.com-Adresse) umzubenennen!

  • Zuerst meldet man sich unter outlook.com mit den alten Daten an.
  • Dann klickt man auf das kleine Zahnradsymbol rechts oben und wählt „Weitere Einstellungen“.
  • Unter „Konto verwalten“ gibt es den Punkt E-Mail-Adresse umbenennen.
  • Draufklicken, neue outlook.com-Adresse eingeben, fertig.

Nichts zu danken!

Warum ich nun eine eigene E-Mailadresse habe

Vor ein paar Tagen habe ich mir zum ersten Mal eine eigene E-Mailadresse zugelegt und meine gesamte Kommunikation, die bislang über Gmail lief, dorthin transferiert. Diese Aktion hat bei denjenigen, die bisher davon erfahren haben, Verwunderung und das Bedürfnis nach einer Rechtfertigung meinerseits ausgelöst; schließlich habe ich meine Gmail-Adresse 8 Jahre lang benutzt.

Wer besitzt seine Online-Identität?

Marco Arment über die Notwendigkeit, die eigene Online-Identität tatsächlich zu besitzen. Damit ist auch etwas gemeint, das ich so noch nicht betrachtet habe:

If you care about your online presence, you must own it. I do, and that’s why my email address has always been at my own domain, not the domain of any employer or webmail service. … You might think your @gmail.com address will be fine indefinitely, but if I used a webmail address from the best webmail provider at the time I broke away from my university address and formed my own identity, it would have ended in @hotmail.com. And that wasn’t very long ago.

Vor allem für eine eigene E-Mail-Domain plädiert auch John Jonas, dessen Gmail-Adresse Opfer eines Hackers wurde…