Es musste sein, und da ist es. Ich habe es nicht hinnehmen können, einen Beitrag über nur einen (einzigen) Tag auf Facebook zu veröffentlichen. Deshalb, und weil ich mit Kommentaren à la „Bei mir sieht die Timeline ganz anders aus… Mimimimi“ konfrontiert wurde, habe ich es mir wieder angetan und noch einen zweiten Tag auf Facebook dokumentiert. Weiterlesen...

Wie wirklich jede Leserin und jeder Leser dieser Seite längst wissen muss, halte ich den Nachrichtenfluss auf Facebook für mehr als irrelevant und in seiner algorithmischen Aufbereitung, vor allem, wenn Nutzer ihn unreflektiert als gegeben oder gar generisch betrachten, für schädlich. Weiterlesen...

Wie oft diskutiere ich über den Wert von Daten (hier schon 2013), die man bei Facebook, Twitter, Google, usw. hinterlässt und wie oft höre ich das Argument, dass sie ja keinen (monetären) Wert hätten. All denjenigen halte ich nun Facebooks Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2015 vor:

Florierende Werbeeinnahmen haben dem weltweit größten sozialen Netzwerk Facebook [im dritten Quartal] einen überraschend deutlichen Umsatz- und Gewinnsprung beschert.

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Ein weiteres Beispiel für Begehrlichkeiten, die durch Datensammlung geweckt werden: Ein Gericht in New York entschied, dass Versicherungsansprüche mit den Aktivitäten auf Facebook abgeglichen werden können. – Natürlich zu Ungunsten der Betroffenen.

Es geht um Betrug bei Berufsunfähigkeitsrenten.

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Eltern, aufgepasst! Ihr könnt demnächst ganz legal das tun, wovon euch scheinbar ohnehin niemand abhalten kann: Eure Babyfotos bei Facebook online stellen. Macht das, denn es ist gut und nützt vor allem eurem Kind!

Denn nur, wenn eure Kinder von Anfang an eine große Menge an Daten hinterlassen, können in Zukunft hochdetaillierte Analysen zu ihren Lebensläufen erstellt werden. Weiterlesen...

Die Anzahl der auf Facebook hochgeladenen und angesehenen Videos rückt der des Konkurrenten YouTube immer näher. Ein langer Beitrag im Fortune-Magazin beschreibt, wie sich diese tektonische Verschiebung auf Content-Produzenten als auch auf Werbetreibende auswirkt. Die Ehrlichkeit, mit der der Beitrag endet, könnte man nahezu als schmerzhaft bezeichnen:

Facebook’s biggest advantage over YouTube and other video providers may turn out to be boredom.

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Facebook hat diese Woche ein neues Produkt namens „Instant Articles“ vorgestellt. Instant Articles soll es Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen ermöglichen, multimedial aufbereitete Artikel rasch an die ungeduldigen Nutzer mobiler Endgeräte zu bringen. Wie und was genau, präsentiert Facebook im oben verlinkten Promo-Beitrag ohnehin. Weiterlesen...

Scott Galloway spricht über die „Four Horsemen: Amazon, Apple, Facebook and Google“, zeigt dabei in 16 Minuten knapp 90 Folien, deklariert Amazon als bereits am absteigenden Ast, Facebook als reinen Bauernfang, WhatsApp als besten und Tumblr als schlechtesten Kauf der Internetgeschichte, Googles Geschäftsmodell als überholt und Apple als trendigen Katalysator zur erfolgreichen Vermehrung. Weiterlesen...

Digitale Gesellschaft gibt anlässlich der neuen Datenschutzbestimmungen bei Facebook Tipps zur Wahrung der Privatsphäre, die hauptsächlich aus diversen Hinweisen auf Plug-Ins, Add-Ons und zur Verwendung unterschiedlicher Browser bestehen. Das ist gut, aber eine tiefergreifende datenschutzfreundliche Konfiguration des Firefox-Browsers ist besser, denn mit dem Installieren und Aktivieren von ein paar Erweiterungen ist es noch lange nicht getan. Weiterlesen...

Welche Beiträge Anderer ein Facebook-Nutzer sieht, wird nicht durch natürliche Faktoren (wie Zeit oder die Onlinepräsenz von Freunden), sondern von einem Facebook-Algorithmus bestimmt. Die Mathematik dahinter ist sogar nachvollziehbar: Ein User wäre, wenn er sich ein Mal pro Tag bei Facebook anmeldet, im Schnitt mehr als 1.500 neuen Beiträgen ausgesetzt – viel zu viel Input, den ein User verarbeiten müsste. Weiterlesen...

Wer allein den ersten Abschnitt – „Welche Arten an Informationen sammeln wir?“ – gelesen hat und nicht sofort daran denkt, Facebook zu verlassen, dem ist nicht zu helfen. Ein paar Highlights aus den neuen Datenrichtlinien (stark gekürzt und zusammengefasst):

Wir sammeln Informationen über die Personen und Gruppen, mit denen du verbunden bist, und darüber, wie du mit ihnen interagierst, wie beispielsweise diejenigen Personen, mit denen du am meisten kommunizierst, oder die Gruppen, mit denen du gern etwas teilst.

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Facebook hat eine eigene Tor Hidden Service-URL: facebookcorewwwi.onion.

Trotz Tor sind die Facebook-Nutzer aber nicht vollständig anonym: Wer den Datenverkehr beobachten kann, könnte eine Person identifizieren, wenn sie sich unter ihrem Namen auf Facebook anmeldet.

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Das als sozial getarnte Werbenetzwerk holt sich nun Daten über seine User auch von den Like-Buttons, die auf nahezu jeder Website zu finden sind.

Historically, interest-based targeting on [Facebook] hinged on users‘ own declarations of their likes and interests in their profiles, as well as Facebook pages they had „liked“ […] Now, Facebook is using the passive data — where users go on their PCs and phones — to make its own ads smarter.

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Das Beispiel zeigt’s: Das als sozial getarnte Werbenetzwerk Facebook kommt problemlos selbst an Daten, die ich ihm nicht mitteilen möchte, ran. Irgendein Depp findet sich immer, der bereitwillig Auskunft gibt, ohne zu hinterfragen, wozu diese Information benötigt wird. Weiterlesen...

Tumblr scheint, wie ich es sehr oft vermutet habe, das brauchbarste Konzept zu haben, um soziales Netzwerk und Beschäftigungstherapie gleichzeitig zu sein. WordPress.com hat bereits die erfolgreichen Features (Reader, Reblogging) und das UI in ziemlich augenscheinlicher Nähe zum Original für sich entdeckt, Facebook geht einen Schritt weiter und übernimmt, äh, entdeckt – natürlich in eine App gepackt – das gesamte Konzept und nennt es Paper. Weiterlesen...

Facebook kann im Freundeskreis einer Person besondere von normalen Freunden unterscheiden. „Besonders“ sind zum Beispiel die Freundin oder der Freund, Familienangehörige, usw.. Aber wie macht der Werbekonzern das?

Facebook data scientists have developed a novel method for identifying who among a user’s friends is that person’s partner—and their work puts an empirical stamp on something that is perhaps intuitive: A significant other occupies a unique place in a person’s social network, one characterized not by „embeddedness“—the standard way of measuring a tie’s proximity—but by what the researchers call „dispersion.“

Wer ein paar Minuten übrig hat, sollte sich das Original – Romantic Partnerships and the Dispersion of Social Ties: A Network Analysis of Relationship Status on Facebook von Lars Backstrom (Facebook) und Jon Kleinberg (Cornell University) – durchlesen. Weiterlesen...

Adblock Plus hat einen neuen Filter veröffentlicht, mit dem man alle (oder nur einige) Störelemente auf Facebook abschalten kann. Dazu gehören all die „relevanten“ Hinweise wie

Musikseiten, die du vielleicht magst; Unterhaltungsseiten, die du vielleicht magst; Zu Filmen hinzufügen; Zu TV Sendungen hinzufügen; Personen, die du vielleicht kennst; […] Bekomme wichtige Nachrichten; Empfehle Seiten; Bewerte Filme, die du gesehen hast; […] Bewerte TV Sendungen, die du gesehen hast; Vorgeschlagene Gruppen; Freundfinder/Finde mehr Freunde; Spiele, die du vielleicht magst; Spiel es nochmal; Schlage Freunde vor…

…und noch viel mehr. Weiterlesen...

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