Digitale Gesellschaft gibt anlässlich der neuen Datenschutzbestimmungen bei Facebook Tipps zur Wahrung der Privatsphäre, die hauptsächlich aus diversen Hinweisen auf Plug-Ins, Add-Ons und zur Verwendung unterschiedlicher Browser bestehen. Das ist gut, aber eine tiefergreifende datenschutzfreundliche Konfiguration des Firefox-Browsers ist besser, denn mit dem Installieren und Aktivieren von ein paar Erweiterungen ist es noch lange nicht getan. Weiterlesen...

Welche Beiträge Anderer ein Facebook-Nutzer sieht, wird nicht durch natürliche Faktoren (wie Zeit oder die Onlinepräsenz von Freunden), sondern von einem Facebook-Algorithmus bestimmt. Die Mathematik dahinter ist sogar nachvollziehbar: Ein User wäre, wenn er sich ein Mal pro Tag bei Facebook anmeldet, im Schnitt mehr als 1.500 neuen Beiträgen ausgesetzt – viel zu viel Input, den ein User verarbeiten müsste. Weiterlesen...

Wer allein den ersten Abschnitt – „Welche Arten an Informationen sammeln wir?“ – gelesen hat und nicht sofort daran denkt, Facebook zu verlassen, dem ist nicht zu helfen. Ein paar Highlights aus den neuen Datenrichtlinien (stark gekürzt und zusammengefasst):

Wir sammeln Informationen über die Personen und Gruppen, mit denen du verbunden bist, und darüber, wie du mit ihnen interagierst, wie beispielsweise diejenigen Personen, mit denen du am meisten kommunizierst, oder die Gruppen, mit denen du gern etwas teilst.

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Facebook hat eine eigene Tor Hidden Service-URL: facebookcorewwwi.onion.

Trotz Tor sind die Facebook-Nutzer aber nicht vollständig anonym: Wer den Datenverkehr beobachten kann, könnte eine Person identifizieren, wenn sie sich unter ihrem Namen auf Facebook anmeldet. Allerdings wüsste der Angreifer dann immer noch nicht den tatsächlichen Standort des Nutzers.

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Das als sozial getarnte Werbenetzwerk holt sich nun Daten über seine User auch von den Like-Buttons, die auf nahezu jeder Website zu finden sind.

Historically, interest-based targeting on [Facebook] hinged on users‘ own declarations of their likes and interests in their profiles, as well as Facebook pages they had „liked“ […] Now, Facebook is using the passive data — where users go on their PCs and phones — to make its own ads smarter.

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Das Beispiel zeigt’s: Das als sozial getarnte Werbenetzwerk Facebook kommt problemlos selbst an Daten, die ich ihm nicht mitteilen möchte, ran. Irgendein Depp findet sich immer, der bereitwillig Auskunft gibt, ohne zu hinterfragen, wozu diese Information benötigt wird. Weiterlesen...

Facebook, immer schon Quell absurder Wertbemessung, zeigt nicht nur seinen Usern Inhalte aus der persönlichen Filter Bubble, sondern schafft offenbar auch gegenüber Bezahlkunden eine Realität, die zwar als neutral präsentiert wird, aber dennoch auf Algorithmen beruht. Dadurch ergibt sich für Werbende eine Zwickmühle: Rechtmäßig, nämlich durch Werbung auf Facebook erworbene Likes, sind nicht viel mehr wert als unrechtmäßig gekaufte Likes, denn die Interaktion macht das Kraut erst fett. Weiterlesen...

Tumblr scheint, wie ich es sehr oft vermutet habe, das brauchbarste Konzept zu haben, um soziales Netzwerk und Beschäftigungstherapie gleichzeitig zu sein. WordPress.com hat bereits die erfolgreichen Features (Reader, Reblogging) und das UI in ziemlich augenscheinlicher Nähe zum Original für sich entdeckt, Facebook geht einen Schritt weiter und übernimmt, äh, entdeckt – natürlich in eine App gepackt – das gesamte Konzept und nennt es Paper. Weiterlesen...

Facebook kann im Freundeskreis einer Person besondere von normalen Freunden unterscheiden. „Besonders“ sind zum Beispiel die Freundin oder der Freund, Familienangehörige, usw.. Aber wie macht der Werbekonzern das?

Facebook data scientists have developed a novel method for identifying who among a user’s friends is that person’s partner—and their work puts an empirical stamp on something that is perhaps intuitive: A significant other occupies a unique place in a person’s social network, one characterized not by „embeddedness“—the standard way of measuring a tie’s proximity—but by what the researchers call „dispersion.“

Wer ein paar Minuten übrig hat, sollte sich das Original – Romantic Partnerships and the Dispersion of Social Ties: A Network Analysis of Relationship Status on Facebook von Lars Backstrom (Facebook) und Jon Kleinberg (Cornell University) – durchlesen. Weiterlesen...

Adblock Plus hat einen neuen Filter veröffentlicht, mit dem man alle (oder nur einige) Störelemente auf Facebook abschalten kann. Dazu gehören all die „relevanten“ Hinweise wie

Musikseiten, die du vielleicht magst; Unterhaltungsseiten, die du vielleicht magst; Zu Filmen hinzufügen; Zu TV Sendungen hinzufügen; Personen, die du vielleicht kennst; […] Bekomme wichtige Nachrichten; Empfehle Seiten; Bewerte Filme, die du gesehen hast; […] Bewerte TV Sendungen, die du gesehen hast; Vorgeschlagene Gruppen; Freundfinder/Finde mehr Freunde; Spiele, die du vielleicht magst; Spiel es nochmal; Schlage Freunde vor…

…und noch viel mehr. Weiterlesen...

Jemand, der die individuelle Privatsphäre für ein überholtes Konzept hält und seinen Reichtum aus dem Verkauf persönlicher Daten an die Werbeindustrie generiert, kauft sich aus einem Bruchteil seines Gesamtvermögens Wohngebiet, um seine Privatsphäre zu schützen.

Zuckerberg reportedly took action after he learned that a developer wanted to purchase one of his neighbor’s homes and use the fact that Zuckerberg lived close by as a marketing tactic.

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Heute habe ich auf Facebook einen Eintrag von Adblock Plus gefunden, in dem ein Filter vorgestellt wird, mit dem man einige sehr nervige Beiträge (Empfehlungen, Entertainment-Seiten, etc.) blocken kann. Hier ist der Filter, der unter eigener Adblock Plus Filter hinzugefügt werden muss:

facebook.com##.ego_column.egoOrganicColumn

Zusammen mit den eigenen Filterregeln, mit denen man Tracking außerhalb der Domain facebook.com minimieren kann, ist das schon ein gutes Stück! Weiterlesen...

facebook_sponsored_das_campus

Und da ist auch schon der erste Freund in einem gesponserten Facebook-Beitrag aufgetaucht. Das erfolgreiche Facebook-Werbekonzept in Action. Sieht man nicht genau hin und übersieht das „Gesponsert“ in den Beitragsinformationen, so bleibt diese Werbung wenn überhaupt, dann als normaler Beitrag in Erinnerung. Weiterlesen...

Man kommt nicht drumherum. Irgendwann fragt der erste Arbeitskollege nach dem Facebook-Profil, irgendwann taucht in der Nachrichtenübersicht die Freundschaftsanfrage eines Mitarbeiters oder Geschäftspartners auf. Was tun? Cool bleiben, die Flut an Anfragen ist unvermeidlich. Konfrontieren wir uns also mit unseren Albträumen, denn ehe man sichs versieht, wurde aus Facebook ein Pseudo-LinkedIn-Xing und das gesamte Büro, die Abteilung oder gar die Firma (samt Firmen-Fanpage) befindet sich nun im eigentlich persönlichen Freundeskreis. Weiterlesen...

In Frankreich überlegt man, eine Steuer aufs Sammeln und Verwerten persönlicher Daten einzuführen.

[Online services] gather vast reams of information about their users, harnessing it to tailor their services to individuals’ interests or to direct customized advertising to them. So extensive is the collection of personal details, and so promising the business opportunities linked to it, that the report described data as the “raw material” of the digital economy.

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Ich habe schon vor einiger Zeit darüber berichtet, dass ein gänzlich sauberes Abmelden bei Facebook nicht wirklich möglich ist. Facebook verfolgt Benutzer, ebenso wie Google und andere Trackingdienste, weit über die eigene Domain hinaus. Dieses Thema ist auch auf Hackernews aufgekommen, wo prompt einige Filterregeln für die Erweiterung Adblock Plus konstruiert wurden, die Facebooks Machenschaften nur auf der Domain facebook.com erlauben, anderswo aber verbieten. Weiterlesen...

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