Dieser Artikel ist eine teilweise interpretierte Übersetzung des von Aral Balkan verfassten Beitrags „Encouraging individual sovereignty and a healthy commons„. Balkans Replik auf das zuckerbergsche Manifest macht klar, wieso die Träumereien und Visionen des 33-jährigen Milliardärs Mark Zuckerberg über das Funktionieren der Welt gefährlich sind, weil sie bei genauem Hinsehen nichts anderes als eine Vorstellung von digitalem Kolonialismus darstellen. Weiterlesen

Mark Zuckerberg hat vor einigen Tagen einen mittlerweile als „Manifest“ bezeichneten Artikel mit dem Titel „Building Global Community“ veröffentlicht, in dem er sich, gleich im ersten Absatz, die Frage stellt, „are we building the world we all want?“ Dieses „we“ setzt, und diese bewusste sprachliche Unschärfe setzt Zuckerberg hervorragend ein, „uns“ als Menschen mit dem „uns“ als Facebook, Inc. Weiterlesen

Facebook hat, wie ich soeben entdeckt habe, eine Schluss machen-Funktion. Der Konzern will uns, die wir uns soeben von unserem Partner oder unserer Partnerin getrennt haben, dabei helfen… Ja, wobei eigentlich? Denn die Auswahl der Tools, die der Konzern uns anbietet, ermöglicht bestenfalls, was beleidigte Teenager (oder wirklich blöde Menschen) tun würden:

See less of a former partner’s name and profile picture around Facebook without having to unfriend or block them.

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Armin Wolf verweist auf Twitter auf einen Artikel auf Facebook, in dem der ORF einen kurzen Faktencheck zum Thema ORF-Gebühren veröffentlicht hat. Die Kommentare sind (leider: wie zu erwarten) jenseits von Gut und Böse und die Argumente des ORF rechtfertigend genug.. Weiterlesen

David Remnick hat im New Yorker eine deftige Abrechnung zum Wahlsieg Donald Trumps, der Rolle der Medien, dem Einfluss algorithmischer Nachrichtenvorauswahl und dem Effekt von Filterblasen veröffentlicht. Hier folgt eine Watsche der anderen.

The election of Donald Trump to the Presidency is nothing less than a tragedy for the American republic […] and a triumph for the forces, at home and abroad, of nativism, authoritarianism, misogyny, and racism.

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Es musste sein, und da ist es. Ich habe es nicht hinnehmen können, einen Beitrag über nur einen (einzigen) Tag auf Facebook zu veröffentlichen. Deshalb, und weil ich mit Kommentaren à la „Bei mir sieht die Timeline ganz anders aus… Mimimimi“ konfrontiert wurde, habe ich es mir wieder angetan und noch einen zweiten Tag auf Facebook dokumentiert. Weiterlesen

Wie wirklich jede Leserin und jeder Leser dieser Seite längst wissen muss, halte ich den Nachrichtenfluss auf Facebook für mehr als irrelevant und in seiner algorithmischen Aufbereitung, vor allem, wenn Nutzer ihn unreflektiert als gegeben oder gar generisch betrachten, für schädlich. Weiterlesen

Wie oft diskutiere ich über den Wert von Daten (hier schon 2013), die man bei Facebook, Twitter, Google, usw. hinterlässt und wie oft höre ich das Argument, dass sie ja keinen (monetären) Wert hätten. All denjenigen halte ich nun Facebooks Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2015 vor:

Florierende Werbeeinnahmen haben dem weltweit größten sozialen Netzwerk Facebook [im dritten Quartal] einen überraschend deutlichen Umsatz- und Gewinnsprung beschert.

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Ein weiteres Beispiel für Begehrlichkeiten, die durch Datensammlung geweckt werden: Ein Gericht in New York entschied, dass Versicherungsansprüche mit den Aktivitäten auf Facebook abgeglichen werden können. – Natürlich zu Ungunsten der Betroffenen.

Es geht um Betrug bei Berufsunfähigkeitsrenten.

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Eltern, aufgepasst! Ihr könnt demnächst ganz legal das tun, wovon euch scheinbar ohnehin niemand abhalten kann: Eure Babyfotos bei Facebook online stellen. Macht das, denn es ist gut und nützt vor allem eurem Kind!

Denn nur, wenn eure Kinder von Anfang an eine große Menge an Daten hinterlassen, können in Zukunft hochdetaillierte Analysen zu ihren Lebensläufen erstellt werden. Weiterlesen

Die Anzahl der auf Facebook hochgeladenen und angesehenen Videos rückt der des Konkurrenten YouTube immer näher. Ein langer Beitrag im Fortune-Magazin beschreibt, wie sich diese tektonische Verschiebung auf Content-Produzenten als auch auf Werbetreibende auswirkt. Die Ehrlichkeit, mit der der Beitrag endet, könnte man nahezu als schmerzhaft bezeichnen:

Facebook’s biggest advantage over YouTube and other video providers may turn out to be boredom.

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Facebook hat diese Woche ein neues Produkt namens „Instant Articles“ vorgestellt. Instant Articles soll es Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen ermöglichen, multimedial aufbereitete Artikel rasch an die ungeduldigen Nutzer mobiler Endgeräte zu bringen. Wie und was genau, präsentiert Facebook im oben verlinkten Promo-Beitrag ohnehin. Weiterlesen

The Four Horsemen: Amazon/Apple/Facebook & Google – Who Wins/Loses (Scott Galloway, L2 Inc.) | DLD15

Scott Galloway spricht über die „Four Horsemen: Amazon, Apple, Facebook and Google“, zeigt dabei in 16 Minuten knapp 90 Folien, deklariert Amazon als bereits am absteigenden Ast, Facebook als reinen Bauernfang, WhatsApp als besten und Tumblr als schlechtesten Kauf der Internetgeschichte, Googles Geschäftsmodell als überholt und Apple als trendigen Katalysator zur erfolgreichen Vermehrung. Weiterlesen

Digitale Gesellschaft gibt anlässlich der neuen Datenschutzbestimmungen bei Facebook Tipps zur Wahrung der Privatsphäre, die hauptsächlich aus diversen Hinweisen auf Plug-Ins, Add-Ons und zur Verwendung unterschiedlicher Browser bestehen. Das ist gut, aber eine tiefergreifende datenschutzfreundliche Konfiguration des Firefox-Browsers ist besser, denn mit dem Installieren und Aktivieren von ein paar Erweiterungen ist es noch lange nicht getan. Weiterlesen

The Problem With Facebook

Welche Beiträge Anderer ein Facebook-Nutzer sieht, wird nicht durch natürliche Faktoren (wie Zeit oder die Onlinepräsenz von Freunden), sondern von einem Facebook-Algorithmus bestimmt. Die Mathematik dahinter ist sogar nachvollziehbar: Ein User wäre, wenn er sich ein Mal pro Tag bei Facebook anmeldet, im Schnitt mehr als 1.500 neuen Beiträgen ausgesetzt – viel zu viel Input, den ein User verarbeiten müsste. Weiterlesen

Wer allein den ersten Abschnitt – „Welche Arten an Informationen sammeln wir?“ – gelesen hat und nicht sofort daran denkt, Facebook zu verlassen, dem ist nicht zu helfen. Ein paar Highlights aus den neuen Datenrichtlinien (stark gekürzt und zusammengefasst):

Wir sammeln Informationen über die Personen und Gruppen, mit denen du verbunden bist, und darüber, wie du mit ihnen interagierst, wie beispielsweise diejenigen Personen, mit denen du am meisten kommunizierst, oder die Gruppen, mit denen du gern etwas teilst.

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Facebook hat eine eigene Tor Hidden Service-URL: facebookcorewwwi.onion.

Trotz Tor sind die Facebook-Nutzer aber nicht vollständig anonym: Wer den Datenverkehr beobachten kann, könnte eine Person identifizieren, wenn sie sich unter ihrem Namen auf Facebook anmeldet.

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