Über die 30km/h-Zonen in der Gumpendorferstraße, sowie der Burg- und Neustiftgasse

Eine Nachricht vorab an den Fahrer des silbergrauen BMW X5, der mich gestern um etwa 23:07 Uhr auf der Burggasse Höhe Café Wirr mit der Lichthupe bei vorgeschriebenen 30km/h zu schnellerem Fahren drängte und, als ich nicht beschleunigte, auf die Bus-, Fahrrad- und Taxispur wechselte, mich dort mit dröhnendem Motor und rauchendem Auspuff überholte, letztendlich aber an der Ampel Burggasse/Stiftgasse, also nur wenig später, feststellen musste, sich nun in der blamablen Situation zu befinden, mit dem Überholmanöver den Vorsprung von etwa einer Autolänge ohne jeden Zeitgewinn erfahren zu haben: Es hat keiner außer mir bemerkt.

Über den blauen Fleck, der eine Begegnungszone sein soll#

Horst Prillinger über den blauen Fleck auf der Mariahilfer Straße, der eine Fußgänger- und Begegnungszone darstellen soll.

Verkehrsteilnehmer nehmen ihre Umgebung sensuell, nicht rationell wahr. Die Straße beginnt, wo die Gehsteigkante ist. Auf gepflasterten Gehsteigen ist die Gehgeschwindigkeit niedriger als auf asphaltierten. Wo es laut ist, wird niemand verweilen. Etwas, das wie eine Straße aussieht und sich wie ein solche anfühlt, ist und bleibt eine Straße, egal welche Schilder und Bodenmarkierungen dort zu finden sind. Eine Fußgängerzone wird weder von den Fußgängern noch von den anderen Verkehrsteilnehmern als solche wahrgenommen, so lange es eine vom Gehsteig getrennte Fahrbahn gibt, egal, ob diese als solche benutzt wird oder nicht.

Mehr als häufig verlinkt, weil es einfach wahr ist.