iCloud = Server von Drittanbietern#

Apple wurde geklagt, weil die Firma nicht klar gemacht hat, dass iCloud-Daten nicht nur auf eigenen, sondern auch auf Servern von Drittanbietern wie Google Cloud, AWS oder Microsoft Azure gespeichert werden können. – No news there, aber ich habe diesen aktuellen Fall gebloggt, um immer und immer wieder darauf hinzuweisen, dass Cloud nur ein Synonym für „Computer anderer Leute“ ist.

iCloud-Daten auf Servern von Google#

Um iCloud-Daten speichern zu können, benötigt Apple Server. Sehr viele Server. Und die hat sich der Konzern bis dato bei Amazon (über Amazons S3-Service) oder Microsoft (Azure) geholt, nunmehr nutzt Apple auch Google-Server.

iCloud stores a user’s contacts, calendars, photos, documents, and more and keeps the information up to date across all of their devices, automatically. […] Users set up iCloud by signing in with an Apple ID and choosing which services they would like to use. […] The service is agnostic about what is being stored and handles all file content the same way, as a collection of bytes.

Each file is broken into chunks and encrypted by iCloud using AES-128 and a key derived from each chunk’s contents that utilizes SHA-256. The keys and the file’s metadata are stored by Apple in the user’s iCloud account. The encrypted chunks of the file are stored, without any user-identifying information, using third-party storage services, such as S3 and Google Cloud Platform.

Die Daten sind verschlüsselt, also alles gut. Wem’s trotzdem zu unsicher ist, der kann ja seine Daten selbst nochmal lokal am Mac verschlüsseln bevor sie in die Cloud geladen werden.

Welcher Cloudspeicher bietet am meisten?

#Matt Birchler hat sich angesehen, welcher Cloudspeicher am meisten bietet. Das Resultat ist mehr als klar.

iCloud wins almost every time. It’s the cheapest if you need 50GB, 200GB, or 2TB of storage. They’re only bested by Google at the 100GB level, and OneDrive at 1TB. OneDrive is actually the cheapest option for 1TB at just $7. iCloud is the best at the 2TB mark, offering that obscene amount of storage for $10. OneDrive has a 2TB option too that works out to $10 a month as well, but you have to pay for the whole year ($120) up front.

Im Vergleichstest wurde nur das Verhältnis von Kosten zu gebotener Speichermenge getestet, keine zusätzlichen Funktionen (wie der Zugriff von außen, usw.). Wem es also nur um günstigen Speicher geht, der weiß jetzt, wohin.

1 iCloud-Kalender, 2 oder mehrere Benutzer

Mit iCloud kann man ganz einfach einen Kalender erstellen, den 2 oder mehrere Personen gemeinsam nützen können. Um so einen Kalender zu konfigurieren, benötigt man entweder einen Mac (iPad, iPhone oder iPod allein reichen nicht) oder man benutzt die Website icloud.com

Wie es sich anfühlt, gehackt zu werden#

Mat Honans iCloud- und Google-Konto wurden gehackt. In weniger als einer Viertelstunde

  • verlor er den Zugang zur iCloud,
  • wurden sein iPhone, sein iPad und sein MacBook Air (über iCloud) ferngelöscht,
  • wurde das Passwort zu seinem Google-Konto geändert, da iCloud die angegebene Ersatzadresse zur Passwortwiederherstellung war.
  • Das Passwort wurde benutzt, um sein Google-Konto zu löschen.

Horror! Seine Daten – sowohl in Gmail als auch auf all seinen Geräten – waren verloren, da Mat seine Daten nicht gesichert hatte. Für sowas, und das kann man auch in den äußerst launigen mehr als 100 Kommentaren zu seinem Blogpost nachlesen, kann man kein Mitleid empfinden, schließlich ist es heutzutage sehr einfach, sichere und automatische Backups zu erstellen.

Was mich jedoch am meisten schockiert, ist, wie der Hacker in Mats iCloud-Konto, das scheinbar die schwächste Stelle in Mats Setup war, eindringen konnte:

I know how it was done now. Confirmed with both the hacker and Apple. It wasn’t password related. They got in via Apple tech support and some clever social engineering that let them bypass security questions.

They got in via Apple tech support…!?!!

iCloud unter Snow Leopard einrichten#

Als ich meinen Artikel übers Einrichten von iCloud auf einem iPhone 3G veröffentlicht habe, war eine der am häufigsten gestellten Frage, ob man denn iCloud auch unter Snow Leopard benutzen könne. Die Antwort: Ja, man kann seine Kalender synchronisieren lassen und das iCloud-Mailkonto benutzen, ein Abgleich der Adressbuchdaten ist jedoch nicht möglich.

  • Für den Abgleich des Mailkontos unter Snow Leopard sind die gleichen Einstellungen wie fürs iPhone 3G gültig.
  • Den Abgleich von iCal erledigt man wie hier beschrieben: iCloud und Snow Leopard: iCal synchronisieren.
  • Das Adressbuch kann unter Snow Leopard nicht mit iCloud abgeglichen werden (mit Gmail jedoch schon!).

iCloud am iPhone 3G einrichten

Wer ein iPhone 3G besitzt und sich vom Freundes- und Bekanntenkreis nicht einreden lassen will, dass es veraltet sei, der kann das Gerät problemlos so konfigurieren, dass es die iCloud-Dienste E-Mail, Kalender, Kontakte und iPhone finden unterstützt. Da alle iCloud-Services über Standardprotokolle synchronisiert werden, ist das auch ziemlich einfach einzurichten.

Letzte Aktualisierung: 11. August 2012

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iCloud: Maximale Accountanzahl erreicht

Das fängt ja gut an: Nach insgesamt 1,6GB Update-Downloads lässt mich Apples iCloud nicht anmelden. Anscheinend ist meine schon so oft gebrauchte Apple-ID plötzlich nicht mehr gültig („Apple-ID oder Kennwort sind unbekannt“) und ich habe meine „Maximale Accountanzahl erreicht“, weshalb ich „für dieses Gerät keine Apple-ID mehr erstellen“ kann.