iPhone-Akku zu früh leer? Die Facebook-App ist schuld.#

Das iPhone wird warm und der Akku ist viel schneller leer als noch vor kurzem? Mit größter Wahrscheinlichkeit ist die Facebook App daran schuld, da sie sich im Gegensatz zu anderen Apps nach 10 Minuten Leerlaufzeit nicht selbst beendet (bzw. vom System beendet werden kann).

Das heißt, die Facebook-App kann prinzipiell die ganze Zeit im Hintergrund aktiv sein. Laut Instruments ist sie das nicht, zumindest nicht die ganze Zeit. Anhand der Flags kann man sehen, dass sie alle paar Minuten kurz aufwacht, ca. 10 Sekunden irgendwas macht und dann wieder schläft. […] Das erklärt, warum sie Spitzenreiter beim CPU-Zeit-Verbrauch ist.

Was kann man dagegen tun? Die App nach Verwendung manuell beenden:

Die Facebook-App nach jeder Benutzung über die Multitasking-Leiste beenden (Home-Button doppelt schnell hintereinander drücken, dann erscheint unten eine Leiste, dort dann länger auf ein Symbol drücken bis sie anfangen zu wackeln und dann die Facebook-App mit dem kleinen Minus beenden). Jetzt ist sie wirklich beendet und wird auch nicht von allein gestartet oder sowas. Vergisst man das Beenden natürlich einmal, läuft sie wieder wie gehabt im Hintergrund.

iPhone „Daten löschen“ bringt nichts#

Es macht keinen Sinn, seinen sicheren Passcode auf iPhone oder iPad gegen einen einfachen (zB: eine 4-stellige PIN) auszutauschen, dafür aber die Option „Daten löschen“ zu aktivieren, denn diese Option ist bei einem realen Angriff irrelevant:

The attack of the sort used by XRY gets beneath the software that would keep that count of attempts, so „Erase after N failed attempts“ does not protect against this kind of attack.

You are absolutely correct that if you do set „Erase after N failed attempts“ someone could maliciously or accidentally destroy the data on your phone.

Die im Zitat erwähnte Software „XRY“ ist allerdings nicht ganz so „erfolgreich“ wie hier suggeriert wird.

Siri und John Malkovich: Life

https://www.youtube.com/watch?v=0t-lsULa8ZM

Schön ist sie, die neue iPhone 4S-Werbung mit John Malkovich, in der er, launig, melancholisch und gelangweilt, Siri das Wort „Life“ als Frage ansagt und eine unerwartet präzise, kühle und von der mechanisch klingenden Stimme eilig gesprochene Antwort präsentiert bekommt. Der Kontrast von Mensch und Maschine, aber auch die Abhängigkeit beider voneinander kann schöner nicht gezeigt werden.

iPhones und iPads speichern Positionsdaten#

iPhones und iPads speichern unsere Positionsdaten über lange Zeiträume hinweg. Die Daten können ohne großen Aufwand ausgelesen werden und geben ein detailliertes Profil unserer Standorte während der letzten 12 Monaten ab.

All iPhones appear to log your location to a file called “consolidated.db.” This contains latitude-longitude coordinates along with a timestamp. The coordinates aren’t always exact, but they are pretty detailed. There can be tens of thousands of data points in this file, and it appears the collection started with iOS 4, so there’s typically around a year’s worth of information at this point.

Hinzu kommt noch, dass diese Tracking-Daten persistent sind und scheinbar an den Nutzer gekoppelt. Kommt es beispielsweise zum Austausch eines Geräts, bleiben die Daten über das iTunes-Backup erhalten und werden am neuen Gerät fortgesetzt.

The fact that [the file] is transferred across [to a new iPhone or iPad] when you migrate is evidence that the data-gathering isn’t accidental.

Nachtrag 22. April 2011

Alex Levinson korrigiert den Artikel auf O’Reilly Radar in drei wesentlichen Punkten:

  1. Apple sammelt keine Daten.
  2. Die versteckte Datei (consolidated.db) ist weder neu noch geheim.
  3. Die „Entdeckung“ der Trackaufzeichnung wurde vor Monaten bereits in einem Buch veröffentlicht.

iOS 4.0.1#

Das iOS-Update auf 4.0.1 ist da. Hoffentlich wird mein iPhone 3G nun endlich nicht in 75% aller Fälle einfrieren, wenn ich einen Anruf annehmen oder den Unlock-Slider betätigen will; schön wäre es auch, wenn das Laden der SMS-Ansicht nicht 1,5 Minuten (!) dauern würde.

Garrett Murray hat zu diesem Update klare Worte gefunden:

The update is out today! Check out what it fixes: It changes the 5-bar graphic used to display signal strength visually to have bigger bars on the low end, and it also shows that when you thought you were getting 5 bars before, you were actually getting 1! Awesome! PROBLEMS SOLVED!

Opera für iPhone

Die Hölle ist zugefroren, Apple hat im AppStore den Opera Mini-Browser zugelassen. Sie taut allerdings schon wieder auf, denn mehr als ein Subsidiärbrowser in Gegenden ohne 3G- oder WiFi-Abdeckung ist Opera Mini nun auch wieder nicht.

Polaroidisierte iPhone-Bilder

Die miese Fotokamera des iPhone (Original, 3G und 3GS) wird in Zusammenspiel mit einer Polaroid-App (zB Polarize) zum Polaroidfilm neu. Und das macht sie dann wieder ganz schön brauchbar.

Ersparnis durch Handy-Diskonter#

Georg Holzer hat verschiedene Tarife durchgerechnet und kommt zu dem Schluss: Ungebunden ist billiger, wenn man die Handy- und Vertragskosten auf 24 Monate hochrechnet. (Die Daten habe ich der Tabelle, auf die Georg Holzer verlinkt, entnommen.)

  • A1 versus BigBob iPhone mit entsperrtem Gerät: Der Diskonter ist um EUR 444,8 billiger.
  • iPhone Orange versus Yesss! mit entsperrtem Gerät: Der Diskonter ist um EUR 492,3 billiger.
  • Lediglich bei T-Mobile und Telering ist das Verhältnis umgekehrt: Telering ist um EUR 115 teurer als der T-Mobile iPhone-Tarif.

Opera : Safari = 5 : 1

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Opera Mini 5 lädt 5 Seiten während Safari 1 schafft…

Kein Dateisystem mehr bei Apple#

Rob Foster berichtet darüber, wie das Ausblenden des Dateisystems auf Apple-Computern (vom iMac bis zum iPhone) den Nutzen der Geräte erhöht.

Apple is […] essentially omitting features that people once took for granted in a typical computer. And one of the biggest things they’ve omitted is the visual file system. Instead, in the iPhone OS, the concept of the file is essentially gone. It’s been replaced by „apps and their stuff.“ The end result is that regular folks are happier with their computers […]

Wer den Artikel liest, wird auch eine Ähnlichkeit hierzu entdecken!

Harter Kampf um Werbung auf mobilen Endgeräten

Es hat Google sicherlich geschmerzt, im neuesten Public Policy Blogeintrag „Apple’s acquisition of Quattro: more proof of mobile advertising competition“ ganz cool hinzuschreiben:

Today’s news that Apple is acquiring one of AdMob’s competitors, Quattro Wireless, is further proof that the mobile advertising space continues to be competitive. And with more investments and acquisitions in the space, including from established players like Apple and Google, that’s a sign that vigorous growth and competition will continue. That’s ultimately great for users, advertisers and publishers alike. #