Ich habe meine Seite „Guter Kaffee in Wien“ aufgeräumt, sehr viele Coffeeshops entfernt und die verbliebenen ein wenig umsortiert. Aus der Unterteilung in Bezirke wurde eine Unterteilung in drei Qualitätsstufen. Das macht, glaube ich, mehr Sinn. Weiterlesen

Endlich gibt es eine Orientierungshilfe zum Thema „Welche Espressomaschine soll ich mir kaufen?„, die auf das „Fachwissen“ von Lagerarbeitern diverser Elektrogroßhandelsketten ebenso wie auf den Mief provisionsabhängiger Beratung in Coffee-Showrooms verzichtet.

Johanna Wechselberger (Vienna School of Coffee, Die Rösterin) klärt auf ihrer Website in Form eines Rasters über Einsteiger-, Fortgeschrittene- und Profimaschinen auf, gibt selbst Tipps zum Thema „ich will nur einen Knopf drücken müssen in der Früh“ und stellt ein für alle Mal klar, dass die Mokkakanne keine Espressomaschine ist. Weiterlesen

Ein braver und pflichtbewusster Artikel zum Tag des Kaffees über Georg Branny, Robert Gruber, Filterkaffee, Mokkakanne, AeroPress und das obligate Glas Wasser. Gähn.

Ich weiß nicht, was dieser Artikel in der Futurezone (Netzpolitik, Digital Life, …) verloren hat, wo er doch eigentlich in den Kurier gehört. Weiterlesen

Katzenkaffee ist nicht genug. Es müssen auch Elefanten herhalten.

Ich warte nur noch ab, bis man in Coffeeshops frische Kaffeekirschen und ein Sieb zu kaufen bekommt.

Jedes Jahr werden etwa 400-500 Kilogramm Kopi Luwak (auch Civet-Kaffee) natürlich gewonnen. Die wild lebenden Civet-Katzen fressen nur die feinsten Kaffeekirschen, verdauen das Fruchtfleisch und scheiden die nunmehr durch Verdauungsenzyme fermentierten Kaffeebohnen wieder aus. Diese werden gesammelt, gewaschen und zu horrenden Kilopreisen verkauft. Weiterlesen

Alt, aber gut. Gregor Fauma kürt – zurecht! – das Tazza d’Oro zum Lokal mit dem besten Caffè Roms.

Duftend zäh ziehen sich zwei braun-changierende Kaffeebohnenextraktfäden langsam in die Tasse (von Nannini aus Siena, versteht sich) und füllen diese mit unbändiger Lebenslust, Motorino-Geknatter und Alarmsirenen gestohlener Autos – schluck, schluck, und für einige Minuten sammelt sich eine ganze Stadt im Kopf.

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Obwohl ich mich lange vehement gegen Alternativen zur Espressomaschine gewehrt habe, steht neben der Tastatur, auf der ich diese Zeilen schreibe, eine Tasse mit Kaffee, den ich nicht in der Espressomaschine, sondern mit einer AeroPress zubereitet habe (Inception! Weiterlesen

Berlin ist super, toll, lebendig, jung und hipp. Und die in den Kaffeeläden unserer nördlichen Nachbarn arbeitenden Neuseeländer, Australier, Briten und Amerikaner wissen nur zu gut, wie man guten Kaffee herstellt. Hier eine Auswahl, die ich im Rahmen eines Wochenendtrips zusammengestellt habe, die sich jedoch zu meiner Freude mit Empfehlungen der örtlichen Kenner der Kaffeeszene decken und sogar in der Reihung der Läden mit den am häufigsten zitierten Listen zum Thema „Guter Kaffee in Berlin“ übereinstimmen. Weiterlesen

Im Eissalon Tuchlauben wird der herrlich rauchige Goppion-Kaffee ausgeschenkt. Laut Personal schon seit mindestens drei Jahren, mir ist das jedoch noch nie aufgefallen. Unbedingte Empfehlung für all diejenigen, die auf rauchig-kräftige Espressi stehen und ein direkter Eintrag in die Liste: Espresso in Wien. Weiterlesen

Fairtrade“ hat zwar ein nobles Motto, das ist aber, so der Ökonom Tyler Cowen, letztlich nur ein Marketing-Trick. Die Organisation sichert teilnehmenden Bauern zwar faire Bezahlung zu, verhindert aber die Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen und vermittelt in westlichen Ländern ein falsches Bild ihrer Arbeit:

We might think of sub-Saharan subsistence economies when we think of Fairtrade, but the biggest recipient of Fairtrade subsidy is actually Mexico.

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Man glaubt es kaum, aber in Paris bekommt man keinen guten Espresso. Und zwar weder im noblen Restaurant noch in der Kaffeeküche ums Eck. Der am wenigsten miese Kaffee während eines beinahe einwöchigen Parisaufenthalts (!) war ein Lavazza aus dem Automaten. Weiterlesen

Fiji (oder Fidschi), also. Da waren wir nun. Die Insel, die in der westlichen Welt der Inbegriff des Paradiesischen ist, und wir sind da. Doch wo es ein Paradies gibt, ist Schmutz und der Alltag nicht weit: Suva, die Hauptstadt Fijis, ist eine schmutzige Hafenstadt mit ein paar sicheren, doch weitaus mehr unsicheren Vierteln. Weiterlesen

Wenn es irgendwo in Wien guten Kaffee gab, dann im Mocca Club an der Linken Wienzeile Nr. 4. Dort konnte man sich immer in Bezug auf seine Vorlieben beraten lassen und die Kaffees wurden nicht nur nach Geschmack, sondern nach körperlicher und seelischer Verfassung ausgewählt; immer und immer wieder waren die Espressi, die Tees oder die heißen Schokoladen perfekt darauf abgestimmt. Weiterlesen

Viele glauben das, es stimmt aber nicht.

Every re-thought that the best coffees in the world come from Italy, that Robusta beans are necessary in espresso to give the correct body and crema, that coffee was discovered when Khaldi, an Arabian goatherd, noticed his goats got much friskier after eating certain berries from a bush, that you can tell how fresh coffee is by looking at it, that there is a single correct roast level for all coffee, that french roast, italian roast, etc are terms which actually define roast levels, that you can keep coffee fresh with packaging, that there is a single grind level which suits most brewing methods, that it costs a fortune to „ge into“ good coffee, and that you can’t (insert coffee skill here) at home as well as the professionals can?

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Gaggia Espressomaschine

Heute. Morgen. Der erste selbstgemachte Espresso. Perfekte Crema, perfekte Durchlaufzeit, perfekte Temperatur. Und dass man mit der Stoppuhr dasteht und die Heißwassertemperatur mit dem Thermometer misst, ist Hingabe zum Getränk. Die Zubereitung erfolgt hier mit Liebe und jegliches Argumentieren in Richtung Schnelligkeit oder Herumgepatze ist lächerlich, denn wer die Bedienungsanleitung liest, patzt nicht und braucht auch nicht lange, um seine Maschine zu warten. Weiterlesen

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