Die McCafé-Werbungen waren immer schon gut. Diese hier aus England nimmt aber gleich die gesamte 3rd-Wave-Kaffeeszene aufs Korn und präsentiert sich als Gegenpol zur vorherrschenden „Madness“. Und das so gut, dass ich mehrmals habe laut lachen müssen, weil ich fast allen Szenen im Spot einen Laden auf meiner Kaffeeliste zuordnen habe können. Weiterlesen

Ich habe meine Seite „Guter Kaffee in Wien“ aufgeräumt, sehr viele Coffeeshops entfernt und die verbliebenen ein wenig umsortiert. Aus der Unterteilung in Bezirke wurde eine Unterteilung in drei Qualitätsstufen. Das macht, glaube ich, mehr Sinn. Weiterlesen

Endlich gibt es eine Orientierungshilfe zum Thema „Welche Espressomaschine soll ich mir kaufen?„, die auf das „Fachwissen“ von Lagerarbeitern diverser Elektrogroßhandelsketten ebenso wie auf den Mief provisionsabhängiger Beratung in Coffee-Showrooms verzichtet. Johanna Wechselberger (Vienna School of Coffee, Die Rösterin) klärt auf ihrer Website in Form eines Rasters über Einsteiger-, Fortgeschrittene- und Profimaschinen auf, gibt selbst Tipps zum Thema „ich will nur einen Knopf drücken müssen in der Früh“ und stellt ein für alle Mal klar, dass die Mokkakanne keine Espressomaschine ist. Weiterlesen

Immer wieder erfreue ich mich an den Grabenkämpfen der Wiener Kaffeeszene. Diesmal spuckt einer allen Baristi ordentlich in die Suppe. crema: Neben den traditionellen Konditoreien und Wiener Kaffeehäusern gibt es ja eine Entwicklung im Bereich der Kaffeebars. Weiterlesen

Ein braver und pflichtbewusster Artikel zum Tag des Kaffees über Georg Branny, Robert Gruber, Filterkaffee, Mokkakanne, AeroPress und das obligate Glas Wasser. Gähn. Ich weiß nicht, was dieser Artikel in der Futurezone (Netzpolitik, Digital Life, …) verloren hat, wo er doch eigentlich in den Kurier gehört. Weiterlesen

tl;dr. Im Weltklasserestaurant „Noma“ bemühte sich der Chefkoch um etwas Besonderes und ersetzte nach 8 Monaten des Trainings mit Tim Wendelboe (!) den 08/15-Kaffee durch Specialty Coffee. Die Reaktion eines Restaurantkritikers: No matter how much the waiters try to talk it up, the coffee is like a sloppy, thin cup of tea. Weiterlesen

Was man nicht alles für die Kaffeekultur dieser Stadt tut! Ich habe die Seite, die meiner selbstverschuldeten Koffeinabhängigkeit und dem gerne gelebten Hedonismus Stadtplan ist, ein großes Update verpasst. Guter Kaffee in Wien enthält nun eine geclusterte Google Map (Cluster?), auf der die Kaffeeläden fast schon nach Grätzl sortiert angezeigt werden. Weiterlesen

Kaffeetrinken ist Suchtverhalten und der Entzug von Koffein kann eine Geistesstörung sein. Wer allerdings ein bis zwei Wochen durchhält, ist von seiner Koffeinsucht befreit. Bis dahin gilt allerdings: Caffeine isn’t technically a stimulant on its own (…) but a stimulant enabler: a substance that lets our natural stimulants run wild. Weiterlesen

Ist jemandem schon aufgefallen, wie kaffeezentriert das Promotionsvideo für WordPress 3.6 gestaltet ist? Am Anfang geht es fast ausschließlich ums morgendliche Kaffeeritual auf einer La Marzocco GS/3 gefolgt vom morgendlichen AeroPress Ritual. Ich brauche einen Kaffee. Weiterlesen

Wem das Kilo Kaffee um ein paar Euro noch immer zu teuer ist, sollte sich fragen, wie der geringe Preis eines ehemaligen Luxusprodukts überhaupt zustande kommen kann. Die Reportage „Bittere Ernte“ gibt Auskunft und kann in der ARD-Mediathek angesehen werden. Weiterlesen

Katzenkaffee ist nicht genug. Es müssen auch Elefanten herhalten. Ich warte nur noch ab, bis man in Coffeeshops frische Kaffeekirschen und ein Sieb zu kaufen bekommt.

Jedes Jahr werden etwa 400-500 Kilogramm Kopi Luwak (auch Civet-Kaffee) natürlich gewonnen. Die wild lebenden Civet-Katzen fressen nur die feinsten Kaffeekirschen, verdauen das Fruchtfleisch und scheiden die nunmehr durch Verdauungsenzyme fermentierten Kaffeebohnen wieder aus. Diese werden gesammelt, gewaschen und zu horrenden Kilopreisen verkauft. Weiterlesen

Daniel Imrich hat genauer hingesehen und ätzt – zurecht! – über den heutigen Tag des Kaffees. Wer einen Blick darauf wirft, was in den Wiener Kaffeetassen landet, muss sich die Frage stellen, ob der 1. Oktober nicht passender „Tag der Milch und des Zuckers“ genannt werden sollte. Weiterlesen

Alt, aber gut. Gregor Fauma kürt – zurecht! – das Tazza d’Oro zum Lokal mit dem besten Caffè Roms. Duftend zäh ziehen sich zwei braun-changierende Kaffeebohnenextraktfäden langsam in die Tasse (von Nannini aus Siena, versteht sich) und füllen diese mit unbändiger Lebenslust, Motorino-Geknatter und Alarmsirenen gestohlener Autos – schluck, schluck, und für einige Minuten sammelt sich eine ganze Stadt im Kopf. Weiterlesen

Obwohl ich mich lange vehement gegen Alternativen zur Espressomaschine gewehrt habe, steht neben der Tastatur, auf der ich diese Zeilen schreibe, eine Tasse mit Kaffee, den ich nicht in der Espressomaschine, sondern mit einer AeroPress zubereitet habe (Inception!). Weiterlesen

Dave hat Wien besucht, Kaffee getrunken und sehr nette Worte für meine Liste der guten Kaffees in Wien gefunden. Die meiner Meinung nach derzeit beste Liste zum Thema ist “Guter Kaffee in Wien” auf dreitehabee. Auch das Ranking dort konnte ich (bis auf eine Ausnahme) nachvollziehen. Weiterlesen

Die New York Times listet 32 Innovationen auf, die unsere Zukunft beeinflussen werden. Besonders interessant finde ich dabei den Absatz von Oliver Strand zum Thema „Neuer Kaffee“: Soon, coffee isn’t going to taste like coffee — at least not the dark, ashy roasts we drink today. Weiterlesen

Berlin ist super, toll, lebendig, jung und hipp. Und die in den Kaffeeläden unserer nördlichen Nachbarn arbeitenden Neuseeländer, Australier, Briten und Amerikaner wissen nur zu gut, wie man guten Kaffee herstellt. Hier eine Auswahl, die ich im Rahmen eines Wochenendtrips zusammengestellt habe, die sich jedoch zu meiner Freude mit Empfehlungen der örtlichen Kenner der Kaffeeszene decken und sogar in der Reihung der Läden mit den am häufigsten zitierten Listen zum Thema „Guter Kaffee in Berlin“ übereinstimmen. Weiterlesen

Als ich heute in einem der besten Kaffeelokale der Stadt war und einen Espresso bestellte, wurde ich vom Meister gefragt, ob ich denn einen neuen Single Origin-Kaffee ausprobieren wollte – ein Vorschlag, dem ich gerne folgte, obgleich sich die Lust am Probieren schon bald mit dem Vorhaben einer Aushilfskraft kreuzte. Weiterlesen

Die Presse über Tobias Radingers Kaffeefabrik. Und sie trifft den Charakter so trefflich… Man kann in der Kaffeefabrik auf einen schnellen Shot oder einen unverbindlichen Cappuccino vorbeischauen, wer sich aber mit Sachfragen an den Chef wendet, muss mit Antworten in ausführlicher Rede rechnen. Weiterlesen

Der Standard schreibt über die Rückkehr der Kaffeeröster und nennt dabei Tobias Radingers Kaffeefabrik, Georg Brannys CaffèCouture und Ilker Amurabens Caffè A Casa, von dem ich noch nie gehört habe. Und wie auch auf meiner Guter Kaffee in Wien-Seite wird Tobias Radingers Wissen und Auskunftsfreudigkeit um die Herkunft der Bohnen und Georg Brannys Kunst der Zubereitung genannt. Weiterlesen

Im Eissalon Tuchlauben wird der herrlich rauchige Goppion-Kaffee ausgeschenkt. Laut Personal schon seit mindestens drei Jahren, mir ist das jedoch noch nie aufgefallen. Unbedingte Empfehlung für all diejenigen, die auf rauchig-kräftige Espressi stehen und ein direkter Eintrag in die Liste: Espresso in Wien. Weiterlesen

„Fairtrade“ hat zwar ein nobles Motto, das ist aber, so der Ökonom Tyler Cowen, letztlich nur ein Marketing-Trick. Die Organisation sichert teilnehmenden Bauern zwar faire Bezahlung zu, verhindert aber die Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen und vermittelt in westlichen Ländern ein falsches Bild ihrer Arbeit: We might think of sub-Saharan subsistence economies when we think of Fairtrade, but the biggest recipient of Fairtrade subsidy is actually Mexico. Weiterlesen

Roberto Müller ruft zur Blogparade „Der Kaffee am Morgen“ auf und ich habe mich durch Monsieur Bueltge dazu hinreißen lassen mitzumachen. Die 5 Fragen: Kochst du morgens bewusst Kaffee oder weil es einfach dazu gehört? Bewusst. Weiterlesen

Man glaubt es kaum, aber in Paris bekommt man keinen guten Espresso. Und zwar weder im noblen Restaurant noch in der Kaffeeküche ums Eck. Der am wenigsten miese Kaffee während eines beinahe einwöchigen Parisaufenthalts (!) war ein Lavazza aus dem Automaten. Weiterlesen

Fiji (oder Fidschi), also. Da waren wir nun. Die Insel, die in der westlichen Welt der Inbegriff des Paradiesischen ist, und wir sind da. Doch wo es ein Paradies gibt, ist Schmutz und der Alltag nicht weit: Suva, die Hauptstadt Fijis, ist eine schmutzige Hafenstadt mit ein paar sicheren, doch weitaus mehr unsicheren Vierteln. Weiterlesen

Wenn es irgendwo in Wien guten Kaffee gab, dann im Mocca Club an der Linken Wienzeile Nr. 4. Dort konnte man sich immer in Bezug auf seine Vorlieben beraten lassen und die Kaffees wurden nicht nur nach Geschmack, sondern nach körperlicher und seelischer Verfassung ausgewählt; immer und immer wieder waren die Espressi, die Tees oder die heißen Schokoladen perfekt darauf abgestimmt. Weiterlesen

Viele glauben das, es stimmt aber nicht. Every re-thought that the best coffees in the world come from Italy, that Robusta beans are necessary in espresso to give the correct body and crema, that coffee was discovered when Khaldi, an Arabian goatherd, noticed his goats got much friskier after eating certain berries from a bush, that you can tell how fresh coffee is by looking at it, that there is a single correct roast level for all coffee, that french roast, italian roast, etc are terms which actually define roast levels, that you can keep coffee fresh with packaging, that there is a single grind level which suits most brewing methods, that it costs a fortune to „ge into“ good coffee, and that you can’t (insert coffee skill here) at home as well as the professionals can? Weiterlesen

Heute. Morgen. Der erste selbstgemachte Espresso. Perfekte Crema, perfekte Durchlaufzeit, perfekte Temperatur. Und dass man mit der Stoppuhr dasteht und die Heißwassertemperatur mit dem Thermometer misst, ist Hingabe zum Getränk. Die Zubereitung erfolgt hier mit Liebe und jegliches Argumentieren in Richtung Schnelligkeit oder Herumgepatze ist lächerlich, denn wer die Bedienungsanleitung liest, patzt nicht und braucht auch nicht lange, um seine Maschine zu warten. Weiterlesen

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