Rückkehr der Röster#

Der Standard schreibt über die Rückkehr der Kaffeeröster und nennt dabei Tobias Radingers Kaffeefabrik, Georg Brannys CaffèCouture und Ilker Amurabens Caffè A Casa, von dem ich noch nie gehört habe.

Und wie auch auf meiner Guter Kaffee in Wien-Seite wird Tobias Radingers Wissen und Auskunftsfreudigkeit um die Herkunft der Bohnen und Georg Brannys Kunst der Zubereitung genannt.

Goppion-Kaffee im Tuchlauben

Im Eissalon Tuchlauben wird der herrlich rauchige Goppion-Kaffee ausgeschenkt. Laut Personal schon seit mindestens drei Jahren, mir ist das jedoch noch nie aufgefallen. Unbedingte Empfehlung für all diejenigen, die auf rauchig-kräftige Espressi stehen und ein direkter Eintrag in die Liste: Espresso in Wien.

Kaufen kann man den Kaffee dort nicht, aber wer weiß, vielleicht lassen sich die Damen ja mit der Zeit überreden, den Kennern den einen oder anderen Viertelkilo Bohnen zu verkaufen…#

Fairtrade letztlich ein Marketing-Trick?#

Fairtrade“ hat zwar ein nobles Motto, das ist aber, so der Ökonom Tyler Cowen, letztlich nur ein Marketing-Trick. Die Organisation sichert teilnehmenden Bauern zwar faire Bezahlung zu, verhindert aber die Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen und vermittelt in westlichen Ländern ein falsches Bild ihrer Arbeit:

We might think of sub-Saharan subsistence economies when we think of Fairtrade, but the biggest recipient of Fairtrade subsidy is actually Mexico. Mexico is the biggest producer of Fairtrade coffee with about 23% market share. Indeed, as of 2002, 181 of the 300 Fairtrade coffee producers were located in South America and the Caribbean. As Marc Sidwell points out, while Mexico has 51 Fairtrade producers, Burundi has none, Ethiopia four and Rwanda just 10 – meaning that „Fairtrade pays to support relatively wealthy Mexican coffee farmers at the expense of poorer nations“.

Blog-Parade: Der Kaffee am Morgen

Roberto Müller ruft zur Blogparade „Der Kaffee am Morgen“ auf und ich habe mich durch Monsieur Bueltge dazu hinreißen lassen mitzumachen. Die 5 Fragen:

Kochst du morgens bewusst Kaffee oder weil es einfach dazu gehört?
Bewusst. Es gibt Tage, da trinke ich keinen Kaffee, es gibt Tage, an denen der Vollautomat bemüht wird, es gibt Tage, da kommt der türkische Kaffee aus dem Topf (Cezve hab ich keine) und es gibt Tage, da mach ich mir einen Mocca in meiner Bialetti.
Kochst du normal in der Kaffeemaschine oder zum Beispiel mit einer French Press?
Siehe oben.
Marken-Kaffee oder No-Name vom Diskonter?
Passalacqua Harem oder Passalacqua Mekico. Daher Marke.
Hast du eine Lieblingstasse?
Nein. Keine Lieblingstasse. Aber keine Glas-Behältnisse (außer für den Mocca).
Milch, Zucker oder Schwarz?
Ein wenig Zucker. Verbessert angeblich die Aromen.

Freuen würde ich mich über Beantwortung der Fragen von all meinen Lesern, entweder in den Kommentaren oder auf euren Websites! Philipp? Matthias? Christian?#

Espressi in Paris

Man glaubt es kaum, aber in Paris bekommt man keinen guten Espresso. Und zwar weder im noblen Restaurant noch in der Kaffeeküche ums Eck. Der am wenigsten miese Kaffee während eines beinahe einwöchigen Parisaufenthalts (!) war ein Lavazza aus dem Automaten. Nota Bene: Für einen Espresso fährt man besser nach Italien. Und dann am besten nach Neapel.#

Suva, Fiji

Fiji (oder Fidschi), also. Da waren wir nun. Die Insel, die in der westlichen Welt der Inbegriff des Paradiesischen ist, und wir sind da. Doch wo es ein Paradies gibt, ist Schmutz und der Alltag nicht weit: Suva, die Hauptstadt Fijis, ist eine schmutzige Hafenstadt mit ein paar sicheren, doch weitaus mehr unsicheren Vierteln.

Mocca Club geschlossen

Wenn es irgendwo in Wien guten Kaffee gab, dann im Mocca Club an der Linken Wienzeile Nr. 4. Dort konnte man sich immer in Bezug auf seine Vorlieben beraten lassen und die Kaffees wurden nicht nur nach Geschmack, sondern nach körperlicher und seelischer Verfassung ausgewählt; immer und immer wieder waren die Espressi, die Tees oder die heißen Schokoladen perfekt darauf abgestimmt.

Die Top 10 Kaffeemythen#

Viele glauben das, es stimmt aber nicht.

Every re-thought that the best coffees in the world come from Italy, that Robusta beans are necessary in espresso to give the correct body and crema, that coffee was discovered when Khaldi, an Arabian goatherd, noticed his goats got much friskier after eating certain berries from a bush, that you can tell how fresh coffee is by looking at it, that there is a single correct roast level for all coffee, that french roast, italian roast, etc are terms which actually define roast levels, that you can keep coffee fresh with packaging, that there is a single grind level which suits most brewing methods, that it costs a fortune to „ge into“ good coffee, and that you can’t (insert coffee skill here) at home as well as the professionals can? Well, think again!

Ciao Espresso

Gaggia Espressomaschine

Heute. Morgen. Der erste selbstgemachte Espresso. Perfekte Crema, perfekte Durchlaufzeit, perfekte Temperatur. Und dass man mit der Stoppuhr dasteht und die Heißwassertemperatur mit dem Thermometer misst, ist Hingabe zum Getränk. Die Zubereitung erfolgt hier mit Liebe und jegliches Argumentieren in Richtung Schnelligkeit oder Herumgepatze ist lächerlich, denn wer die Bedienungsanleitung liest, patzt nicht und braucht auch nicht lange, um seine Maschine zu warten.

Französische Machart

Ich habe mir heute einen Bodum Kaffeekocher gekauft – dem Kaffee nach französischer Machart steht also nichts mehr im Wege. Kaffee, heißes Wasser, 4 Minuten, pressen, einschenken, fertig! Wo wir gerade bei Frankreich sind, da fällt mir doch auch gleich der Nachrichtenblock auf EuroNews von heute Morgen wieder ein: Das Laizitäts-Gesetz soll kommen.