Dann probieren wir’s halt mit Chaplin

Die Frühjahrsmüdigkeit gepaart mit dem Drang, hier frischen Wind durch die Seite wehen zu lassen, hat zu dem aktuellen Stand geführt: Ich nutze das WordPress-Standardtheme „Chaplin“ (das ist die Vorlage für Twenty Twenty) und habe die Kommentarfunktion mal wieder probeweise offen (und gehe davon aus, dass sich da nichts tun wird, was mich dann wieder bestätigt, sie nach Jahren des Geschlossenseins abermals wieder zu schließen). Weiterlesen

Disqus: Das ist kein Kommentarspam, das ist Werbung! #

Kommentarspam ist Werbung, die in einem für an sich inhaltlich relevante Kommentare bestimmten Bereich einer Website angezeigt wird. Disqus hat nun ein Werbeprogramm – „Sponsored Comments“ – angekündigt, das Werbung im Kommentarbereich anzeigt. Äh, wie bitte?

So I’m particularly excited to announce that we’re bringing our native advertising product, Sponsored Comments, to the world of programmatic and we’re doing it on a global basis. […] If you haven’t seen one, [Sponsored Comments] include brand content integrated into a Disqus comment that is featured above discussion threads on sites that use Disqus.

Im Klartext: Werbung in Kommentaren ist kein Kommentarspam, wenn Disqus dafür bezahlt wird.

Ein Kommentar-Trend? #

Alex Payne meint, wirklich vernünftige Diskussionen kommen bei herkömmlichen Kommentaren nicht zustande, ebenso sieht das John Gruber. Jason Kottke ist überzeugt davon, dass Reaktionen auf einen Beitrag am besten auf der eigenen Website stattfinden sollten und Daniel Sandler schlägt Twitter als Kommentaralternative vor. Auch bei Tumblr hält man vom herkömmlichen Kommentieren nichts und bereitet ein System vor, mit dem man in Form von Artikeln oder Hinweisen auf Artikel kommentieren kann. Alle fünf bieten keine Möglichkeit an, Kommentare auf ihre Einträge hinterlassen zu können. Ist das ein Trend?

Neue Kommentargewohnheiten

Nicht nur den werten Lesern meiner Seite wird aufgefallen sein, dass wir hier auf einer eigenen Domain hausen und dass die Kommentare nun ein wenig anders abgegeben werden, auch ich muss jetzt mit einer völlig neuen User-Experience leben. Weiterlesen

Kommentar #9

Claus am 13. April 2005 um 18:56:05 Uhr:

ich meine, ich seh das so: ich red halt gerne. und bloggen ist ja nichts anderes als ständig den mund aufmachen. sicher ist es eine art selbstdarstellung.

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Kommentar #8

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und da muss man jetzt einfach sagen, dass die salzburger und oberösterreicher dazu tendieren ihre ursprüngliche identität in wien aufzugeben, während du einen kärntner oder vorarlberger auch nach jahren in der bundeshauptstadt noch als solchen identifizieren kannst. woran das liegt entzieht sich meiner kenntnis, wäre aber einmal eine genauere untersuchung wert. wenn ich dazu nicht nach wien ziehen müsste g.

Claus am 2. März 2005 um 15:20:49 Uhr.

Kommentar #6

Anonym am 3. Jänner 2005 um 15:19:24 Uhr auf einen Artikel zum Thema „Eigene Meinung“:

Auch wenn ich im folgenden eine Schwäche eines Diskutanten darlege, ist es nicht weniger zu beachten.

Es liegt nicht nur an dem Stand an qualitativem Wissen und emotionsloser Argumentation, damit die richtige Meinung akzeptiert wird.

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Kommentar #4

Gregor am 30. November 2004 um 11:53:48 Uhr als Kommentar auf diese Sonntagsarabeske.

Ha! Das Ende der Geschichte – der plötzliche Perspektivwechsel nämlich – ähnelt dem Ende dieses stümperhaften Denkpassversuchs. Natürlich nicht in der sprachlichen Eleganz, aber eben im unvermittelten Auftauchen eines Spiegels vor dem Auge des Erzählers.

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Kommentar #2

Gregor vom Denkpass, den es als einen der wenigen Blogs aus meiner alten Linkliste noch immer gibt, schrieb:

Und ist bei Michaels Remarks immer zu finden. Der Inhalt. Die Geistesfrische. Der etwas andere Blick auf die Banalitäten des Alltags.

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Kommentar #1

Dies ist der erste Artikel einer Serie, in der ich Kommentare meiner alten und lange schon nicht mehr vorhandenen Blogs veröffentliche, die auf die eine oder andere Art bemerkenswert sind. Die Artikel sind in die Vergangenheit gepostet, tatsächlich aber habe ich mit dieser Serie am 10. Weiterlesen

Niedriges Kommentaraufkommen

Im Denkpass wird über die Gründe des niedrigen Kommentaraufkommens sinniert. Bei Michael’s Remarks freut man sich zwar immer stets über Kommentare, bieten sie doch ein wenig Feedback zur getanen Arbeit, muss sich dann aber dennoch manchmal darüber ärgern, weil sie – wie man im Nachhinein draufkommt – einen in eine bestimmte Richtung drängen. Weiterlesen