Moby „Porcelain“ (Reprise Version)

Moby hat 14 (bereits bekannte) Stücke bei Deutsche Grammophon neu aufgenommen. Das Album erscheint unter dem Titel „Reprise“ am 28. Mai 2021 und was findet sich darauf? Porcelain, der Signature-Hit des Films The Beach, den er übrigens als erstes Stück für das Album neu aufgenommen hat, wie im Making-Of bekannt wird.

reprise sees Moby revisiting and reimagining musical highlights from his past. Together with the Budapest Art Orchestra, he has re-envisioned some of his most recognizable rave classics and anthems with new arrangements for orchestra and acoustic instruments, joined by a stellar line-up of guest artists from across the musical spectrum

moby.com/reprise

Warum gehe ich auf Porcelain näher ein? Weil Porcelain der Song einer Generation war. Einer Generation, die The Beach gelesen oder gesehen, vor allem aber die darin geschilderten Abenteuer noch tatsächlich und nicht vermittels digitaler Medien erlebt hat. Der letzten Generation, die alleine auf einer Insel in Südostasien unterwegs sein konnte. Ohne Smartphone, ohne Kamera, ohne Social Network.

Porcelain war der Soundtrack dazu.

Das Album erscheint am 28. Mai 2021. (via Zwentner)

„Africa“-Cover von Weezer

Africa, Weezer

Abgesehen davon, dass Weezers Africa-Cover wirklich gelungen ist, steckt auch eine ganz nette Geschichte dahinter: Die 15 jährige Mary Klym hat im Dezember 2017 einen Twitter-Account mit dem Namen @WeezerAfrica erstellt, um die Band Weezer dazu zu bewegen, Totos Africa zu covern. Das Internet war das Internet und nun, wenig später, gibt es das Weezer-Cover von Totos Africa samt Initial-Tweet auf dem Plattendeckel. Und Mary ist glücklich.

Wie funktioniert Shazam? #

Gelegentlich nutze ich Shazam und bin jedesmal erstaunt darüber, wie gut die App Musik erkennt. Egal, ob im Auto, auf der Straße oder sonst wo, fast egal, wie laut die Nebengeräusche sind, Shazam erkennt die Titel mit hoher Wahrscheinlichkeit. Eigentlich war mir egal, wie das genau passiert, doch ein Artikel auf „The Universe of Discourse“ hat mich dann doch neugierig gemacht.

Und nach nur wenigen Klicks lese ich Avery Li-Chun Wangs Artikel („An Industrial-Strength Audio Search Algorithm„), der den Algorithmus, der Shazam erst funktionierten lässt, vorstellt. Schon im Exzerpt ist die Toleranz gegenüber Störgeräuschen erwähnt – und sie erklärt sich aus der Funktionsweise des Algorithmus von selbst:

We have developed and commercially deployed a flexible audio search engine. The algorithm is noise and distortion resistant, computationally efficient, and massively scalable, capable of quickly identifying a short segment of music captured through a cellphone microphone in the presence of foreground voices and other dominant noise, and through voice codec compression, out of a database of over a million tracks. The algorithm uses a combinatorially hashed time-frequency constellation analysis of the audio, yielding unusual properties such as transparency, in which multiple tracks mixed together may each be identified. Furthermore, for applications such as radio monitoring, search times on the order of a few milliseconds per query are attained, even on a massive music database.

Und wie funktioniert das nun? Eigentlich ziemlich einfach:

1. find the strongest frequencies in the music and times at which those frequencies happen
2. look at pairs (freq1,time1,freq2,time2)(freq1,time1,freq2,time2) and turn those into pairs into hashes (by subtracting time1time1 from time2time2)
3. look up those hashes in your database

Und das ist Shazam!

Game of Thrones-Intro in einer Smooth Jazz-Version

Mittlerweile sollte jeder Leserin und jedem Leser dieser Site klar sein, dass ich vom Soundtrack zu Game of Thrones begeistert bin. Auch wenn ich diese Smooth Jazz-Version des Intro-Themes nicht ganz gelungen finde – sie ist ein bissl fad -, so ist sie dennoch angenehme Hintergrundmusik zu fast jeder Tätigkeit, der man in den nächsten 5 Minuten und 22 Sekunden nachgehen will.