COVID-19, Tag 252: Alles nicht so schlimm

Donnerstag, 19. November 2020, Tag 252 der Maßnahmen gegen die Verbreitung zur Eindämmung des Coronavirus. Der Lockdown 2 ist voll im Gange, aber ich merke davon nichts. Nein, ehrlich, wenn ich sage, dass ich nichts davon merke, dann meine ich, dass dieser Lockdown im Vergleich zum ersten im März kaum zu bemerken ist: Es sind fast genauso viele Menschen auf der Straße wie noch letzte Woche, die Büros, in die ich auf meinem Arbeits- und Einkaufsweg einsehen kann, sind knackevoll, es werden Meetings (in engen Räumen) abgehalten und selbst die Einkaufsstraßen sind, obwohl die Geschäfte geschlossen haben, auch nur weniger gut besucht, keinesfalls aber menschenleer wie im Frühjahr. Weiterlesen

Google sieht’s realistisch

…und verlängert das Home-Office für 200.000 Mitarbeiter bis Juli 2021. Bei uns träumt man, vor allem im Freizeitbereich immer noch von regulärer Öffnung im Herbst, na vielleicht schon Ende August, spätestens aber dann im September, und wenn nicht, naja, bis Oktober könnten wir noch verkraften, aber so lange… das können die nicht machen. Gut, wenn ich auf St. Wolfgang und den Sumpf dort schaue, dann wird mir immer mehr klar, wie das „Problem“ gelöst werden wird. Was? Wo? Hat da ein Kind gehustet!? #

Kalorienversorgung: Österreich an der Spitze

#Die Grafik zeigt einen Vergleich zwischen der Kalorienversorgung pro Kopf und Tag in den USA und in Österreich an. Kalorienversorgung bedeutet nicht, dass die hier abgebildeten Kalorie-Werte auch tatsächlich konsumiert wurden. (Nahrungsmittel könnten zB weggeworfen worden sein.) In jedem Fall sind wir Österreicher aber mit einer Menge von 3.768kcal pro Kopf und Tag Weltspitze. Wir haben sogar die Amerikaner überholt, denn die sind mit nur 3.682kcal pro Kopf und Tag versorgt.

Die Daten sind von 2013; ich bin gespannt, was sich bis heute getan hat und in welchem Zusammenhang ich diese Grafik jemals wieder zitieren werde. (via Max Roser.)

Presseförderung für „Heute“ und „Österreich“ #

#David hat auf die Nachricht der möglichen Presseförderung für „Österreich“ in der Höhe von bis zu 400.000 Euro treffend reagiert:

[Die Förderung] ist sehr gut, denn “Österreich” steht für investigativen Qualitätsjournalismus. Ohne “Österreich” hätte ich zum Beispiel nie erfahren, dass Adolf Hitler sich gar nicht umgebracht hat, sondern nach Argentinien oder Indien geflüchtet ist. Eventuell wurde er auch von Aliens entführt […] Ich bin so froh, dass Österreich “Österreich” und andere ähnliche Werke fördern will. Leider werden wir das alle nicht mehr miterleben, denn gestern ist laut “Österreich” die Welt untergegangen. Es war wieder ein Komet.

Die Gratis-„Zeitungen“ Heute und Österreich können im Jahr 2017 Presseförderung von bis zu insgesamt 700.000 Euro erhalten. Wenn ich mir ansehe, was „Österreich“ und „Heute“ veröffentlichen, so bin ich umso mehr überzeugt, dass jeder einzelne der 700.000 Euro Steuergeld gut angelegt ist und zu einer qualitativ hervorragenden Medienlandschaft beitragen wird. So, wie die 990.000 Euro Privatrundfunkförderung für oe24.at.

Da sehe ich gerade, Qualität ist kein Vergabekriterium.

Worin sind wir Österreicher am besten?

#Bezahlter Urlaub. Tu felix Austria!

there are […] records […] that [are] surprising, or even downright shocking. Did you know that the biggest whisky-drinkers in the world are… the French? Or that the biggest cheese-eaters are… the Greeks? That nobody consumes more gay porn than… Pakistan? Or that most brazil nuts are produced by… Bolivia? (Brazil itself beats everybody else in sugar production).

Gefunden im genialen Big Think/Strange Maps-Blog. Die Grafik stammt von David McCandless, InformationIsBeautiful.net.

Vorstellung und Wirklichkeit über die Verteilung des Vermögens in Österreich

Unfassbar, wie sehr die Animation über die Verteilung des Vermögens in Österreich der Selbstwahrnehmung den Spiegel vorhält und dabei… bitter enttäuscht. Nicht weiter verwunderlich finde ich die weitgehend falsche Selbsteinschätzung der Bevölkerung in Bezug auf ihre Position in der Vermögenspyramide; besonders spannend die Unterschiede bei den reichsten 10 Prozent.

Wer bis hierher gelesen und das Video noch nicht gesehen hat, sollte genau jetzt den Selbsttest machen und sich überlegen, in welchem Zehntel er/sie sein/ihr Vermögen sieht. Ich warte derweilen. Danach sehen wir uns das Video an und staunen.

Eine ähnliche Animation habe ich übrigens vor ein paar Monaten über die Diskrepanzen zwischen Vorstellung und Wirklichkeit des Einkommens in den USA gepostet.

Wir sind Nationalfeiertag, Edition 2013

Österreich, du glückseliges Land! Vor der Hofburg, in der Jus-, Medizin- und WU-Studenten im großen, klimatisierten und luftbefeuchteten Lesesaal ihre Skripten auswendig lernen, um alsbald Abschlussprüfungen ablegen und mit den dann verliehenen Titeln in E-Mail-Signaturen protzen zu können, schreien die Rekruten das „Ich gelobe!“, Weiterlesen

Trinkgeld in Österreich

Wenn Menschen nach Österreich kommen, so sind sie mit einer Gastronomiekultur konfrontiert, die ihnen wohl so nicht überall widerfährt, denn: Trinkgeld hier und Trinkgeld da sind nicht gleichzusetzen. Nicht in Österreich. Da gibt es andere Regeln. Weiterlesen