Micro-Targeting und eine Social Media-Strategie mit Unterstützung aus den USA haben der Alternative für Deutschland (AfD) zu beachtlichen Erfolgen auf Facebook verholfen. Also doch nicht Russland.

Es ist langes Wochenende und was kann man da schöneres tun als sich in den Opinion Pages der New York Times an den Essays von Soziologen, Politikwissenschaftlern, Anthropologen und Historikern erfreuen? Einer von ihnen, Neil Gross, das ist der Soziologe, der sich die Frage gestellt hat, warum Professoren liberal sind und warum das Konservative kümmert, hat einen Artikel geschrieben, der seine Grundthese fortsetzt (oder für diejenigen, die ihn nicht kennen, knackig zusammenfasst). Weiterlesen

Horst Prillinger über den blauen Fleck auf der Mariahilfer Straße, der eine Fußgänger- und Begegnungszone darstellen soll. Verkehrsteilnehmer nehmen ihre Umgebung sensuell, nicht rationell wahr. Die Straße beginnt, wo die Gehsteigkante ist. Auf gepflasterten Gehsteigen ist die Gehgeschwindigkeit niedriger als auf asphaltierten. Weiterlesen

Ein im Rahmen der TED-Talks präsentierter Vortrag von Multimillionär Nick Hanauer zum Thema Besteuerung, Verteilung von Reichtum und Einkommensungerechtigkeit. Dieser TED-Talk ist, abseits vom Thema an sich, deswegen besonders interessant, weil er nicht auf der offiziellen TED-Website zu finden ist und er bewusst zurückgehalten wird. Weiterlesen

Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl will einen Ehrenkodex für die österreichische Regierung einführen, um ihr stark angeschlagenes Image aufzupolieren. Gut, in letzter Zeit gab es ja einiges; das Ö1 Morgenjournal berichtete heute über „angebliche Bestechung, Freunderlwirtschaft, Schiebung bei der Vergabe von Aufträgen und dubiose Honorare in Millionenhöhe in der Telekom-Affäre“… Doch wozu braucht man hierfür einen (Ehren-) Kodex, der letztlich nichts anderes bezwecken würde als die Akteure an die ohnehin bereits bestehenden Gesetze zu erinnern? Weiterlesen

George Will (Real Clear Politics) ist der Meinung, Europa sei nicht wirklich eine politische Union, und listet eine ganz schöne Liste an Punkten auf, denen man als Europäer zwangsläufig zustimmen wird. The EU has a flag no one salutes, an anthem no one sings, a president no one can name, a parliament (in Strasbourg) no one other than its members wants to have power (which must subtract from the powers of national legislatures), a capital (Brussels) of coagulated bureaucracy no one admires or controls, a currency that presupposes what neither does nor should nor soon will exist (a European central government), and rules of fiscal behavior that no member has been penalized for ignoring. Weiterlesen

Es gibt sie noch, die Probleme, die das schöne Wien so lebenswert machen. Momentan diskutiert man zum Beispiel darüber, ob die Höhenstraße, die mittlerweile ein Gürtel der Außenbezirke geworden ist, unter Denkmalschutz (!) gestellt oder asphaltiert und zu einer richtigen Straße (!) gemacht werden soll. Weiterlesen

Googles Ankündigung, Suchergebnisse nicht mehr zensurieren zu wollen oder sich gänzlich aus China zurückzuziehen erscheint zwei Tage später in weit größerem Kontext; durch die wertetransportierende Argumentation, mit der Google China konfrontiert, wirkt der Konzern wie ein staatsähnliches Gebilde, das gegenüber China eine eigene Außenpolitik verfolgt. Weiterlesen

Helge erklärt, wie mit Hilfe von Blogs, Twitter und Facebook unter Umgehung der traditionellen Medien die Besetzung des Audimax an der Uni Wien organisiert und der Gedanke an weitere Universitäten in ganz Europa vermittelt wurde. Besonders gut gefällt mir das von Helge zitierte YouTube-Video von Max Kossatz, das darstellt, wie sich der Hashtag „#unibrennt“ auf Twitter über Europa verteilt hat. Weiterlesen

Das hochstilisierte, jedoch wenig wirksame Phänomen „#unibrennt“ erklärt. Auch hier wieder: Viel Lärm um – letztlich – nichts. Onlineaktivismus ist zwar ein Aufmerksamkeitserreger, substanzielle Resultate gab es aber auch nach #unibrennt keine. (Zumindest nicht, solange „alte“ und eingesessene Strukturen sich des Problems angenommen haben.) Weiterlesen

Eine unveröffentlichter Brief des künftigen Kanzlers… Bitte bestell Deinem lieben Schwiegervater zum bevorstehenden 100. Geburtstag meine besten Wünsche und die der ganzen Republik. Seitdem Du die Zeitung führst, kommt er ja ab und zu auf einen Kaffee zu mir ins Kanzleramt, und weil ich jetzt noch stenografieren gelernt habe, fällt es viel leichter, die Gesetze ganz in seinem Sinne zu formulieren. Weiterlesen

Förderungen in Österreich. Der, der’s billig machen würde, steht im Nachhinein blöd da, derjenige, der Geld an Facharbeiter und Banken bezahlt, wird gefördert. Ähem, nein, die Facharbeiter und die Banken werden gefördert, nicht derjenige, der die Förderung anfordert! Weiterlesen

Sieht man sich in Österreich momentan um (oder erinnert sich an diverse Wahlkämpfe), stellt man problemlos fest, dass die Aufmachung der Wahlkämpfe hierzulande langweilig, inhaltslos und größtenteils primitiv und anspruchslos sind. Vor allem fehlt es an Design- und Anspruchselementen, die für die meisten halbwegs gebildeten Bürger dieses Landes schon zum täglichen Brot gehören. Weiterlesen

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