Europe’s Lack of Discipline#

George Will (Real Clear Politics) ist der Meinung, Europa sei nicht wirklich eine politische Union, und listet eine ganz schöne Liste an Punkten auf, denen man als Europäer zwangsläufig zustimmen wird.

The EU has a flag no one salutes, an anthem no one sings, a president no one can name, a parliament (in Strasbourg) no one other than its members wants to have power (which must subtract from the powers of national legislatures), a capital (Brussels) of coagulated bureaucracy no one admires or controls, a currency that presupposes what neither does nor should nor soon will exist (a European central government), and rules of fiscal behavior that no member has been penalized for ignoring. The euro currency both presupposes and promotes a fiction — that „Europe“ has somehow become, against the wishes of most Europeans, a political rather than a merely geographic expression.

Helge erklärt #unibrennt#

Helge erklärt, wie mit Hilfe von Blogs, Twitter und Facebook unter Umgehung der traditionellen Medien die Besetzung des Audimax an der Uni Wien organisiert und der Gedanke an weitere Universitäten in ganz Europa vermittelt wurde. Besonders gut gefällt mir das von Helge zitierte YouTube-Video von Max Kossatz, das darstellt, wie sich der Hashtag „#unibrennt“ auf Twitter über Europa verteilt hat.

So schön auch über die Anwendung sozialer Medien für die Organisation der Unibesetzung zu lesen ist, so wenig sozial und gemeinschaftlich wird die Sache aber. Es gibt genügend Proteste gegen die Proteste und immer mehr der ehemaligen Besetzer sehen sich den Kritikpunkten, die in den Forderungen angesprochen werden, in der Organisation der Besetzung selbst ausgesetzt!

#unibrennt erklärt

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Das hochstilisierte, jedoch wenig wirksame Phänomen „#unibrennt“ erklärt. Auch hier wieder: Viel Lärm um – letztlich – nichts. Onlineaktivismus ist zwar ein Aufmerksamkeitserreger, substanzielle Resultate gab es aber auch nach #unibrennt keine. (Zumindest nicht, solange „alte“ und eingesessene Strukturen sich des Problems angenommen haben.)

Österreich: Zuerst kommt der EU-Austritt. Was passiert dann?#

Eine unveröffentlichter Brief des künftigen Kanzlers

Bitte bestell Deinem lieben Schwiegervater zum bevorstehenden 100. Geburtstag meine besten Wünsche und die der ganzen Republik. Seitdem Du die Zeitung führst, kommt er ja ab und zu auf einen Kaffee zu mir ins Kanzleramt, und weil ich jetzt noch stenografieren gelernt habe, fällt es viel leichter, die Gesetze ganz in seinem Sinne zu formulieren.

Förderungen in Österreich#

Förderungen in Österreich.

Der, der’s billig machen würde, steht im Nachhinein blöd da, derjenige, der Geld an Facharbeiter und Banken bezahlt, wird gefördert. Ähem, nein, die Facharbeiter und die Banken werden gefördert, nicht derjenige, der die Förderung anfordert!

Kreative politische Werbung

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Sieht man sich in Österreich momentan um (oder erinnert sich an diverse Wahlkämpfe), stellt man problemlos fest, dass die Aufmachung der Wahlkämpfe hierzulande langweilig, inhaltslos und größtenteils primitiv und anspruchslos sind. Vor allem fehlt es an Design- und Anspruchselementen, die für die meisten halbwegs gebildeten Bürger dieses Landes schon zum täglichen Brot gehören. Hört man politische Werbungen im Radio oder sieht man sie im Fernsehen und schaltet nicht zwischendurch weg, so fragt man sich immer wieder, ob denn hier nicht eine Nähe zu Sektensprech besteht (vielleicht dieselbe NLP-Agentur?)… Außerdem sind diese Werbungen langweilig.

Ganz anders diese hier, die für den Argentinier Ricardo López Murphy im Fernsehen ausgestrahlt wird. Sie ist nicht nur komplett anders, sondern sie ist eine politische Werbung, die interessant ist, einen zuhören und mitlesen lässt, die optisch ansprechend ist und einen hohen Wiedererkennungswert aufweist. Außerdem ist sie kreativ, äußerst kreativ und damit nicht langweilig.