Anti-Tracking in Safari: gut, aber nicht gut genug#

Ich bin in einem Zwiespalt, was die Ankündigung der Anti-Trackingtechnologie in Apples Browser Safari angeht. Einerseits, super Sache:

Apple’s browser, Safari, will use a method called intelligent tracking prevention to prevent tracking by third parties—that is, sites that are rarely visited intentionally but are incorporated on many other sites for advertising purposes—that use cookies and other techniques to track us as we move through the web. Safari will use machine learning in the browser (which means the data never leaves your computer) to learn which cookies represent a tracking threat and disarm them.

Andererseits… gibt es da diesen Teilsatz, in dem Apple implizit zwischen akzeptablen und nicht-akzeptablen Trackern unterscheidet, wobei letztere definiert sind als Skripte von „sites that are rarely visited intentionally“. Genau diesen Aspekt sieht man bei The Verge als stillen Benefit für Facebook und Google.

As long as a cookie is associated with a website you’ve visited in the last 24 hours, Safari won’t change much […] That’s much less of a problem for Google and Facebook, which already dominate online ads. Most people visit Facebook or a Google service every day, and those users will never be too far outside the 24-hour window. Both services also work as a kind of permanent login, used to access sites like Twitter or WordPress without a separate password. As a result, most users stay logged in to Google and Facebook as long as they’re online. Combine that with omnipresent Like buttons, and you’ve got an easy way to see what people are doing on the web. And as long as you’re visiting Facebook once a day, Safari won’t get in the way of that tracking.

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass diese Technologie vielen, die sich bis dato nicht mit dem Thema Tracking beschäftigt haben, helfen wird. Um mich weiterhin gegen Tracking der Großen zu schützen, bleibe ich aber bei der altbewährten erweiterten Anwendung von uBlock bzw. nutze mit Safari Better (by Ind.ie) oder 1Blocker.

Safari 5: CMD + Z

Wer mit Macs arbeitet, kennt die Tastenkombination, um eine Aktion rückgängig machen zu können: CMD + Z. Wer in Safari unabsichtlich einen Tab schließt, kann das mit CMD + Z rückgängig machen.

Stets zu Diensten!#

Safari 5 mit Reader-Darstellung#

Safari 5 wartet mit einem Segen auf: Reader. Ein Klick auf den Reader-Button entfernt alle nicht notwendigen Elemente einer Website (Werbung, Navigationszeilen, etc.), damit man sich völlig auf den Inhalt konzentrieren kann. Zusätzlich lädt die Funktion den gesamten Artikel einer Website, selbst wenn er auf mehrere Seiten aufgeteilt präsentiert wird.

Einen Schönheitsfehler hat die Reader-Funktion jedoch: Texte werden im Blocksatz dargestellt, ein geglaubtes Muss für alle, die mit Texten arbeiten, eine Qual jedoch für Typographen und all diejenigen, die diese Texte lesen müssen.

Warum Firefox 3 auf dem Mac einfach nicht gut aussieht

Ich habe mir gestern Firefox 3.0 heruntergeladen und auf meinem Mac installiert. Feine Sache, denn der Browser ist schnell, spielt bei allen Greasemonkey-Scripts mit und bietet jeden Komfort in puncto Erweiterbarkeit und Funktionalität, den man sich vorstellen kann.