Siva Vaidhyanathan hat im Guardian einen bissigen Kommentar zur Rede Mark Zuckerbergs an der Universität Georgetown geschrieben. Zuckerbergs Verständnis von freier Meinungsäußerung sei überkommen und man merke in seiner Rede durchgängig, dass es ihm an Bildung fehlt:

Zuckerberg outlined a facile and incomplete history of the expansion of legal speech in the United States, misapplied it to his own global, private company […], and offered the shallowest of platitudes about the value of two of his favorite phrases, “giving more people a voice” and “bringing people together”.

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Kate Klonick hat im New Yorker einen detaillierten und die Komplexität der Situation darstellenden Bericht über das Team veröffentlicht, welches bei Facebook mit dem Anschlag in Christchurch konfrontiert war. Man erfährt dabei nicht nur, wie absurd Contentmoderation sein kann (das Spektrum reicht von „teen-agers reporting pictures in which they think they look fat“ bishin zu „a beheading by a Mexican drug cartel“), sondern man staunt durchgängig über die perverse Lust am Teilen (im Sinne von online sharing) von Gewaltdarstellungen. Weiterlesen