WhatsApp 50% größer als SMS. Weltweit.

Im Februar letzten Jahres hat Facebook WhatsApp um umgerechnet 14 Milliarden Euro gekauft. Heute, knapp ein Jahr später, wurde bekannt, dass WhatsApp das globale SMS-System überholt hat. Über WhatsApp werden um 50% mehr Nachrichten versendet als über SMS. Weil…

The smartphone itself is a social platform. […] If there are winner-takes-all dynamics for mobile social it’s not yet clear what they are. There are four main aspects to this: (1) Smartphone apps can access your address book, bypassing the need to rebuild your social graph on a new service, (2) they can access your photo library, where uploading photos to different websites is a pain, (3) they can use push notifications instead of relying on emails and on people bothering to check multiple websites. (4) Crucially, they all get an icon on the home screen.

Kurzum, der Erfolg von WhatsApp ist auf der Art und Weise begründet, wie wir mit (Apps auf) Smartphones umgehen. Benedict Evans sieht genau darin noch immer eine Chance, weil eben diese Art und Weise noch nicht eingespielt (und damit zur Gewohnheit) geworden ist:

With smartphones we’ve moved away from the unifying model of the web browser plus Google, but haven’t reached stability in a new model – everything is still changing, including the questions. We don’t really know what it will mean to ‚find‘, ‚discover‘ and ‚install‘ an ‚app‘ in a few years.

Wie auch immer. WhatsApp gehört Facebook. Und alle Daten werden dort ausgewertet.

SMS-Monitoring in Shanghai

Von E-Mail und Websites haben wir gehört, Mobile China in Shanghai geht noch einen Schritt weiter und überwacht auch den Inhalt von SMS. Laut Global Voices Advocacy wird der Serviceprovider alle „unanständigen“ SMS abfangen, die SMS-Funktion der sendenden Telefonnummer deaktivieren und das abgefangene SMS an die Behörden weiterleiten.

Der Ironie noch ein Häubchen setzt einer der 13 Punkte, die Inhalte als „unanständig“ definieren, auf. Er lautet: Contents that invade other’s privacy.