In einem Text entspricht der ideale Absatz einem Gedanken, seine Sätze einzelnen Aspekten. Solange der Gedankengang präsentiert, begründet, erklärt und mit Beispielen hinterlegt wird, ist es egal, aus wievielen Sätzen ein Absatz besteht. – Mehr steht bei iA auch nicht, doch die 4 Links in der zugehörigen Linksammlung sind lesenswert! Weiterlesen

Erica Ash erklärt die vielfache Bedeutung des Wortes Bitch (und demonstriert dabei auch gleich die zugehörige Intonation und Mimik): „To most people, ‚bitch‘ is just a bad word. It is actually one of the most communicative words in the English language. Weiterlesen

"Andreas Kiosk" gehört Andrea."Andreas' Kiosk" gehört Andreas."Andrea's Kiosk" gehört einem Idioten. — Ah… no! (@arno_dr) October 4, 2016 Dem ist nichts hinzuzufügen.

Schlagworte wie Künstliche Intelligenz, Neuronale Netze, Machine Learning, usw. fliegen einem um die Ohren, wenn man heutzutage den Marketingbullshit von Firmen, die Software verkaufen, hört. Wo auch immer Daten verarbeitet werden, wird gern und schnell von künstlicher Intelligenz – ein magischer Begriff – gesprochen. Weiterlesen

Die polnisch-österreichische Schauspielerin Ewa Placzynska, die zwischen Warschau, Wien und Toronto pendelt und schon mal über den Leberkas Pepi bloggt, erklärt, wie das wienerische Wort „Oida“ alles und nichts, Himmel und Erde, Universum und Kaffeesatz, Leben und Tod sein kann. Weiterlesen

Der Linguist und Kognitionswissenschaftler George Lakoff hat einen Artikel über den Einfluss des Standpunkts auf das Vokabular und die damit assoziierten Umstände, Kausalitäten und Handlungsimperative verfasst. Am Beispiel der Aussage Donald Trumps, 75 Prozent der „Regulierungen“ abzuschaffen, veranschaulicht Lakoff, wie die Wahl des Begriffs „Regulierungen“ diese Aussage positiv erscheinen lassen kann. Weiterlesen

Im Oxford Dictionaries-Blog stellt sich Jennifer Walker die Frage, ob Mehrsprachigkeit die eigene Persönlichkeit beeinflusst. Präziser: Wechselt die Persönlichkeit mit dem Wechsel der Sprache mit? Blom and Gumperz’s study on the “Social meaning in linguistic structure: Code-switching in Norway” […] supports the argument about language and context, finding that speakers use alternate languages in conversation depending on their social situation. Weiterlesen

Eine Definition aus dem Oxford English Dictionary. (Und hier der Artikel dazu, bei dem auch der Cyber Monday erklärt wird.)

Endlich ein neuer Film über das Aufeinandertreffen von Menschen und Aliens. Die Hauptrolle, zumindest im Trailer, scheint keine muskulöse Actionfigur zu sein, sondern eine bedachte Linguistin. Das lässt darauf hoffen, dass der Plot sich nicht gänzlich in den Worten Crash-Bumm-Bang wiederfindet, sondern darüber hinaus zum Denken anregt. Weiterlesen

Harry Frankfurt, ehemals Philosoph an der Princeton University, hat vor mehr als dreißig Jahren schon in seinem Essay „On Bullshit“ thematisiert, was 2005 in Form eines gleichnamigen Traktats im Hardcover erschienen ist: Eine Technik, die Wahrheit zu verbergen, erwachsen aus der Notwendigkeit, (gegen Bezahlung) sprechen zu müssen – und zwar über Dinge, über die man nicht bescheid weiß. Weiterlesen

Trifft man die selben Entscheidungen und folgt man immer der gleichen Logik, egal ob man in der Mutter- oder in einer Fremdsprache denkt? Scheinbar nicht! It may be intuitive that people would make the same choices regardless of the language they are using, or that the difficulty of using a foreign language would make decisions less systematic. Weiterlesen

Es ist ja nicht allzu weit hergeholt, wenn ich kurz das übliche Themenfeld verlasse und mich ein wenig über Wiens Quadrille-, mehr aber noch über seine Tanzschul-Szene lustig mache. Für all diejenigen, die Wien noch nie im Ballrausch zwischen Ende November und Ende Februar erlebt haben, hier eine völlig abstrakte, weil aus dem Kontext gerissene, Darstellung einer Tour der Quadrille in Reinform. Weiterlesen

Wer sich an meine Ausführungen zu dem Seminaren inhärenten Problem erinnert, dem wird die heutige Episode – eine „semantische Vollbremsung“ – nur als Abwandlung eines bereits bekannten Prinzips erscheinen. Auch diesmal wird die Möglichkeit etwas mitzuteilen durch eine anfangs scheinbar unbedeutende Formulierung eingeschränkt. Weiterlesen

Wie jedes Jahr, fand auch heuer wieder ein Firmenseminar statt. Diesmal, allerdings, war eine professionelle Trainerin eingeladen, die die firmenseminarüblichen Themen – Kommunikation, Identität, Kooperation – mit uns [hier passendes Verb einsetzen] sollte. Die Dame stellte gleich zu Beginn des Seminars ein Set an Regeln auf, an das wir uns zu halten hatten. Weiterlesen

Ein spannender Artikel über die Zusammenhänge von (Mutter-) Sprache und Denken, in dem anhand faszinierender Beispiele dargestellt wird, wie komplexe und weniger komplexe Konzepte (Richtung, Zeit, Zahlen, Musik, soziale Beziehungen, Moral, Emotionen) durch die Wahrnehmung in der eigenen (Mutter-) Sprache und ihrer grammatikalischen Struktur beeinflusst werden. Weiterlesen

Im Baby-Name-Wizard (!) Blog berichtet Laura Wattenberg über die Androgynisierung von Vornamen und nennt „Cameron“ als Beispiel. War der Name noch vor einiger Zeit lediglich männlichen Babies vorbehalten, so ist er (oder die Abwandlungen Kamren, Camren, Kamryn oder Camryn) heute sowohl für Buben als auch für Mädchen akzeptiert. Weiterlesen

Fremdwörter werden doch gelegentlich auch gerne von […] Profillierungsneurotikern (sic!) oder auch von mental retardierten Menschen benutzt. Die Beiträge der Mitglieder der Gruppe de.etc.sprache.deutsch…

Vor Jahren haben Dominik und ich aus Langeweile ein oft forderndes Spiel gespielt: Wir versuchten einen Dialog zu schaffen, dessen einzelne Sätze auf keinen Fall zueinander passen sollten. Der Dialog sollte sinnfrei sein und keiner der Sätze sollte sich auf einen der zuvor gesagten beziehen. Weiterlesen

Was kann man serviert bekommen, wenn man auf einer Speisekarte liest: Rindfleisch mit Kohl, Dillfisolen, Kürbiskraut oder Semmelkren und Rösti? Bekommt man auf jeden Fall immer Rindfleisch mit Kohl und Dillfisolen und die anderen Beilagen können gewählt werden? Weiterlesen

Die werte Leserschaft kennt ja bereits meinen „Mehr“-Bereich. Im Englischen wäre es ja kein Problem, hier das „you“ zu verwenden und locker würde ich ohne Hemmungen hinschreiben „You can go up or home, dig the archives, read my colophon or view my gallery“ – das auf Deutsch zu machen, ach, da hält mich irgendwas davon ab. Weiterlesen

Ich mache es mir hiermit zur Aufgabe, Fragen der linguistischen Feinheit, die mir im Alltag widerfahren, an die werte Leserschaft weiterzugeben. Somit hat das Bildungsmoment einen Gießkanneneffekt. Im heutigen Beispiel geht es um die korrekte Anwendung der beiden Wörter „gemeinsam“ oder „zusammen“. Weiterlesen

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